Weiden- oder Palmkätzchen sollte man stehen lassen, damit Bienen und andere Insekten reichlich Nahrung finden - was sie mit eifriger Bestäubung bei den Obstbäumen danken.
Goldlack, heute wieder gerne als duftender Frühlingsbote in Beeten, Kübeln und Vasen verwendet, ist eine Ausnahme unter den Kreuzblütengewächsen: er enthält wie alle Arten der Gattung Erysimum Giftstoffe!
Eiben sind weithin als starke Giftpflanzen bekannt, man darf sie nicht mit Fichte oder Tanne verwechseln. Einzig der rote Samenmantel ist giftfrei und kann gegessen werden.
Märzenbecher sind wie Schneeglöckchen und Narzissen giftig - man darf ihre kleinen Zwiebeln wie auch die Blätter nicht mit essbaren Pflanzen verwechseln.
Seidelbast zählt zu den stark giftigen Pflanzen, man trifft ihn im Wald und auch im Garten an. Besonders gefährlich sind die roten Früchte, die wie Johannisbeeren wirken.
Liguster zählt zwar nicht zu den extrem gefährlichen Giftpflanzen, doch Risiken für die Gesundheit birgt er schon - vor allem, wenn man ihn verwechselt.
Lorbeerkirschen werden immer wieder als gefährliche Giftpflanzen angeprangert - aber stimmt das auch? Der Artikel klärt über die Giftigkeit von Kirschlorbeer auf.
Efeu gehört zu den Giftpflanzen. Innerlich wie äußerlich kann sich Efeu negativ auf den Körper auswirken. Dennoch ist es ein ökologisch wertvolles Klettergehölz und eine wirksame Heilpflanze.
Der berühmteste der „blumigen Tage“ in der Karnevals- oder Faschingszeit! Nelken, Tulpen und Rosen sind laut Blumensprache Zeichen der Liebe, aufsteigend von freundschaftlicher Zuneigung und aphrodisischem Verlangen (Nelke) über feurige Liebe und pralles Leben (Tulpe) bis zur innigen Liebe wie schäumender Erotik (Rose). Freudenhäuser standen in der Rosengasse, entsprechende Etablissements nannten sich „Zur Rose“. Vielleicht
Rechts: Die mystische Vermählung der heiligen Katharina mit den hll. Barbara, Margareta und Dorothea (Lucas Cranach der Ältere), um 1516-1518. Links:
Die Enthauptung der heiligen Dorothea (Hans Baldung Grien), 1516
6. Feb. 2023
Dorotheenblumen
Am 6. Februar ist der Gedenktag der heiligen Dorothea, eine der vier Virgines Capitales - nach ihr sind einige Pflanzen benannt
Schneeglöckchen! Jedes Jahr wieder eine besondere Freude. Wie der weiße Stamm der Birke steht auch die weiße Blüte des Zwiebelgewächses für Reinheit und Neubeginn. Und natürlich für Helligkeit, Licht - das passt zum heutigen Tag: Lichtmess. Weiße Jungfern oder Lichtmess-Glöckerl hat man die Schneeglöckchen früher auch genannt und sie auf den Altar gestreut. Aber es gibt noch so viel mehr übers Glöckerl zu erzählen...
Das Gemeine Weißmoos bildet schmuckvolle Polster, die früher zu Dekorationen verwendet wurden. Heute soll es im Wald bleiben, es steht unter Naturschutz.