Hungrige Zeiten

Hungrige Zeiten

Erophila verna 2In Pflasterfugen, in Ritzen zwischen Asphalt, auf Kiesflächen, an steinigen Wegrändern, entlang sandiger Ackerraine, auch an mageren Standorten im Garten trifft man es: das Hungerblümchen (Erophila verna).

Es sieht wirklich hungrig aus, und nach altem Volksglauben wird das Jahr umso schlechter, die Ernte umso karger, je üppiger der kleine Kreuzblütler im Frühling blüht. Da gefällt mir sein wissenschaftlicher Name schon besser. Erophila bedeutet nämlich „Freundin des Frühlings“. Ach ja, essen kann man das Hungerblümchen auch, aber da wirst eher hungrig davon…

Erophila verna

1 Kommentar
  • Ich liebe diese Kleinen, von denen ich dieses Jahr einen ganzen Schwung im Vorgarten zwischen den Trittsteinen hatte. Ich hab’s mal unter Draba kennengelernt und musste jetzt erst mal Mr. G**gle befragen 😉 Lieben Gruß

    22. April 2015 um 18:03

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