Grillen – der Deutschen liebste Freizeitbeschäftigung (oder etwa nicht?) – auch wir haben beim letzten Küchen-Rendezvous gegrillt. Zu Gegrilltem braucht es Saucen, davon bekam unsere rauchig-würzige, dunkle Barbecue-Sauce die besten Bewertungen der Gäste. Geheimtipp! Barbecue-Sauce: 125 ml starker Espresso 125 ml einfaches Tomaten-Ketchup 1 EL Worcestersoße 1 EL Balsamico-Essig 1 EL Kakaopulver 1 EL brauner
Frisch entdeckt: Schleierkraut Duftige Wolken legt das Hohe Schleierkraut oder Rispige Gipskraut (Gypsophila paniculata) zwischen Blumen im Beet und sorgt so für Leichtigkeit und Transparenz. Besonders schön wirkt Schleierkraut auch als Partner für Rosen und Ziergräser. Mit einer kräftigen Pfahlwurzel holt sich die anspruchslose Staude ihr Wasser auch aus größerer Tiefe, deshalb kommt sie auf
Jeder Salat braucht eine Sauce! Warum nicht mal was Raffiniertes? Einfach anzurühren: Brombeer-Pumpernickel-Dressing. 150 g Brombeeren, 200 ml Cranberrysaft, 1 EL Schwarze-Johannisbeer-Konfitüre, 1 EL Birnenbalsamessig, Schale einer Orange miteinander verrühren und 3-4 EL Rapsöl unterziehen, mit Salz und Pfeffer abschmecken. 100 g Pumpernickel fein zerbröseln und in einer Pfanne ohne Fett trocken rösten, abkühlen
Am Wegrand entdeckt und für gut befunden: Weißer Gänsefuß (Chenopodium album), auch als Ackermelde tituliert. Für die Küche weiche Triebspitzen samt Blättchen und Blüten, Früchten ernten.
Frisch und doch pikant, unsere Zitronen-Pfeffer-Butter fand beim letzten Küchen-Rendezvous zum Rosmarin-Fladenbrot von Martin Irl reißenden Absatz. Schmeckt ja auch wirklich frisch und pikant! Und lässt sich schnell zubereiten: 250 g zimmerwarme Butter mit Gabel oder Handrührgerät cremig rühren. Schale einer unbehandelten Zitrone (oder Limette) abreiben. Den Abrieb sowie einen Teelöffel frisch gepressten Zitronensaft
Chia-Samen? Die Heilsamen der Maya sind in aller Munde, als Superfood. Fein! Aber wozu in die Ferne schweifen, am Wegrand gibt es doch Wegerich! Breitwegerich (Platago major). Der trägt zur Zeit schöne lange Blüten- und Fruchtähren. Voller Samen!
Sooooo viele Brombeeren! Da kommst gar nicht nach mit dem Ernten. Eine wahre Schwemme. Wohin damit? Gleich in den Mund… aber bald ist da kein Platz mehr. Also koche ich Brombeermarmelade, Brombeerkompott, Brombeersaft. Passiere den Brombeerbrei durchs Sieb. Und denke, wie schade, lässt sich mit dem Rest nichts anfangen?
Am Samstag, den 5. September 2015 laden wir zum Odelzhauser Kräuterfest auf Schlossgut Odelzhausen ein – das Küchen-Rendezvous ist auch dabei! Martin Irl kredenzt Ihnen kleine Schmankerl aus unserer raffiniert einfachen, aber einfach raffinierten Küche. Und rundherum gibt es eine bunte Fülle von Kräuterspezialitäten. Kräuterpädagogen aus der Region zeigen, welche Schätze in den Pflanzen unserer Heimat
Drei Titel in meiner „Heilsam“-Serie sind jetzt erhältlich, neben Wiese und Hecke ganz neu erschienen „Der heilsame Wald“. Mal reinschnuppern? Geht ganz einfach – und mit Musik – bei Renate Blaes, die mir die drei Titel so hübsch zusammengestellt und aufgeputzt hat: Die heilsamen Fleckchen Erde. Appetit bekommen? Dann einfach bei mir bestellen – die
Frisch entdeckt: Sonnenhut Extrakte aus den Wurzeln, die das Immunsystem stärken, sind viel bekannter als die Pflanzen, aus denen diese Medikamente gewonnen werden. Im botanischen Namen Echinacea klingt es an. Zu deutsch heißen die stattlichen Blütenstauden aus den nordamerikanischen Steppen Sonnenhüte, Scheinsonnenhüte oder Igelköpfe. Heiße Sommer und lang anhaltende Trockenzeiten stecken sie problemlos weg, was
Vegan leben – wie geht das? Gar nicht kompliziert, sondern ganz entspannt, voller Genuss und Lebensfreude. Wir zeigen Ihnen, worauf es bei einem veganem Lebensstil wirklich ankommt, vor allem in Küche und Kosmetik. Gönnen Sie sich nur das Beste, um fit und gesund zu bleiben. Und das am besten aus der Heimat, mit vielen Wildkräutern.
Schau, schau: Gundermann (Glechoma hederacea) piekfein im Topf und in der Blumenampel. Frau Flohr aus Schwabhausen hat das „Unkraut“ auf meinen Vortrag beim Gartenbauverein hin eingepflanzt und freut sich jetzt an ihrem wundervollen, selbst gezogenen Gundermann.
Ist das nicht scharf? Da wird ein Kraut als schäbig angesehen, als Unkraut verachtet, ausgerissen und vernichtet. Schade, denn der Katzenschweif oder das Kanadische Berufkraut (Conyza canadensis) schmeckt:
Natürlich auch 2015 wieder: Das Odelzhauser Kräuterfest auf Schlossgut Odelzhausen – ein Fest für alle Sinne: am 5. September 2015 von 10 bis 18 Uhr. Damit das Kräuterfest seinem Namen alle Ehre macht, brauchen wir viele fröhliche Mitwirkende!
Frisch entdeckt: Elfenbeindistel Spektakulär, silbern, wehrhaft präsentiert sich die Elfenbeindistel (Eryngium giganteum), auch Riesen-Mannstreu genannt. Hochsommer, Hitze, heißer Boden – macht ihr alles nichts aus. Sie versamt sich gut, ohne lästig zu werden, setzt spannende Kontraste zwischen Blühstauden und Ziergräser. Ihr englischer Name lautet Miss Willmotts Ghost, scheinbar wie von Geisterhand tauchte sie nämlich in
Frisch entdeckt: Zitronenverbene Es duftet! Intensiv nach Zitrone! Sie brauchen nur kurz über die Blätter der Zitronenverbene (Aloysia citriodora) streichen, schon steigt ein erfrischendes Aroma auf. Was während hitziger Tage besonders erfrischend wirkt, aber ebenso kühlt ein Eistee aus den Blättern. Der kleine Strauch, ursprünglich in Südamerika heimisch, hat in seinen schmalen Blättern sehr viele
Mit Rosen kochen – eine Show. Wie das duftet! Wir haben es mal mit Rosennudeln probiert. Dazu Kräutersahnesauce und gebratene Garnelen. Obenauf fein geschnittene Rosenblütenblätter und gehacktes Gewürzfenchelkraut. Rosennudeln wurden direkt beim Küchen-Rendezvous frisch zubereitet. Rezept siehe Pflanzenlust-Blog.
Frisch entdeckt: Schokoladen-Kosmee Wenn es im Garten nach Zartbitterschokolade duftet, steht nicht unbedingt ein Schokokuchen auf der Kaffeetafel. Der würde auch ganz schnell schmelzen, bei der derzeitigen Wetterlage. Die Quelle für den verlockenden Duft aber schmilzt selbst in heißen Tagen nicht dahin, im Gegenteil. Die Schwarze oder Schokoladen-Kosmee (Cosmos atrosanguineus) duftet umso stärker, je wärmer
Durst? Da lässt sich helfen. Statt Gänsewein serviere ich gerne mal einen originellen Drink aus dem Garten, heute „Sparkling Nettle“ oder Nesseldrink. Schnell gemacht:
Was ist doch die Brennnessel für eine tolle Pflanze! Vor allem: Sie brennt. Und das sehr effektiv, um sich vor Fraßfeinden zu schützen, „Fraßfeinden“ jeglicher Art, auch zweibeinige. Denn viele trauen sich die Nesseln nicht anfassen, aus Angst vor unangenehmen Folgen. Wer sich aber nicht scheut, der kann die Nesseln vielseitig nutzen. Beispielsweise für einen
Orchideen, immer was Besonderes. Sie gelten als botanische Edelsteine, als Prinzessinnen des Pflanzenreichs, als begehrte Objekte für Blumenliebhaber. Ursprünglich wachsen viele Orchideen als Epiphyten oder Aufsitzer in Baumkronen, wir aber zwingen sie in Töpfe und bannen sie auf den Boden der Tatsachen, des Fensterbretts. Im Sommer allerdings dürfen manche Zimmerorchideen nach draußen, Urlaub im Garten,
So der Titel eines Buchs von Volkmar Weiss im Leopold Stocker Verlag. Untertitel: Springkräuter – von Imkern geschätzt, von Naturschützern bekämpft. Das muss ich lesen. Tatsächlich finde ich in diesem Werk eine Fülle von sehr gut untermauerten Argumenten, die für mehr Gelassenheit im Umgang mit den eingeschleppten, als invasive Neophyten nicht nur titulierten, sondern vehement
Einer der (vielen) Renner beim Küchen-Rendezvous – der Schoko-Oliven-Kuchen. Immer eine kleine Sünde wert… Schoko-Oliven-Kuchen 50 g Kakaopulver 125 ml Wasser 1 Prise Piment gemahlen Mark einer Vanilleschote 3 Eier 200 g brauner Rohrzucker (am besten Muscovado – ein sehr dunkler Rohrzucker mit hohem Melasse-Anteil von intensivem Geschmack) 150 ml sehr gutes Olivenöl mit kräftigem
Frisch entdeckt: Marienblatt Wenn der Sommer richtig auf Hochtouren läuft und es heiß ist, kommen erfrischende Düfte gerade recht. Zitronig, minzig und leicht kampferartig ist das Aroma des Marienblatts (Chrysanthemum balsamita, Tanacetum balsamita oder Balsamita major), auch Balsamkraut, Frauenminze, Bibelblatt oder Gebetbuchpflanze genannt, auf gut bayerisch „Schmeckblattl“. Der Duft, der den elliptischen, an Salbei erinnernden