Frisch entdeckt: Silberköpfchen Ob auf dem Balkon, im Herbstschmuck vorm Eingang, in Schalen für die Grabbepflanzung – die kleine Pflanze Calocephalus brownii (Leucophyta brownii) mit australischen Wurzeln bildet überall einen Blickfang. Das ungewöhnliche Aussehen mit silbernen, etwas wirr wachsenden Trieben haben dem Korbblütler viele Namen eingetragen, von Silberdraht, Silberfaden über Gitterpflanze, Stacheldraht oder Bonanzagras bis
Pflanze der Woche: Silberkörbchen Wenig schmeichelhaft wird dieser Zwergstrauch wegen seines bizarren Wuchses und der auffälligen Färbung auch Stacheldraht oder Geisterpflanze genannt. Silberkopf, Silbergirlande oder Gitterkraut klingen da schon hübscher. In den Gärtnereien findet man den Korbblütler aus Australien oft nur unter seiner botanischen Bezeichnung Calocephalus. Seine verdrehten Triebe mit kleinen silberweißen Blättern bilden Büsche,
Man nehme einen Kranzrohling aus Stroh, streiche ihn dick mit Holzleim ein, streue getrocknete Blütenblätter darauf, glätte das noch feucht mit sanfter Hand (Einweghandschuhe anziehen!), lasse alles trocknen, wickle feine Bastfäden, Silberdraht, Kordel und Taftband herum – fertig ist ein Kranz mit sonnigem Esprit.
Heide, Silberdraht, Alpenveilchen: Auch spät im Jahr können Sie noch Blumen pflanzen. Damit diese den Winter gut überstehen, wollen Pflanzen aber auf die „Auswilderung“ vorbereitet werden. Meine wöchentlichen Gartentipps – auch auf br.de