Wenn die Nächte lang und die Tage grau bleiben, wenn es draußen feucht und kalt ist, dann verkriecht man sich gerne ins warme Zimmer. Unter eine Decke geschlupft, eine Tasse heiße Schokolade dazu und Kerzenlicht. Da fehlt doch noch was…
Würzig-balsamisch, leicht süßlich und doch wieder herb – dieser Duft von Wacholderbeeren hift mir, trübe Gedanken zu verscheuchen, den Kopf frei zu bekommen und Wärme ins Herz zu bringen. Dafür lege ich einfach ein paar frische Wacholderbeeren in ein Edelstahlsieb (ein Teesieb, von dem ich den Stiel entfernt habe). Das kommt in eine Duftlampe aus
Die Pflanztöpfe hochstellen und die letzte Ernte im Gemüsebeet – es sind noch wenige Handgriffe zu tun, bevor der Winter in den Garten einkehrt und die stade Zeit beginnt. Meine wöchentlichen Gartentipps – auch auf br.de. Im November wird es still: • Grünkohl, Wirsing, Rosenkohl und Lauch sind die letzten auf dem Gemüsebeet. • Blütenschirme
www.faszination-wildkraeuter.de – eine Internetseite, die man immer wieder gerne anschaut. Für alle Sinne, wenn auch überwiegend für die Augen. Das liegt aber rein am Medium – denn wer genau hinschaut, der wird auch alle anderen Sinne einschalten (müssen). Eine besondere Internetseite einer besonderen Frau: Frauke Albuszies, Kräuterpädagogin und angehende Waldpädagogin. Frauke Albuszies hat bei mir
Etwas Warmes braucht der Mensch in diesen Tagen. Eine gute Suppe kommt da immer recht. Steckrüben – früher absolutes Arme-Leute-Essen – eignen sich wunderbar für ein schmackhaftes Essen. Das besondere Etwas ist hier die Einlage: Geröstete Kastanien mit Birnenstückchen, gewürzt mit Zimt und Rosmarin (die heizen richtig ein!). So wird die einfache Suppe zum kulinarischen
Was wären wir ohne unser täglich Brot? Der Mensch lebt zwar nicht vom Brot allein und in der allergrößten Not isst man die Wurst auch ohne Brot – aber Brotzeit ist auch die schönste Zeit und selbst trocken Brot macht Wangen rot. Eine der größten Delikatessen: Frisch gebackenes Brot! Rund 60 kg isst jeder Deutsche
„Brot trifft Klee“ heißt es beim Küchen-Rendezvous am Mittwoch, den 28.11.2012. Es geht um unser täglich Brot – in vielen Variationen bringen wir es Ihnen nahe. Und würzen mit Brotklee, aber mit noch viel mehr. Was es da zu kosten gibt?Sie dürfen schon mal vorkosten:
Kann man dem Nebel etwas Positives abgewinnen? Ich denke schon. Denn grau, wie der Nebel nun mal ist, machen wir uns doch die Gedanken. Hinterm Nebel wartet Licht, überm Nebel ist Sonnenschein. Und schon mal genau hingesehen? Nebel verzaubert! Ein Dichter hat das wohl auch mal so gesehen. Seine Zeilen über den Nebel haben mir
Der Sommer ist die Kür des Gärtnerdaseins: Die Pflanzen danken die Mühe mit üppigen Blüten und Früchten. Die Arbeit im November hingegen ähnelt eher einer Pflichtübung – aber fürs Gedeihen ist sie ebenso wichtig. Meine wöchentlichen Gartentipps – auch auf br.de. Der Spätherbst neigt sich den Ende zu: • Die Baumkronen sind fast blattlos, aber
Gerade erschienen: Die 15. Ausgabe des Journal Culinaire, die erste deutschsprachige Zeitschrift mit den neuesten Forschungsergebnissen und dem Stand des Wissens zur Kulinaristik – allgemeinverständlich präsentiert von Natur-, Geistes- und Kulturwissenschaftlern, Fachjournalisten und Köchen. In den illustren Kreis der Autoren darf ich mich jetzt auch einreihen. Zum Schwerpunkthtema – diesmal „Brot backen“ – kommt in
Bunte Blätter, letzte Früchte – so wird es eine runde Sache: Kugel aus Papier, Stroh oder Heu formen, eventuell eine Styroporkugel als Grundform dick umwickeln. Alles mit festem Draht gut fixieren. Schöne Herbstblätter und ein paar Fruchtzweige mit Hagebutten oder Schlehen mit Draht daran binden. Henriette Dornberger lässt den Herbst durch den Garten rollen…
Rotbackig lockten sie gerade noch von den Zweigen, schon duften sie im Haus: Äpfel. Vielerorts hat’s auch dieses Jahr wieder eine Apfelschwemme gegeben, da darf man ein paar dieser beliebten und vielseitigen Früchte ruhig als Augenschmaus verwenden. Damit die Natur bei Ihnen Wurzeln schlägt: Eine Reihe im Bayerischen landwirtschaftlichen Wochenblatt – von Henriette Dornberger und
Die Igel verkriechen sich im Laub, die letzten Blätter segeln zu Boden, im Garten wird es ruhig – nur nicht für den Gärtner! Der muss jetzt Geräte und Regentonnen reinigen, Wasserleitungen entleeren und Wege fegen. Meine wöchentlichen Gartentipps – auch auf br.de. Die Natur kommt zur Ruhe: • Die letzten Blätter fallen. • Die letzten
Nach langen Wochen des Herumlaufens mit gesenktem Haupt sollte man sich wieder einmal besinnen, dass es oben auch noch was gibt! Vor lauter Kräuter am Boden suchen und zupfen richte ich mich jetzt mit Freuden empor und…
Das war einer der Hits beim Küchen-Rendezvous „Kraut trifft Rübe“ im Oktober 2012. Eine samtige Suppe aus Wurzeln, als Einlage knackige Edelkastanien. Ganz einfach zubereitet, schmeckt aber raffiniert! Zwei Drittel Wurzelgemüse (z.B. Pastinaken, Petersilienwurzel, Herbstrüben, Gelbe Rüben) und ein Drittel mehlige Kartoffeln putzen und grob würfeln. Zwiebelwürfel anschmoren, Gemüse dazu geben, kurz anrösten, mit Brühe
Zart und doch sehr würzig! Schweinefilets umhüllt mit Salbei und Speck, dazu ein goldgelbes Kürbispüree und Salbeichips. Wetten, dass davon nichts übrig bleibt?
Es ist höchste Zeit, den Garten winterfest zu machen. Rosen und andere Pflanzen müssen gut eingepackt werden, damit sie den Winter gut überstehen. Andere Pflanzen sollten auf keinen Fall draußen bleiben. Meine wöchentlichen Gartentipps – auch auf br.de. Verfröstelt und zugeschneit – aber nur vorübergehend: • Manche Rose trug ein Schneehäubchen. • Manches Blatt war
Draußen wird es dunkler und kälter. Da braucht der Mensch etwas Erhellendes und Wärmendes. Bei mir zieht ein wunderbarer Duft nach Quitten, Äpfeln und Gewürzen durchs Haus. Im Entsafter brodeln Herbstfrüchte, nämlich Quitten, Äpfel, Hagebutten und Kürbisse. Der noch heiße Saft, gewürzt mit ngwer, Kardamom und Zimt, verbreitet ein wohliges Gefühl – wer soll da
Lustig war’s, geschmeckt hat’s. Das Küchen-Rendezvous „Kraut trifft Rübe“ – mal wieder ausgebucht, mal wieder mit einfach raffinierten Speisen. Rübengeister sind fern geblieben, auch Kürbisgeister von Halloween wurden nicht gesichtet. Statt Saures gab es nur Süßes, nämlich:
Gemüse gibt es gerade reichlich, vor allem Wurzeln und Knollen. Knackig und voller Kraft. Und? Was Warmes möchte der Mensch jetzt. Deshalb gibt es Auflauf. Einmal vorbereitet – portionsweise eingefroren – immer neu gewürzt. So wird aus einem einfachen Grundrezept ganz fix eine wunderbare Vielfalt, schmeckt Gemüse jeden Tag anders.
Fast schon kitschig, diese Herbstfarben. Ein Brombeerblatt durchleuchtet von der Spätherbstsonne, getränkt vom schmelzendem Schnee, gestreichelt vom sanfter Oktoberbrise. Und bestaunt von mir!
Je später der Herbst, desto ruhiger der Garten. Doch immer noch blüht etwas, gibt es Kostbarkeiten zu entdecken und auch hier und da was zu tun. Meine wöchentlichen Gartentipps – auch auf br.de. Herbst – späte Gartenschätze: • Liebesperlenstrauch. • Mispeln. • Topinambur. Bauernregel: Wolfgang (31.10.) Regen verspricht ein Jahr voll Segen.
Blau – welch ungewöhnliche Farbe für Früchte. Doch es gibt sie. So wie diese: Blaugurken! Botanisch Decaisnea fargesii. Aus der Familie der Fingerfruchtgewächse (sehr passend) oder Lardizabalaceae. Stammt aus China. Die Früchte fassen sich an wie… muss man selber probiert haben. Probieren? Ja, die Früchte kann man auch essen. Man genießt das süßliche gallertartige Fruchtfleisch
Bunt sind schon die Gärten, immer noch gibt es was zu tun. Meine wöchentlichen Gartentipps – auch auf br.de. • Bäume und Sträucher färben ihre Blätter immer mehr. • Auch Stauden fallen mit schöner Herbstfärbung auf. • Kohl zeigt sich cool. Bauernregel: Ein Herbst, der gut und klar, ist gut für das kommende Jahr.