Der Gute Heinrich, noch zu retten?

Ja, er scheint doch noch zu retten, der Gute Heinrich (Chenopodium bonus-henricus). Zumindest in Südtirol. Denn dort habe ich ihn häufig angetroffen – entlang von Zäunen, an Hausmauern, in Gartenwinkeln, vor Almhütten. Und mich sehr gefreut, dass es dieses Wildkraut doch noch gibt. Denn bei uns ist er äußerst selten geworden, in unseren sauber aufgeräumten, misthaufenfreien Ortschaften und entlang der steril gepflegten Wegränder findet man ihn gar nicht mehr, oder?

Aber wer weiß, vielleicht erlebt der Heinrich ja eine Renaissance, wird zum Modekraut wie Bärlauch oder Rucola? Wenn man ihn nur wieder zu schätzen lernt…

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Hoppla, was blüht denn da?

Frühsommer, Zeit der Blüten, Farben und Düfte – da blüht Ihnen was! Wir zeigen Ihnen die bunte, würzige Welt der Flora rund um Kloster St. Ottilien und lassen Sie die Köstlichkeiten für Auge und Gaumen natürlich auch kosten.

Die erste gemeinsame Kräuterveranstaltung am 24. April 2009 war restlos ausgebucht – 30 Teilnehmer und Teilnehmerinnen hatten großen Spaß!

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Löwenzahnfrühling

Es blüht – nicht nur auf den Wiesen der Löwenzahn, sondern auch der Löwenzahnfrühling im Tölzer Land!Hier warten viele Erlebnisse rund um Natur und Kräuter auf Sie. Die Kräuterpädagogen der Region veranstalten fröhliche Hoffeste und Kräutermärkte, geben Ihnen faszinierende Einblicke in die Natur
bei Kräuterführungen, Moorwanderungen, Wald- und Wiesenküche, Bienenhausbesuchen oder Wildkräuterradtouren zwischen Isar und Loisach.

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Karlissimo – Kochen mit Karl

Stolz präsentiere ich hier einen inzwischen guten Freund und absoluten Meister der feinen Küche: Karl Volgger! Südtirol ist seine Heimat, dort kreiert er die Alpine Wellnessküche, setzt sich für alte Wurzelgemüse ein, sucht über Kochbücher sowie Veranstaltungen den Graukäse (eine auszusterben drohende „Käserasse“) zu erhalten und vieles mehr. Ich schätze Karl ganz besonders wegen seiner Ehrlichkeit, seiner Bescheidenheit, seines ungeheuren Engagements und seines nimmermüden Interesses, was Kräuter angeht.

Und jetzt hat er mich eingeladen, mit ihm im Hotel Majestic in Reischach bei Bruneck im Pustertal bei einer seiner Kochgeschichten mitzuwirken. Welche Ehre!

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Seien Sie doch mal brutal zu Ihren Pflanzen

Mai – Pflanzzeit! Jetzt kommen Balkonblumen in die Kästen, Kübelpflanzen in die Töpfe und Kräuter in die Beete. Die sollen dort einen guten Start haben, also möglichst rasch viele neue Wurzeln schlagen. Damit sie auch mächtig-prächtig weiter wachsen und sich bestens entwickeln.

Doch immer wieder kommt es vor, dass die neu gepflanzten Gewächse nicht so richtig voran kommen. Ja dass man im Herbst gar eine eher mickrige Sommerblume oder ein Küchenkraut aus der Erde holt samt dem ursprünglichen Wurzelballen – die Wurzeln sind einfach nicht in die umgebende Erde hineingewachsen. Um das zu verhinedern, gibt es einen einfachen Trick! Der mutet zwar ziemlich brutal an, ist aber höchst effektvoll…

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Was sah man da in Sixnitgern?

Am ersten Mai traf man sich in Sixtnitgern zu einer Wanderung durch den Hohenzeller Wald – und was man da nicht alles zu sehen und zu hören bekam! Von Giersch und Bärlauch über Buchen und Weymouthskiefern, von Roten Waldameisen bis zu Blindschleichen, über Naturschutz und Forstarbeit. Zwischendrin verköstigt mit einer leckeren Waldmeisterbowle war das ein rundum gelungener Tag! Dankeschön an Sybille Hein von der Unteren Naturschutzbehörde und Franz Knierer vom Forstamt Fürstenfeldbruck sowie allen übrigen Beteiligten.

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Kräuter entdecken und verschmecken

Die BayernTour Natur läuft an – mit vielen interessanten Angeboten. Hier im Landkreis beispielsweise mit vier verlockenden Touren zum Kräuter-Entdecken. Monika Engelmann, Kräuterpädagogin aus Dachau, zeigt nicht nur, wo die wilden Kräuter wachsen. Sie bereitet daraus mit den Teilnehmern gemeinsam ein Menü in drei Gängen – zum genüsslichen Verspeisen.

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Bärlauch, ist er’s oder ist er’s nicht?

Aus aktuellem Anlaß: Bärlauch sollte man mit absoluter Sicherheit erkennen – dann wird er zum Genuss. Keinesfalls darf man ihn mit Herbstzeitlose, Maiglöckchen oder Aronstab verwechseln. Ich habe Bärlauch schon unmittelbar in Gemeinschaft mit allen diesen giftigen Gewächsen gesehen – deshalb heißt es aufpassen! Am besten jeweils nur einzelne Blätter pflücken, dann erschließen sich die Unterschiede am besten. Hier die Hilfen zum Bestimmen:

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Bärlauch – lecker!

Gehören Sie zu jenen Menschen, die Bärlauch nur als Zutat in Nudeln, Gurken, Pesto oder als teures Gewürzkraut auf dem Markt erstehen können? Ihn aber nirgends in der Umgebung wild wachsend finden? Dann gilt Ihnen mein Mitleid – aber Sie könnten Bärlauch ja im Garten anpflanzen. Zum Beispiel unter der Buchenhecke, im Schutz der Himbeeren oder unter dem Holunder.  Doch: Bärlauch aus dem Garten ist mit wild wachsendem Bärlauch nicht zu vergleichen. Der wilde ist schlicht und ergreifend wilder, besser im Geschmack.

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Ach du grüne Neune!

Glück mit dem Wetter muss man haben. Lust auf wilde Pflanzen mitbringen. Spaß am Kochen sowieso. Und viele nette Leute als Teilnehmer begrüßen – schon wird aus einer Erlebnis-Kräuterwanderung mit Genießer-Kochkurs eine rundum gelungene Veranstaltung. So geschehen letzten Samstag in Odelzhausen. Unterstützt durch Ursula Kohn, Kräuterpädagogin und Herrin vom Schlosshotel Odelzhausen – bildlich festgehalten durch …

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Basilikum – einfach königlich

Wer einmal Basilikum im eigenen Garten oder auf dem Balkon selbst gezogen hat, wird keines mehr vom Supermarkt wollen. Basilikum kann so aromatisch duften und schmecken, wenn es an der frischen Luft unter sommerlicher Sonne und liebevoll gepflegt schön langsam wachsen und gedeihen darf – überhaupt kein Vergleich mit der schnell-schnell im Gewächshaus unter Computeraufsicht produzierten Massenware.
Basilikum, das Königskraut, zieht man am besten selbst aus Samen. Wer die Kniffe dazu kennt, dem gelingt es spielend.

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