Wer in Scheyern nahe Pfaffenhofen an der Ilm spazieren geht, entdeckt sicherlich die wundersame blaue Wildpflanze am Wegrand, die zur Blume des Jahres 2009 gekürt wurde. Und wenn nicht, dann gibt es ja Frau Kainz.
Des Frühlings zarte Beute
Beim Spaziergang gestern gefunden, mit Ehrfurcht gepflückt und voller Freude heimgetragen: Die erste Wildpflanzenbeute in diesem Jahr! Bitte Vorsicht mit den zarten Pflänzchen – und Rücksicht beim Pflücken. Wer jetzt schon gnadenlos alles aberntet, der wird im Frühling und Sommer nichts mehr finden. Also nur ganz wenig ernten und wie edle Gewürze verwenden.
Gehirn-Jogging mit Wildpflanzen
Vor gar nicht allzu langer Zeit bekomme ich ein dunkelblaues Kästchen, hübsch verschlossen mit einer gelben Schleife, geschenkt. Was mag da wohl drin sein? Viele bunte Bilder – Fotografien von Blüten, Blättern, Früchten, akkurat einlaminiert. Beim Betrachten fällt mir auf: Aha, hier ist Denksport angesagt!
Tomaten – so klappt es mit der Aussaat

Rote Tomaten ess’ ich gern, eigene noch viel lieber! Echte Gaumenfreuden wachsen aber nur im eigenen Garten oder auf dem Balkon, oder? Die stecken richtig voll Sonne und Geschmack, schon weil man hier ganz andere Sorten zieht. Von wegen Anti-Matsch-Tomate! Nix mit Riesen-Tomate ganz fix! Nein, hier kommen die wahren Gourmets auf ihre Kosten, mit liebevoll gehätschelten Super-Saftig-Leckerschmecker-Tomaten. Also, Samen kaufen, aussäen…
Kleines Dünge-Einmaleins

Bald geht es wieder los, mit dem Frühling beginnt die Wachstumssaison. Allenthalben wird dann zur Düngerpackung gegriffen. Der Fachhandel bietet eine reiche Auswahl, da steht man oft ratlos davor: Welcher Dünger ist denn nun der Richtige?
Lust am Unkraut
Narrisches zum Rosenmontag
Fasching ist’s, Rosenmontag, da muss etwas Lustiges her. Von einer angehenden Kräuterpädagogin bekam ich den Auszug aus einer Büttenrede eines Mundartdichters. Die ist pfälzisch, trotzdem verstehen sie auch Menschen mit anderem Zungenschlag – einfach langsam laut vorlesen! Und das muss man einfach gelesen haben…
Es ist da!
Tusch: Unser neues Buch ist erschienen: 365 Bäume. Da siehst du den Wald vor lauter Bäumen – jeden Tag steht (mindestens) ein Baum im Mittelpunkt, 365 Doppelseiten lang.
Heraus kommt ein Buch voller Geschichten über Bäume, ein Natur-Tagebuch durch die Jahreszeiten. Heute, am 19. Februar, liest man vom sprühenden Charme der Japanischen Zeder. Und schwelgt in einem Bild, wo die Zweige nur so sprühen vor grünem Charme. Morgen, am 20. Februar, zeigt sich ein Prachtexemplar von Bergahorn…
Ab nächster Woche im Handel!
Die klügsten Gärtner…

…haben die buntesten Kartoffeln! Bringen Sie Vielfalt in Ihre Küche, mit farbenfrohen Kartoffeln. Rote, blaue, violette oder hübsch marmorierte, die tragen so klingende Namen wie Blaue Schweden, Rosa Tannenzapfen, Vitelotte oder Shetland Black. Umwerfend gut sind auch viele alte Sorten in Hörnchenform, etwa Bamberger Hörnchen, Lungauer Kipferl oder die weithin berühmten La Ratte. Die bringen Schwung in die Pfanne und in den Topf. Doch kaufen kann man die farbenfrohen Kartoffeln selten, und wenn, sind sie sehr teuer. Also selber pflanzen – das geht sogar auf dem Balkon.
Zum Valentinstag
Morgens send ich dir die Veilchen, Die ich früh im Wald gefunden, Und des Abends bring ich Rosen, Die ich brach in Dämmrungsstunden. Weißt Du was die hübschen Blumen Dir Verblümtes sagen möchten? Treu sein sollst du mir am Tage Und mich lieben in den Nächten. Heinrich Heine
Zu Ehren eines großen Mannes

Am 12. Februar 2009 jährt sich zum 200. Mal der Geburtstag von Charles Darwin. Muss man viel über diesen bedeutenden Naturforscher erzählen? Ja – denn er führte ein bewegtes Leben, machte spannende Reisen, schrieb mitreißende Bücher und stellte eine These auf, die bis heute Gültigkeit hat: die Evolutionstheorie.
Dem großartigen Naturwissenschaftler zu Ehren und allen Interessierten zur Freude kommt nachmittags im Rundfunkprogramm Bayern 1 ein Beitrag, in dem erzählt wird, wie sich das Leben auf der Erde entwickelt hat.
Blume der Hoffnung
Schneeglöckchen

Von allen Schatzgräberexpeditionen,
die die Menschheit je unternahm,
ist es eine der erregendsten,
ganz früh an einem Vorfrühlingsmorgen
gartenwärts zu schleichen,
in der insgeheimen Hoffnung,
schon ein paar Schneeglöckchen
durch`s vorjährige Fallaub brechen zu sehen.
Beverley Nichols (1898-1983)
Noch blühen sie nicht…
Suppen-Kugerl

Im Burgenland, da ist es schön! Da gibt es nicht nur Wein und Störche, sondern auch zwei ganz liebe Freundinnen: Lotte und Ilse, ihres Zeichens aktive Kräuterpädagoginnen. Mit den beiden durch die Salzwiesen am Neusiedler See zu wandern ist eine helle Freude. Was Lotte alles weiß, wie sie die meisten Kräuter allein an ihrem Duft erkennt, wie sie deren einzigartigen Geschmack beschreibt – ich kenne niemanden, der es zu solcher Meisterschaft gebracht hat. Ilse, eine so lebenslustige junge Frau, reißt mit ihrer Begeisterung für Blumen, Kräutern und der Vogelwelt alle mit sich, man kann gar nicht anders als sich freuen.
Unser Buch wird gedruckt!
Spannende Sache – zum ersten Mal rattern unsere Bilder und Texte für das neue Buch „365 Bäume“ durch Druckwalzen. Bogen für Bogen stapelt sich, bald schon werden sie zerschnitten, gebunden und zwischen Deckel gepresst. Warte nur, balde… liegt es auf dem Tisch: Unser schönes neues Baumbuch mit phantastischen Fotos von Sabine Mey-Gordeyns und Texten für …
Kräuterfee Gundelrebe
Eine kleine grüne Fee,
wand sich durch den Garten,
sie besucht auch dich sehr bald,
du musst nicht lange warten.
Nimmt dich mit auf eine Reise,
durch ihr wunderbares Land,
erzählt Geschichten Kräuterweisen
bald sind sie dir wohl bekannt.
Diese Verse stammen von Margit Keilholz, einer Kräuterpädagogin aus dem schönsten (so Frau Keilholz) Dorf Mittelfrankens, Oberkrumbach nahe Kirchensittenbach in der Hersbrucker Schweiz. Ihre Kräuterfee Gundelrebe führt durch das Land der Wildkräuter, duftender Blumen und zauberhafter Bäume. Lassen Sie sich dorthin entführen, machen Sie eine Reise dorthin. Gundelrebe erzählt Ihnen alte Geheimnisse und verwunschene Geschichten. Aber erst einmal erzähle ich Ihnen die Geschichte, wie ich Fee Gundelrebe traf…
Wie finden Sie Unkraut?
Orchideen, noch schöner!

Da bekomme ich doch auf meinen ersten Orchideen-Artikel den guten Tipp, dass Orchideen gesellige Wesen sind, die nicht gerne allein und verloren auf der Fensterbank stehen wollen. Je mehr, desto besser und wenn sie sich dann auch noch mit den Blättern berühren dürfen – ideal! Woran mag’s liegen?
Mitmachen – es lohnt sich! Für alle!

Pünktlich zum Start ins neue Jahr: Der neue Newsletter „Essbare Wildpflanzen“ ist da!
Wer Lust an Wildkräutern hat, sich am Unkraut freut oder wilde Pflanzen mag, kommt am neuen Newsletter von Essbare Wildpflanzen nicht mehr vorbei! Mein sehr geschätzter Freund Steffen Guido Fleischhauer veröffentlicht ihn ab sofort monatlich. Hier gibt es viel Interessantes über Leute, Produkte, Veranstaltungen und noch mehr zu lesen. Und mit wachsendem Interesse werden viele neue Beiträge darin sprießen, die „essbare Wildnis“ immer schöner! Hier gibt es mehr darüber: www.essbare-wildpflanzen.de
Meine Wenigkeit steuert jedesmal ein neues Rezept mit Wildpflanzen bei. Doch nicht nur das, unter dem Motto „Märchenhaft genießen“ schwelge ich mit Ihnen in Köstlichkeiten der Natur und Literatur – verbinde Gaumenschmaus mit Lesegenuss. Appeitit bekommen? Dann schnell hier eintragen: Bestellung des Newsletters.
Ein Lob dem Lorbeer
Laurus nobilis, der Edle Lorbeer – vor dem ziehe ich symbolisch meinen Hut. Ich habe einen kleinen Strauch bei mir im Wintergarten stehen. Mit seinem immergrünen, ledrigen Laub ist er dort nicht nur eine Zier. Immer wieder muss er mir eines seiner derben, aromatisch duftenden Blätter abgeben – zur Würze in der Küche. Denn wer einmal wie ich seine Kartoffelsuppe mit einem frischen Lorbeerblatt gewürzt hat, wird nie mehr auf getrocknete zurückgreifen wollen.
Winterlied
Geduld, du kleine Knospe Im lieben stillen Wald, Es ist noch viel zu frostig, Es ist noch viel zu bald. Noch geh ich dich vorüber, Doch merk ich mir den Platz, Und kommt heran der Frühling, So hol ich dich, mein Schatz. August von Platen
Orchideen, wie schön!
Gerade sind sie wieder überall im Angebot – die Prinzessinnen der Fensterbank: Orchideen. Allen voran die Nachtfalterorchideen, meist mit ihrem botanischen Namen Phalaenopsis angesprochen, die für wenige Euro reißenden Absatz finden. Tatsächlich gehören Orchideen heute zu den beliebtesten Zimmerpflanzen. Nicht allein ihrer Schönheit wegen, sondern vor allem dank ihrer erstaunlich lang anhaltenden Blütezeit. Aber die Prinzessinnen wollen auch gepflegt werden, damit sie gesund und munter bleiben – und ihren Liebreiz jahrelang behalten, ohne Läuse. Hier meine Tipps dazu.
Weihnachtssterne – Stars in der Adventszeit
Deutschland sucht den Superstar? Nein, eigentlich hat Deutschland ihn schon gefunden! Den Star unter den Zimmerpflanzen – den Weihnachtsstern. Alljährlich begleitet er uns durch die Vorweihnachtszeit, freuen wir uns an seinen herrlichen Blättern und den schmucken Blüten – wobei die leuchtend gefärbten Blätter gar keine Blütenblätter sind, sondern so genannte Hochblätter. Sie rahmen die eigentlichen, eher unscheinbaren Blüten ein. Ursprünglich stammen die Gewächse mit dem schönen botanischen Namen Euphorbia pulcherrima aus Mexiko, wo man die Kirchen zum Weihnachten üppig damit schmückte.
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Garten-Weisheit Nr. 1
Nur ein Gärtner weiß im Voraus, was ihm blüht. (Volksmund)




