Nach all den Beeren, Kirschen, Pflaumen ist so ein Apfel höchst willkommen. Da hängt er lockend am Zweig, bekommt langsam ein rotes Bäckchen – nein, vorher habe ich ihn schon gepflückt. Die Hand umschließt das runde Ding, streichelt die wachszarte Schale, die Nase fängt fruchtige Düfte ein. Und hinein gebissen! Es knackt und knuspert, der
Wer aufmerksam spazieren geht, bekommt so manches zu Gesicht. Und merkt bald: Im Leben dreht sich alles nur um eines, um die Liebe. Peep-Show auf der Wiese. Dazu noch ein Gedicht:
Disteln? Mag nicht jeder. Kratzdisteln? Erst recht nicht. Acker-Kratzdisteln? Des Bauern ärgstes Ärgernis. Aber da sieht man wieder einmal nur die negativen Seiten. Acker-Kratzdisteln (Cirsium arvense) sind ausgesprochen ergiebige Futterquellen, für Schmetterlinge, Wildbienen und zahllose andere Insekten. Ihr moschusartig-würziger Duft lockt die Tiere herbei…
Ein dicker Strauß mit Blütendolden der Wilden Möhre. So schön, dass er als Brautstrauß durchginge – oder? In England übrigens durchaus beliebt für diese Zwecke. Queen Anne’s Lace, so nennt man sie dort wie auch in Nordamerika. Es geht die Sage,
Blitzblau strahlen die zarten Glocken an den Stängeln – hier am Waldrand. Und bimmeln leise vom Sommerglück – hört Ihr sie? Den kleinen Grashüpfer stört es nicht.
Die Kapuzinerkresse! Arzneipflanze des Jahres 2013. Hauptdarstellerin im Beitrag der Sendereihe „Gesundheit!“ beim Bayerischen Fernsehen, zu sehen morgen, am Dienstag, den 16.7.2013 ab 19 Uhr. Auch dabei: Kapuzinerkresse-Essig.
Nie sind sie besser als jetzt: Lindenblüten! Voller Sonne, voller Wärme, voller Duft. Den sie uns dann wieder spenden, wenn wir es dringend nötig haben – die grauen, kalten Tage kommen bestimmt. Dann eine Tasse Lindenblütentee, da kommen sommerliche Gedanken sofort zurück.
Gerne trinkt man Grünen oder Schwarzen Tee. Frisch aufgebrüht ein besonders guter Durstlöscher, im Sommer ein ideales Getränk, ob der Sommer nun heiß oder gerade mal wieder kühl ist. Wer aber Wert darauf legt, sich möglichst mit Produkten aus der Heimat zu versorgen, bekommt hier ein Problem.Doch es gibt Auswege.
Nicht nur der diesjährige Sommer missfällt so manchem Gärtner, zusätzlich ärgert man sich auch noch über Ungemach wie Schnecken, Giersch oder Zikaden. Aber da gibt es Abhilfe, etwa im Gartenrezept der Woche. Kommt doch hier der völlig zu Unrecht so geschmähte Giersch zu Ehren, es gibt Gierschblüten-Kücherl. Meine wöchentlichen Gartentipps – auch auf br.de. Pflanze
Wer so stark duftet, bleibt nicht lange allein: Auf dem Diptam gibt’s ein Stelldichein. Doch Achtung, nicht alle sind harmlose Nektartrinker… schon gesehen? Oben rechts!
Schon mal virtuelle Steinpilze gekostet? Nein? Dann machen Sie mit mir einen Waldspaziergang, bei dem ich Ihnen den Geschmack von Bäumen, Sträuchern und Kräutern nahe bringe – viel mehr als nur Pilzaromen! Folgen Sie mir durch ein Stück des Weltwalds nahe Freising und Kranzberg, der ist immer einen Ausflug wert. Wann? Donnerstag, 20.6.2013 von 17-19
Das Märchen von der Prinzessin auf der Erbse kommt einem unweigerlich in den Sinn, sobald man sich eine Erbsenblüte mal etwas genauer besieht. Ist sie nicht eine Prinzessin, die Erbsenblüte? Die Blütenblätter bergen ihr kostbares Geheimnis sehr innig. Kaum ein Insekt ist stark genug, um die beiden Flügel beiseite zu drücken und zum Ort der
Das ist mein Salat!!! Könnt ihr nicht was anderes fressen? Vielleicht Brennesseln, von denen gibt’s genug. Aber nein, es muss der mühevoll gepäppelte Salat sein. Na wartet. Ich sollte es doch mal mit dem Schafgarbensud probieren – angeblich mögen Schnecken Salat nicht mehr, wenn er mit Schafgarbentee geduscht wurde. Aber erst mal bleibt mir nichts
Weiß steht für Reinheit, Unschuld, Wahrheit – ist aber auch ein Symbol für Kommen und Gehen. Halten wir doch mal nach den Weiß-heiten des Junis Ausschau. Was zeigt sich reinweiß – unschuldig – sommerfrich? Der Schneeball…
Ein Himmelsteich, über dessen Wasserspiegel elfenzarte Blüten schweben – das ist ein Erlebnis, für das man dem lieben Gott und Mutter Natur Danke sagt. Himmelsteiche nennt man Gewässer ohne Zu- und Abfluss, die allein von Regenwasser gespeist werden. Die elfengleichen Blüten gehören zur geschützten und nur noch selten anzutreffenden Wasserfeder oder Wasserprimel (Hottonia palustris). Mehr
Wer sieht es duften, das Geißblatt? Wer hört es riechen, das Jelängerjelieber? Für mich „schmeckt“ Lonicera caprifolium zartlila, hört sich wie Zauberflöte von Mozart. Synästhetik nennt man das Phänomen, wenn Töne auch als Farben wahrgenommen werden, Buchstaben als Farben interpretiert oder Geschmack mit Tönen verbandelt. Nicht, dass ich mich in die Schar der Synästhetiker einreihen
Die Margeriten blühen! Startschuss für den Sommer. Bloß, ob der das auch weiß? Er zeigt uns irgendwie die kühle Seite. Die Margeriten lassen sich davon nicht beeindrucken. Wir Menschen sind die Weicheier…
Die Kastanien blühen. Überall leuchten ihre Kerzen. Schon bemerkt? Die Blüten verändern ihre Farbe: Zuerst strahlen sie mit einem gelben Fleck, dann verfärbt sich die Blütenmitte rosa bis hin zu rot. Das sind unmissverständliche Hinweise für Insekten. Gelb heißt, hier gibt es sehr zuckerreichen Nektar, rot bedeutet ausgetrunken, nichts mehr zu holen.