Wer hat bloß den Nachtisch erfunden? Es muss ein besonders gewiefter Koch gewesen sein, oder eine besonders liebevolle Köchin? Jedenfalls gilt das Dessert nicht von ungefähr als Krönung eines jeden Menüs. Und wenn es dann noch aus Komponenten gefügt ist, die jede für sich schon glücklich machen… Unser Nachtisch beim Küchen-Rendezvous „Rosenblüte trifft Pfirsichfrucht“ vereinte
Die Zeit für frische Sauerampferblätter ist schon vorbei, der Sauerampfer (Rumex acetosa) blüht bereits – da schmecken die Blätter eher streng, sind außerdem oft von Fraßspuren oder Pilzbefall durchlöchert. Aber die Blüten wie die rundum von einer feinen Flughaut umgebenen, dreikantigen Nussfrüchtchen (im Bild) eignen sich zum Verzehr.
Erfrischend grün, erfrischend lecker, erfrischend anders: Unser Willkommens-Drink beim letzten Küchen-Rendezvous „Rosenblüte trifft Pfirsichfrucht“ Ende Juni. Der Gurkenspritzer eröffnet den kulinarischen Abend. Was braucht man dazu? Gurkensirup: Viele Schalen von Gurken mit Zucker und Zitrone zu einem Sirup auskochen. Dafür 500 g Zucker, 500 ml Wasser, 1 in Scheiben geschnittene Zitrone und die Schalen
[slideshow_deploy id=’9611′] Frisch entdeckt: Sommer-Jasmin In Blütenwogen und Duftwolken schwelgen lässt sich jetzt vor allem in den Abendstunden beim Sommer- oder Bauern-Jasmin (Philadelphus coronarius). Der beliebte Zierstrauch stammt aus Südeuropa und dem Orient, orientalisch schwer erinnert sein Blütenaroma an Flieder, Veilchen, Narzissen und eben den Echten Jasmin (Jasminum officinale), der seinen Duft für Parfüm, Jasmintee
Sommerzeit – Salatzeit. Fein, wenn ein Salat sich schon weit vor der Essenszeit vorbereiten und dann blitzschnell auftischen lässt. Zum Picknick, beim Biergartenbesuch oder zum Grillen, und bei unvorhergesehenem Schlechtwetter im Esszimmer. Dieser Salat soll sogar Stunden vorher zubereitet werden, damit er richtig gut durchziehen kann. Der Spitzwegerich dient hier als „ersatz“ für frische Pilze…
Giersch? Wie gut, wenn der im Garten wächst und jetzt prächtig blüht. Dann hat man nämlich gleich eine wunderbare Würze für einen schnellen Sommersalat. Die Blüten schmecken sehr würzig, deshalb vorsichtig dosieren. Knackige Frische und Säure bringt der Sauerampfer, entweder Schildampfer (Rumex scutatus, wie hier auf dem Foto) oder auch die Früchte vom Sauerampfer auf
Fein, fein, ganz ohne Pilze und doch mit feinem Steinpilz-Aroma: Der Waldziest (Stachys sylvatica) liefert die Würze. Der Salat ist schnell gemacht, lässt sich immer wieder abwandeln und schmeckt auch mit anderen Kräutern wunderbar, z.B. mit Petersilie, Minze oder Basilikum, mit Spitzwegerich, Dost oder Schafgarbe.
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Nun fallen leise die Blüten ab, Und die jungen Früchte schwellen. Lächelnd steigt der Frühling ins Grab Und tritt dem Sommer die Herrschaft ab, Dem starken, braunen Gesellen.
Frisch entdeckt: Lindenblüte Was für ein Duft, der einen unter einer blühenden Linde umfängt! Lindenblüten riechen fein und doch intensiv nach Honig, was nicht nur uns Menschen bezaubert, sondern auch unzählige Insekten herbei lockt. Wenn sich die goldgelben Blütenkrönchen unter den hellgrünen Flügelblättern zwischen lindgrünen Blättern öffnen, ist der Hochsommer angebrochen. Mit dem Hochsommer geht
Aus Brombeer-, Himbeer-, Walderdbeer- und vielen weiteren Blättern wie von Wildkirschen, Wildrosen oder Walnussbaum lässt sich feiner Tee aufbrühen. Schmeckt schon aus frischem Blattwerk gut. Aber wie beim echten Tee ergibt sich nochmals ein ganz anderes Aroma, wenn die Blätter fermentiert werden, jedem vom Unterschied zwischen Grünem und Schwarzen Tee bekannt.
Schon mal Frau Holle bei der Arbeit gesehen? Mitten im Sommer? Bei ihrem Lieblingsstrauch, dem Holunder – und das auch noch in ihrem Lieblingsort Hollfeld? Das können Sie am 20.-21. Juni 2015 bei den Rosen-, Kunst- und Gartentagen im schönen Städtchen im Landkreis Bayreuth.
Das Fest der schönen Dinge – zum Schauen, Verweilen, Genießen, am Sonntag, den 21. Juni 2015 von 10 bis 19 Uhr! Wenn Maria Theresia Riedl in ihr Rosenparadies nach Lindach einlädt, ist für Hochgenuss gesorgt. Überall duften, blühen, locken Rosen. Nichts wie hin! Mehr Infos im Flyer – RosenFestPlakat3Endvers.
Frisch entdeckt: Zauberglöckchen Charmant, blütenreich, bunt – das sind die Markenzeichen der Balkonblumen, die seit den 1990er Jahren die Herzen im Sturm erobert haben. Weil sie den großblumigen Petunien so ähnlich sehen, nennt man sie Mini-Petunien. Ihre ausgesprochene Blühfreudigkeit hat ihnen den Namen Million Bells eingebracht. Calibrachoa-Hybriden, so ihre botanische Bezeichnung, mögen es sonnig, sind
Die Tanne sprach zum Moos: „Wie niedrig ist dein Los!“ Da saust ein wütender Sturm herbei und bricht die stolze Tann entzwei. „Wie glücklich,“ sprach das Moos, „ist doch mein niedrig Los.“ J. B. Bandlin, aus Johann von Hermann: Fabelschatz. Eine Sammlung von 208 der schönsten und besten Fabeln
Und so sah er aus, unser Edel-Burger, hier in der vegetarischen Variante: Brioche-Semmel, vegetarisches Gemüsepflanzerl (Bulgur, Paprika, Zwiebeln, Stangensellerie), Erdbeer-Ketchup, Spargelsalat mit Holunderblütendressing – und leider nicht mehr mit auf dem Teller, weil sofort stibitzt und verspeist – der Schnittlauchsalat (anstelle von schnöden Zwiebeln und Gurken). Rezept für den Schnittlauchsalat gibt es unter www.pflanzenlust-blog.de
Ein Burger ohne Ketchup? geht gar nicht. Aber was nimmt man nur für eine Luxus-Burger-Ausgabe? Erdbeer-Ketchup! Schmeckt… unbeschreiblich gut. Und ist rasch zubereitet: Erdbeer-Ketchup 1 kg Erdbeeren 200 g Tomatenmark 100 ml Essig (Holunderblütenessig, Aceto balsamico bianco oder Apfelessig) 250 g Gelierzucker (2:1) Salz, Pfeffer, Curry, Paprikapulver Erdbeeren putzen und in kleine Stücke schneiden.
Der Schnittlauch wuchert! Und blüht schon! Jetzt muss er dringend geschnitten werden, damit er gut nachwächst. Also alles ab und ab damit in die Küche – Schnittlauch-Salat machen!
Frisch entdeckt: Bartiris Wer zählt die Sorten, wer nennt die Farbtöne? Bartiris (Iris-Barbata-Hybriden), Kulturformen der Schwertlilien, erregen schon seit dem Mittelalter besonderes Aufsehen unter den Gartenstauden. Das liegt eindeutig an den ausgefallenen Blüten. Drei Domblätter ragen nach oben, drei Hängeblätter flattern seitlich oder nach unten. Letztere tragen dichte Bärte im hinteren Bereich, was namensgebend für
Beim Küchen-Rendezvous „Spargel trifft Waldmeister“ Ende Mai 2015 gab es Burger… Jawohl: Burger! Aber von der besonderen Sorte. Da müssen Semmeln her, Burger-Brötchen oder buns genannt. Wir haben sie aus Brioche-Teig gemacht. Und so geht’s: Brioches für Edel-Burger für 12-15 Stück: 200 g Butter, wachsweich 2 EL feiner Zucker 3 Eier 600 g Mehl Type
In gut sortierten Gemüseabteilungen zu entdecken: Wald- oder Wildspargel! Sieht wie Mini-Ausgabe vom Grünspargel aus, hat aber dickere Köpfe – und kommt meistens aus Frankreich. Ist eigentlich kein Spargel, sondern junge Blütentriebe vom Pyrenäen-Milchstern (Ornithogalum pyrenaicum). Wird auch als „preußischer Spargel“ tituliert, französisch nennt er sich Aspergette oder Asperge des bois.
Eine Braut bekommt nach alter Tradition einen Kranz aus Myrtenzweigen – um alle bösen Mächte fernzuhalten. Aber Zweige von der echten Myrte (Myrtus communis) sind nicht immer verfügbar. Also muss Ersatz her, z.B. Buchs (Buxus sempervirens) oder im Alpenraum die Buchsbaumblättrige Kreuzblume (Polygala chamaebuxus). Der kleine Strauch wird demnach auch Waldmyrte genannt. Die anmutigen Blüten