Dinkelreis mit Schaumkrautsauce

Dinkelreis mit Schaumkrautsauce

Dinkelreis mit SchaumkrautsauceFrühling wird’s, das Unkraut sprießt… Wie fein! Dann gleich an die erste Ernte und was Feines damit gekocht.

Für 4 Personen:
300 g Dinkel
Gemüsebrühe
Pflanzenöl
2 Schalotten
1/4 l Milch
2 Esslöffel Saure Sahne
1 Esslöffel scharfer Senf
1 Handvoll Gartenschaumkraut
Wildkräutersalz (z.B. Leonto Wildpflanzentischsalz)
Blüten zum Garnieren

Dinkelreis in etwas heißem Pflanzenöl kurz andünsten, dann mit Gemüsebrühe aufgießen, salzen und al dente garen, abgießen und warm stellen.
Schalotten schälen und würfeln. In wenig Pflanzenöl weich garen, ohne dass die Schalotten Farbe nehmen. Mit Milch ablöschen, Sahne unterrühren.
Senf und Riesling-Gewürz zugeben, alles noch kurz ziehen lassen.
Gartenschaumkraut, verlesen, gewaschen und auf Küchenpapier getrocknet, grob hacken. Unter die Sauce heben.
Mit Wildkräutersalz abschmecken. Sauce sofort mit dem Dinkelreis servieren.
Mit Blüten, z.B. von Primeln oder vom Huflattich, garnieren.

Cardamine hirsutaDas Gartenschaumkraut (Cardamine hirsuta) findet sich in vielen Gärten. Dort fristet es ein wenig respektiertes Leben, meistens wird es schnell herausgezupft und auf den Kompost geworfen. Aber in dem Kräutlein steckt viel Power, es schmeckt erfrischend und herzhaft scharf – immerhin ist es ein Kreuzblütler und mit Senf und Meerrettich verwandt. Hervorragend geeignet, um Frühjahrsmüdigkeit zu bekämpfen, um den Stoffwechsel anzukurbeln.
Wer es nicht kennt, kann auf Wikipedia nachschauen – findet aber auch im Offenen Naturführer oder bei Luontoportti Bilder.
Und wer es nicht verfügbar hat, der ersetzt es durch Kresse oder auch Bärlauch…

2 Kommentare
  • Aha, jetzt weiß ich, dass ich das Hungerblümchenmit dem Gartenschaumkraut verwechselt habe. Das Letztere nämlich wächst bei mir im Garten und ich fotografiere es – mit Makro-Objektiv. Die Blüten sind ja sehr winzig, aber aus der Nähe betrachtet sehr hübsch.

    Allmählich bekommen meine Blumenfotos vernünftige Bildunterschriften … dank dir!

    Liebe Grüße – Renate
    P. S.: Dann man die Blättchen essen kann, wusste ich natürlich auch noch nicht und ich werde gleich mal in den Garten gehen …

    P. P. S.: hab gerade gekostet. Schmecken irgendwie nach Kresse, die Blättchen …

    30. März 2010 um 11:41
  • Theresia Reiter
    Antworten

    Danke für das wunderbare Rezept.
    Habe gerade ein wenig Infos über das Garten-Schaumkraut gesucht und ich glaube das es unendlich wichtig ist die Menschen auf die
    Qualitäten der „Wilden“hinzuweisen damit es endlich aufhört SIE als Unkraut zu sehen.
    Es gäbe wahrlich viel weniger „KRANKE“ wenn wir
    die Heilkraft unserer Mutter Erde mehr achten würden.
    Liebe Grüsse aus der Steiermark/Österreich
    Theresia

    21. November 2010 um 10:13

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