Frischkost ist derzeit Mangelware. Außer einigen Blättern an wilden Brombeeren, derben Nadeln an Fichten oder wenigen Stängeln Vogelmiere ist kaum etwas zu holen für Wildpflanzenfreunde. Dann eben Trockenkost!
Graue Wände, triste Möbel? Gerade am Arbeitsplatz sollte etwas Grünes leuchten. Grüne Kollegen am besten - Büropflanzen. Dazu gibt es mit mir einen Beitrag auf Bayern 1, heute mittag um 13.15 Uhr.
Ein neues Jahr, neue Geschichten. Da höre ich eine, in der ist von Wurst die Rede. Und zwar von einem speziellen Gewürz, das die Wurst veredelt. Nein, kein Majoran, kein Piment, kein Kümmel. Sondern – ich konnt’s kaum glauben: Fichten!
Das große Frieren – von wegen kalte Füße, Gänsehaut und klamme Finger: Es gibt doch Pflanzen, für jede Lebenslage, und gegen alles ist ein Kraut gewachsen. Hier ein paar Beispiele:
Am Weihnachtsabend kam als letzter zur Krippe ein kleiner Hirtenbub. Er hatte von den anderen Gehört, dass ein König geboren war, dort, wo der helle Stern leuchtete. Alle zogen dorthin und nahmen Geschenke mit. Der kleine Hirtenbub wollte auch etwas schenken, aber er besaß nichts. In seiner Hosentasche hatte er nur einen Zapfen aus dem
Noch schnell ein bisserl Christbaumschmuck gesucht? Dann ganz einfach zu Zapfen greifen. Sind schnell gesammelt, schnell mit Schleifenband versehen, schnell aufgehängt – und sehen lange gut aus!
Fichtenzapfen sind heiß begehrt, es gibt viele Interessenten dafür! Unter den Schuppen liegen nahrhafte Samen versteckt, die besonders als Winternahrung begehrt sind. Man kann sogar erkennen, wer sich an den Zapfen zu schaffen gemacht hat.
Klingt fast paradox: Winzige Zapfen, gerademal so groß wie eine kleine Olive, mit Samen, ähnlich wie Tomatensaat nur wenige Millimeter messend. Und daraus werden einmal Bäume, die alle anderen überragen, wahre Riesen. Aber so ist die Natur. Wer solche Zapfen trägt?
Dieses Jahr behalten die Lärchen ihre Nadeln sehr lange, noch immer schimmert es leicht golden. Dazwischen sitzen die kleinen Zapfen – Anlass für eine Geschichte, „Lärchenwinter“. Wer sie lesen mag, kann sie sich hier herunterladen: laerchenwinter
Kienäpfel – so heißen Kiefernzapfen auch im Volksmund. Darin spiegelt sich eine alte Verwendungsform wieder, denn mit Hilfe von Kien, dem Harz der Kiefer, lässt sich gut Feuer machen.
Als Deko für Adventskränze und Weihnachtsfloristik beliebt: Die kleinen Zapfen der Zypressen. Allgemein gelten Zypressen ja als Bäume der Träume vom Süden, so etwa die Mittelmeerzypressen als landschaftstypische Gestalten in der Toskana. Bei uns nicht winterhart. Hierzulande kann man nur frostfeste, dazu aber auch gut dürreresistente Zypressen pflanzen – darunter die Arizona-Zypresse (Cupressus arizonica).
Mal kein Nadelbaum, der Zapfen liefert, sondern ein Korbblütler: Chicorée! Die aus dicken Wurzeln getriebenen Blattknospen nennt man entsprechend ihrer Form auch Zapfen! Wie man die (selber) zieht,
Wacholder trägt doch keine Zapfen, sondern Beeren, werden die meisten sagen. Stimmt, wenn auch der Botaniker es genauer nehmen und von Beerenzapfen sprechen.
Kindheitserinnerung: Jeden Advent gab es bei uns früher solche Zapfen – gefüllt mit Liebensperlen-Schokoplätzchen. Jeden Tag durften wir Kinder eines der Schokoladenhäufchen voller Nonpareilles verputzen…
Nadelbäume tragen Zapfen – Nadelbaumstämme bekommen Zapfen, wenn man sie verbaut. Zwei Hölzer mittels Zapfen zu verbinden gehört zu den ältesten Bautechniken, die der Mensch anwendet – es ist schon aus der Zeit der Ägypter (3000 v. Chr.) nachweisbar.