Gehören unbedingt zu den Leibspeisen: Brot und Nudeln. Warum immer aus Weizen? Brotgenuss und Nudelglück geht auch mit anderen Getreiden oder Pseudo-Cerealien. Einfach mal ausprobieren, denn Vielfalt auf dem Teller heißt auch mehr Variation auf den Feldern.
Koch doch mal mit Baum! Treefood bringt frisches Grün auf Tisch und Teller. Die jungen Blätter von Ahorn, Buche und Linde, von Weißdorn und Hasel machen sich bestens in einem frühlingsfrischen Salat. Mehr Kochkunst mit Bäumen?
Nachdem im letzten Herbst vielerorts Eckern in Hülle und Fülle aus den Kronen der Buchen geregnet sind, darf man sich jetzt auf ein besonderes Schauspiel freuen. Alles, was von hungrigen Waldtieren (oder fleißigen Wildfrüchtesammlern) übersehen wurde, keimt nun. Wie gesät, dicht an dicht überziehen Buchenkeimlinge den Waldboden. Zugreifen beim jungen Gemüse: Diese Keimlinge gehören mit zu dem Besten, was der Buchenwald zu bieten hat.
Heute ist Palmsonntag: Wie sieht Euer Palmbuschen aus? Ist er aus Palmkätzchen, Lebensbaum, aus Oliven- oder Palmzweigen? Ist es ein Handstrauß oder steckt er auf einer Stange? Geschmückt von Schleifen oder bunten Papierstreifen? Gibt es Eier, Äpfel, Orangen dran? Mit Draht, Schnur oder Weidenrindenstreifen zusammengehalten?
Spannend, wie Brauchtum gelebt wird...
Gefunden über die Brennnessel: "Bereitet man die Brennnessel als Salat zu, so rollt man die gewaschenen Blätter und Spitzen in einem feuchten Geschirrtuch ein paar Mal hin und her. Dabei werden die Brennnhaare gebrochen und sie kann roh gegessen werden." Prima Tipp - gefunden in "Die Wildkräuter der vier Jahreszeiten" von Daniela Dettling im Freya Verlag.
So hübsch und heiß begehrt - Brennnesseln sind Futterpflanzen für rund 50 Schmetterlingsarten! Wo es keine Brennnesseln gibt, gibt's auch keine Schmetterlinge. Denn man kann noch so viele Blüten für Falter säen oder pflanzen, solange die Raupen nichts zum Leben finden...
Kräuterkuchen und Kaffee aus Löwenzahn in Franken - Kräuterpädagogin Daniela Wattenbach zeigt Paul Enghofer (Zwischen Spessart und Karwendel am 25.3.2017) ihre Heimat kulinarisch. Unbedingt ansehen, den Film aus dem Städtchen Burgbernheim mitten in Streuobstwiesen, wo der "EinHeimische" zuhause ist, wo ich einen Lehrgang Kräuterpädagoge unterrichte, wo die von mir begleitete BR-Reise dieses Jahr auch hinführt...
Zum Film geht's mit einem Klick HIER.
Bärlauch, an dem kommt man seit ein paar Jahren nicht mehr vorbei. Hat sich zum Gourmetkraut entwickelt. Muss überall hinein. Unbedingt haltbar gemacht werden, weil es im Sommer ja keinen Bärlauch mehr gibt. Na und? Mir schmeckt er sowieso nur jetzt, wo er frisch wächst und gedeiht. Danach gibt es doch andere Genüsse. Also mach mer mal a Suppn - oder ganz modern: spicy veggie smoothie.
Und erneut ein Salat, ein wilder und schon früh im Jahr verfügbarer: Wiesenkerbel! Diesen Doldenblütler muss man halt einfach gut kennen, aber das lässt sich lernen. Ein Salat aus Wiesenkerbelblättern, Karottenstiften, Apfelwürfeln mit einer milden Vinaigrette ist ein Hochgenuss!
Noch ein Salat, ein wilder: Neben der Feldsalat-Rosette (im Bild rechts) stehen viele knackige Weidenröschen - wunderbar für einen Frühlingssalat. Schmeckt mir sehr gut mit einem würzigen Dressing aus Schmand und Meerrettich oder einen mit Senf und Honig.
Kalifornien, im Jahr 1850. Man hatte Gold entdeckt und alles rannte ins vermeintlich verheißene Land der Glückseligkeit, um das edle Metall zu suchen, unermesslichen Reichtum zu finden. Tausende wühlten in der Erde, kehrten das Unterste zuoberst. In ihrer Gier vergaßen sie alles – auch den Anbau von Nahrungsmitteln.
Tanne, sie steht im dunklen Tann, und harrt geduldig aus. Verstopfte Nase, verschleimte Bronchien? Schnupfen, Husten? Niemals - davor bewahren die Tanne, würde sie für Erkältung und Grippe empfänglich sein, ihre ätherischen Öle. Aber weil die Tanne so wundervolle Heilstoffe in sich birgt, können wir davon profitieren. Wipfelbonbons, Nadel-Inhalation, Sauerhonig - das sind nur drei Rezepte aus der Hausapotheke rund um die Tanne.
Geschnitten Brot - was sich so verkauft, ist ein Verkaufsknüller. 1928 kam maschinell geschnittenes Brot in den USA erstmals in den Handel - und wurde umgehend zum Kassenschlager. Ich schneide gleich zweimal, Brot und Schnittlauch. Und behaupte, dass ein Schnittlauchbrot absoluter Bestseller ist!
Dass ab Aschermittwoch Osterhasen und Ostereier die Supermärkte füllen, geht ja gerade noch an - obwohl Fastenzeit ist. Dass in den Gartenmärkten seit Lichtmess schon die Terrassenmöbel- und Grillsaison ausgebrochen ist, meinetwegen. Dass in den Modeläden trotz immer noch fröstelnder Temperaturen Spaghettiträger und Flipflops vorherrschen, egal. Aber was mich richtig nervt, sind Erdbeeren und Spargel!