Was jetzt grad auffällt: Winterschneeball Die Welt erscheint rosarot, die Zukunft in rosigem Licht, wenn der Winterschneeball (Viburnum x bodnantense) blüht. Diesen Winter, der sich immer noch eher wenig winterlich zeigt, blüht der beliebte Zierstrauch besonders üppig schon zu Jahresbeginn. Die Blüten sind nicht nur auffällige Eyecatcher, sondern auch Duftschmeichler. Selbst wenn Kälte die Blütenpracht
…dann blühen eben Kirschen. Sieht auch aus, als ob es geschneit hätte. Und heißt auch so: Schneekirsche (Prunus subhirtella `Autumnalis´). Eigentlich nichts soooo Außergewöhnliches, dass dieser Kirschbaum jetzt schon blüht, denn es liegt in der Natur dieser Art/Sorte. Bei milder Witterung blühen die Knospen eben schon im Dezember auf. „Am Grunde des Herzens eines jeden
Die Zeit für frische Sauerampferblätter ist schon vorbei, der Sauerampfer (Rumex acetosa) blüht bereits – da schmecken die Blätter eher streng, sind außerdem oft von Fraßspuren oder Pilzbefall durchlöchert. Aber die Blüten wie die rundum von einer feinen Flughaut umgebenen, dreikantigen Nussfrüchtchen (im Bild) eignen sich zum Verzehr.
Der Schnittlauch wuchert! Und blüht schon! Jetzt muss er dringend geschnitten werden, damit er gut nachwächst. Also alles ab und ab damit in die Küche – Schnittlauch-Salat machen!
Frisch entdeckt: Bartiris Wer zählt die Sorten, wer nennt die Farbtöne? Bartiris (Iris-Barbata-Hybriden), Kulturformen der Schwertlilien, erregen schon seit dem Mittelalter besonderes Aufsehen unter den Gartenstauden. Das liegt eindeutig an den ausgefallenen Blüten. Drei Domblätter ragen nach oben, drei Hängeblätter flattern seitlich oder nach unten. Letztere tragen dichte Bärte im hinteren Bereich, was namensgebend für
Die Schlehen (Prunus spinosa) blühen! Schlehensträucher erinnern mich immer an das Märchen Schneewittchen: Weiß wie Schnee (die Blüten), schwarz wie Ebenholz (die Rinde) und rot wie Blut (wenn man sich an den Dornen sticht – oder der Saft der Früchte).
Jedes Frühjahr freue ich mich wie ein Schnitzel, wenn sich die Knospen an den Zweigspitzen vom Spitzahorn (Acer platanoides) öffnen. Welch grandioses Schauspiel! Üppige Sträuße aus duftenden Blütchen, in einer einmaligen Grüntönung. Die Blüten können zwittrig, rein weiblich oder auch rein männlich sein. Fast immer bieten sie aber reichlich Nektar feil – was unzählige Insekten freut!
Achterbahnfahrt beim Wetter, mal wintereisig, dann wieder frühlingsmild. Rein und raus auch beim Gärtner, mal ist im Zimmer was zu tun, mal geht’s nach draußen. Die Freiluftsaison rückt näher, die Schneeglöckchen künden schon davon. Schließlich beginnt am 1. März der Frühling, jedenfalls für Meteorologen. Frisch entdeckt: Frühlingslaune in frühlingsblau: Mini-Glockenblumen sind charmante Vorboten von dem,
Oft stehen nur noch die Fruchtstände, aber immer wieder sieht man ihn auch noch blühen: Wiesenbärenklau (Heracleum sphondylium). Ein paar Früchtchen zwischen den Fingernägeln zerdrückt entfalten eine unglaubliche Duftwolke, vom Geschmack ganz zu schweigen. Ein Früchtchen zerkauen, und der ganze Mund füllt sich mit Aroma. Das sich im ganzen Kopf ausbreitet. Immer mit einem sehr
Pflanze der Woche: Kornelkirsche Wächst in vielen Gärten, blüht im Frühling noch vor den Forsythien, trägt jetzt eine Fülle roter Früchte – fast wie Kirschen: die Kornelkirsche (Cornus mas), auch Dirndl oder Gelber Hartriegel genannt. Die olivenförmigen, aber kirschroten Früchte schmecken umso süßer, je länger sie am Strauch reifen und umso dunkler sie werden. Dann
Manche mögen’s heiß. Andere lieber kalt. Kommt drauf an in diesem Sommer, der ist auch mal heiß, mal kalt. Was tun? Mit der famosen Kochkiste was für jeden Geschmack zaubern. Eine wild aufgemotzte, bunt blütengewürzte Gemüsesuppe, die heiß ebenso schmeckt wie eisgekühlt, nach Art einer Gazpacho. Das ist eine tolle Geschichte – für die Kochkiste
Unsere Themen beim Küchen-Rendezvous sind bunt gemischt. Unsere Menüs, die wir jeden letzten Mittwoch im Monat servieren, sind bunt komponiert. Unsere Gäste, die wir bewirten, lieben die bunte Vielfalt – bunte Blüten gehören wie frisches Gemüse der Saison, wie Kräuter von der Wiese, wie bekannte und weniger bekannte Zutaten immer dazu. Sie krönen die
Zum Entsorgen viel zu schade: Wir werfen von Gemüse eigentlich viel zu viel weg – dabei lässt sich da so einiges hervorragend in der Küche nutzen. Manchmal ist das sogar besser als das eigentliche Gemüse, weil viel reichhaltiger an Vitalstoffen, Vitaminen und Mineralien. Von Radieschen etwa schmecken nicht nur die Knollen, sondern auch Blüten, Blättchen und
Von wegen Knollengemüse, jetzt gibt es Radieschen als Fruchtgemüse! Obwohl Radieschen frei übersetzt kleine Wurzel bedeutet, schmecken nicht nur die Speicherknollen, sondern auch die Blüten, Blättchen und Schoten. Probieren kann nur, wer seine Radieschen – nein, nicht von unten anguckt – wachsen lässt.
Ganz in weiß – ja, Kranz in weiß! Der Frühsommer schenkt uns Blüten, besonders reich in Weiß. Schafgarben, Giersch, Wiesenlabkraut, Feinstrahl, Wilde Möhre… Daraus lassen sich zauberhaft feine Kränze winden oder stecken. Dufte – nicht wahr?
Blüten – aus dem Garten wie von der Wiese – für die Küche! Wie man mit Blumen wundervolle Rezepte zaubert, zeigt die Sendung „Gesundheit“ am Dienstag, den 3. Juni 2014 um 19 Uhr im Bayerischen Fernsehen. Ich zupfe und bereite mit drei liebenswerten Damen ein Menü zu: Klatschmohn-Kräutersalat, dazu Blütenbutterbrote. Nudeln mit Rosenpesto. Himbeercreme mit
Nachdem Henriette Dornberger das alte Forsthaus in Wetzhausen zum Erblühen gebracht hat und vielen begeisterten Besuchern ihre Philosophie der Natürlichkeit bei einer guten Tasse Kaffee nahe bringt, hat sie trotz allem noch die Zeit, mir einen lieben Gruß in Form von Blüten und Kerzen zu schicken. Wiesensalbei, Esparsette, Flieder, Rosskastanie und Wiesenbocksbart sollen jetzt auf dem Pflanzenlust-Blog duften
Wie das duftet, wie schön bunt, wie verlockend – unsere Vielfalt an Kräutern, Gewürzen und Blüten beim Küchen-Rendezvous ist immer wieder überraschend, selbst für unsere Stammgäste. Selbst Irmi und ich freuen uns jedesmal über das Potpourri an Genuss, das wir unseren Gästen bieten können. „Kein Genuss ist vorübergehend, denn der Eindruck, den er zurücklässt, ist bleibend.“
Der Bärlauch blüht! Die Blätter schmecken schon nicht mehr, aber die Blüten sind eine Wucht. Dieses Jahr habe ich vor allem die Stiele als Delikatesse entdeckt. Die dreikantigen Blütenstiele fein hacken und wie Schnittlauchröllchen verwenden…
Geht rasant einfach: Frischkäse würzen, zu Kugeln formen, in Blüten und/oder gehackten Kräutern wälzen. Hier sind es (von links nach rechts) Polsterphlox-Blüten, fein gehackte Fichtensprossen, Gänseblümchen.
Der Spitz-Ahorn (Acer platanoides) blüht! Das heißt für mich: Reinbeißen. Denn die grünen Blütensträußchen schmecken einzigartig und sind nur für ganz kurze Zeit „auf dem Markt“. Damit kann ich wundervoll garnieren, ich backe sie ähnlich wie Hollerblütenküchlein in Teig aus, zaubere ein Dessert (Ricotta mit Ahornsirup, Schokoladenraspeln, Ahornblüten, gehackten Walnüssen, nach Wunsch noch getrocknete Aprikosen
Kostbar sind sie, Blüten. Kostbar schmecken sie, die Sprossen. Gerade im Winter, und der lässt sich anscheinend mal ein wenig blicken. Aber das stört einen fröhlichen Gärtner nicht, im Gegenteil. Meine wöchentlichen Gartentipps – auch auf br.de. Pflanze der Woche: Zimmerlinde Während die Linden draußen trotz des wenig winterlichen Winters in der Winterruhe verharren, feiert
Ja ist denn schon wieder Frühling? Könnte man meinen, an Tagen wie diesen. Während die Amerikaner in der Eiseskälte bibbern, holen wir die T-Shirts raus. Fangen die Vögel zu singen an (Achtung: echte Frühlingsgefühle!). Gibt es doch tatsächlich schon Blüten zu entdecken: Hier eine vorwitzige Scheinquitte. Die blühen zwar generell früh im Jahr, aber so