Willkommen, lieber Winter, Willkommen hier zu Land! Wie reich du bist, mit Perlen Spielst du, als wär‘ es Sand! Den Hof, des Gartens Wege Hast du damit bestreut; Sie an der Bäume Zweige Zu Tausenden gereiht. Dein Odem, lieber Winter, Ist kälter, doch gesund; Den Sturm nur halt‘ im Zaume, Sonst macht er es zu
Man stelle sich vor – es ist Weihnachten, zum menü gehört frischer Salat – und kein anständiger zu kriegen. Bloß welke, labberige Köpfe, Geschmack Marke Küchenpapier. Aber jetzt gibt es Abhilfe! Eine tolle Idee: Salat knackfrisch – im Topf. Statt welker, labberiger Köpfe aus dem Regal im Supermarkt kann ich knackigen, geschmackvollen Salat direkt von
Beim Gang durch meinen Garten fielen mir noch allerhand würzige Blättchen zwischen die Finger: Salbei, Thymian, Zitronenthymian, Majoran, Bohnenkraut, Ysop, Rosmarin. Die überlasse ich nicht den Unbilden der Witterung, sondern verarbeite sie zu einem würzigen Kräutersalz.
Rutenschlagen und Obstbaumwecken, Barbarazweige, Paradeisl und Christbaumloben, Raunachtsgeschichten und Efeuorakel – von der Vorweihnachtszeit bis über Neujahr hinaus ranken sich viele Bräuche rund um Bäume und Kräuter. Davon erzähle ich Ihnen bei einem Spaziergang durch den Bad Heilbrunner Kräuter-Erlebnis-Park am kommenden Sonntag, den 6. Dezember 2009 zwischen 11 und 12 Uhr. Nach all den Eindrücken
In der Vorweihnachtszeit werden Mistelzweige über die Tür gehängt, darunter darf sich jedes junge Paar küssen. Ein Kuss kostet aber eine weiße Beere der Mistel! Wenn die Zweige abgeleert sind, ist’s aus mit der Küsserei. Wie gut, dass die Früchte so klebrig sind. Wenn keiner hinschaut, kann man sie flugs wieder ankleben… Mehr zu Misteln,
Man sieht die Blätter fallen, aber man sieht auch Knospen keimen. Das Leben gehört den Lebendigen an, und wer lebt, muss auf Wechsel gefasst sein. Johann Wolfgang von Goethe
Da erreicht mich die Frage, ob man sich mit Rindenmulch Zecken in den Garten holt. Lesen kann man auch dazu, etwa auf Renates Katzenblog oder bei Wildwuchs. Rindenmulch, zumal billiger aus dem Baumarkt, sei teilweise mit ganzen Nestern von Holzböcken verseucht. Was tun? Erstmal: Nicht in Panik geraten!
War das ein Herbst! Die Kräuter sind immer noch prächtig und voller Duft. Besonders in Bad Heilbrunn. Es ist wirklich ein Erlebnis, durch den Kräuter-Erlebnis-Park zu spazieren – die Kräuterpädagogen aus der Region haben ihn nochmal prächtig in Schwung gebracht und herausgeputzt. Und ab kommenden Sonntag kann man die Tour mit einem Besuch im niegelnagelneuen
November – eigentlich denke ich da an Grau, Nebel, Sturm, Frösteln, Trübsinn, miese Laune. Doch dieses Jahr war alles anders. Der November war eher ein Mai, frühlingshaft mild und sonnig heiter. Da hatten selbst die Spinnen noch Lust und Laune, seidene Fäden für glitzernde Tauperlen aufzuhängen…
Fräulein Luise kommt! Und erzählt, wie Kinder die Kräuter auf der Wiese entdecken. Wohin? Nach Kupferzell nahe Schwäbisch Hall und Künzelsau. Wann? Am 21. November 2009. Warum? Da findet der 2. Kräuterpädagogentag Baden-Württemberg statt – um sichmal wieder zu treffen, ausgiebig zu ratschen, voneinander zu lernen, neue Ideen zu entwickeln, Kolleginnen zu finden. Und Fräulein
Da gehe ich durch meinen Garten, mache ein paar Fotos, bemerke nichts auffälliges. Da schau ich mir die Fotos auf dem Bildschirm an – und: Erst jetzt entdecke ich Details. Zwischen den Blättern der Buchenhecke hat sich doch tatsächlich jemand versteckt. Sehen Sie’s?
Geht Ihnen das auch so? Ich gehe spazieren, da entdecke ich hier etwas und dort noch was. Zuerst kann ich mich ja noch zügeln, nicht sofort alles in meine Taschen zu stopfen. Lass es liegen, stehen, wachsen – sagt mein Hirn. Gehört doch der Natur…
Oft lohnt es sich, mal ganz genau hinzuschauen. Da wächst an unseren Ackerrainen (sofern es solche überhaupt noch gibt), auf Waldschlägen oder Schuttplätzen eine Pflanze, an der die meisten völlig achtlos vorbeigehen. Beim flüchtigen Blick kann man sie schon mal mit einer Nessel verwechseln, einer Taubnessel. Wer sich aber der Pflanze mal näher zuwendet, dem
Welkes Blatt Jede Blüte will zur Frucht, Jeder Morgen Abend werden. Ewiges ist nicht auf Erden als der Wandel, als die Flucht. Auch der schönste Sommer will einmal Herbst und Welke spüren. Halte Blatt, geduldig still, wenn der Wind dich will entführen. Spiel dein Spiel und wehr dich nicht, laß es still geschehen, laß vom
Gerade finden im Dachauer Land die traditionellen Rübenwochen statt. Viele Wirte bieten Spezialitäten rund um die unterirdischen Schätzchen an. Das kann man nur unterstützen, stehen doch die Rüben ziemlich im Abseits, führen sie ein Schattendasein im Gemüsesortiment. Dabei haben sie so viel zu bieten! Vor allem Geschmack.
Es ist ein Bäumlein gestanden im Wald In gutem und schlechtem Wetter; Das hat von unten bis oben halt Nur Nadeln gehabt statt Blätter; Die Nadeln, die haben gestochen, Das Bäumlein, das hat gesprochen:
Ja was ist denn das? Kennt man ja gar nicht mehr… Und dann kam doch tatsächlich ein Sonnenstrahl daher, der hat’s Mützchen weggetaut. „Im Herbst steht in den Gärten die Stille, für die wir keine Zeit haben.“ Victor Aubertin (1870-1928)
Wenn mir mal was auf die Nerven geht, mir die Arbeit über den Schreibtisch wächst, mir der Kopf schwirrt – dann gönne ich mir eine kleine Auszeit. Vertiefe mich in ein schönes Naturbild. Und bilde mir ein, gerade aktuell dort zu sein – die Farben leuchten zu sehen, den Wind säuseln zu hören, die frische