Die gute Idee für Garten und Balkon auf Bayern 1: Jetzt hübschen wir langsam wieder die Balkonkästen und Blumentöpfe auf damit da was Buntes für den Frühling drin ist. Primeln gehören da rein, Tulpen, Mininarzissen und natürlich – Stiefmütterchen. Oder besser Hornveilchen?
Die gute Idee für Garten und Balkon auf Bayern 1: Haben Sie gewusst, dass Kresse zu den am schnellsten wachsenden Pflanzen gehört? Das lässt sich gut ausnutzen. Ziehen Sie doch mal Kresse selbst.
Da mag sich mancher wundern, aber Bananen sind botanisch gesehen tatsächlich Beeren. Weiche Schale, weicher Kern, ähnlich wie Johannisbeeren oder Kiwis. Während diese aber innen kleine Kernchen, die Samen beinhalten, bleibt das Fruchtfleisch der Banane samenlos.
Noch mal Samen, diesmal scharfe: Senfkörner. Die gibt es in Gelb (vom Weißen Senf, Sinapis alba) und in Braun (vom Schwarzen Senf, Sinapis nigra). Aus ihnen bereitet man Senf - was wär die Wurst nur ohne ihn? Da geb ich mal ganz schnell auch noch meinen Senf dazu. Ein Rezept.
Wer ernten will, muss säen – dafür heißt es rechtzeitig Samen besorgen. Das Angebot ist groß, vom Gartencenter und Baumarkt über Gärtnerei und Lebensmittelmarkt bis zum Online-Shop findet man die kleinen bunten Tüten voller Samenkörnchen massenhaft. Aber welche Tüte ist die richtige? Etwa bei den Tomaten, da gibt es Sorten in Hülle und Fülle…
Mit der Aussaat in den Garten darf ruhig noch gewartet werden - auch auf der Fensterbank ist es noch zu früh für die Vorkultur von Tomaten und Co. Aber es gibt doch Microgreens – für die Sterneküche zuhause!
Mit Lichtmess am 2. Februar regt sich was im Schoß von Mutter Erde. Nach alter keltischer Vorstellung rüttelt die Lichtgöttin Brigid die Bäume wach, damit ihr Saft zu fließen beginnt.
Klingt fast paradox: Winzige Zapfen, gerademal so groß wie eine kleine Olive, mit Samen, ähnlich wie Tomatensaat nur wenige Millimeter messend. Und daraus werden einmal Bäume, die alle anderen überragen, wahre Riesen. Aber so ist die Natur. Wer solche Zapfen trägt?
Eine kleine Handvoll Samenkörner – ist das nicht ein Geschenk fürs Leben? Nur ein paar Körnchen, liebevoll in eine selbst genähte Tüte aus Pergament verpackt, dazu ein Gedicht mit weckenden Worten. Sollte man öfter verschenken, einfach so… Danke an Henriette Dornberger!
Bei der Aussaat kommt es gelegen, wenn Samen recht handlich sind. Während Kürbis, Zucchini, Bohnen und Spinat recht große Samenkörner haben, bleiben die vom Möhren, Basilikum und Fingerhut sehr klein. Was es nicht einfach macht, sie dünn und fein zu verteilen.
Aus Blüten werden Früchte. Die stecken bei Birken in kätzchenförmigen Fruchtständen. Und sind winzig, sehr leicht und geflügelt. Die letzten Fruchtkätzchen lösen sich gerade auf, noch immer fliegen die kleinen Dinger herum. Wie viele solcher Flügel-Nüsschen kann eine Birke eigentlich produzieren?
Ich hab‘ Rücken! Der populäre Ausspruch von Horst Schlämmer steht für das Volksleiden Nummer 1, gegen das nicht wenige Patienten ein Wurzelpräparat aus einer Pflanze mit diabolischem Namen einnehmen: Teufelskralle (Harpagophytum procumbens). So hilfreich das afrikanische Sesamgewächs bei Rückenschmerzen sein mag, so extrem kann es höllische Pein verursachen. Seine bizarren Früchte bohren sich mit klauenartigen
Welch ein Glück, wenn man die findet: Pimpernüsse (Staphylea pinnata). Leider ist sie nicht sehr häufig, ein Spaziergang mit besonders wachsamen Augen in den Rhein-, Lech- oder Donauauen führt am ehesten zum Ziel. Oder ein Kurs im Burgenland, wo man Pimpernuss-Sträucher z.B. im Eisenstädter Park in vielen Hecken eingestreut antrifft. Noch besser: Man hat gute
Frisch entdeckt: Sommeraster Obwohl sie erst mit ab September voll zur Blüte kommt und sich die Blütezeit bis tief in den Herbst erstreckt, heißt sie doch nicht Herbstaster, sondern Sommeraster (Callistephus chinensis), manchmal auch Garten-, China- oder Madeleine-Aster. Die stolzen Blumen werden schon seit Anfang des 18. Jahrhunderts gezogen. Heute haben sie vorrangig als Schnittblumen
Frisch entdeckt: Kornblumenaster Ein Schätzchen für besondere Plätzchen: die Kornblumenaster (Stokesia laevis). Der Name bezieht sich auf die Ähnlichkeit der Blütenkörbe mit denen von Kornblumen, allerdings werden Blütenköpfe bei dieser Staude fast handtellergroß und leuchten eher flieder- bis wasserblau, auch rosa oder weiß. Erst ab August kommt die Staude richtig in Schwung, blüht dann aber
Chia-Samen? Die Heilsamen der Maya sind in aller Munde, als Superfood. Fein! Aber wozu in die Ferne schweifen, am Wegrand gibt es doch Wegerich! Breitwegerich (Platago major). Der trägt zur Zeit schöne lange Blüten- und Fruchtähren. Voller Samen!
Das Behaarte oder Garten-Schaumkraut (Cardamine hirsuta) grünt wieder. Fein, es bereichert nämlich den Salat und die Kräuterbutter mit seinem feinwürzigen Aroma. Ich heiße es immer sehr willkommen in meinem Garten und ernte zunächst, bevor ich den Boden für die neuen Saaten und Pflanzungen herrichte.
Das sind die Samen von gestern – in der zauberhaften Garkiste ums Fünffache größer und dicker geworden! Wenn die in die Erde kommen, geht es sofort weiter mit dem Wachsen. Es lohnt sich, das Vorwärmen…
Es geht los! Endlich ist das Jahr so weit fortgeschritten, sind die Tage wieder so lang, dass man sich mit Aussaat befassen kann. Also ab mit den Samen in die Erde, warm stellen, feucht halten und sich schon mal freuen, dass die Saat aufgeht! Die Samen müssen dafür erst mal quellen, also Wasser aufnehmen.
Bloß nicht zurück oder gar Abstinenz halten, ab jetzt geht’s im Garten richtig los, vorzugsweise mit jungem Gemüse… Frisch entdeckt: Mittelmeer-Schneeball Wie das duftet! Wer einen Mittelmeer- oder Lorbeer-Schneeball (Viburnum tinus) zuhause hat, darf derzeit in Duftwolken schwelgen, die dessen porzellanartige, weiß-rosa Blüten verbreiten. Das immergrüne Gehölz ist eine robuste Kübelpflanze, die langsam wächst und
Festgewachsen in der Erden, regungslos an einem Fleck – Pflanzen sind ortsgebunden und bleiben ihrer Heimat treu. Oder doch nicht? Wie kommt eine Birke aufs Flachdach, wie der Mistelbusch in die Baumkrone, wie der Löwenzahn in die Wiese? Pflanzen sind überaus mobil und reisen sehr gerne. Dafür nutzen sie die verschiedensten Transportmittel. Sinn und Zweck