Ein Fest für alle Sinne: Natürlich das Odelzhauser Kräuterfest, am 6. September 2014 von 10 bis 18 Uhr auf Schlossgut Odelzhausen, wie es schon gute Tradition ist – und ganz speziell dieses Jahr zeitgleich mit historischem Markt anlässlich der 1200-Jahr-Feier der Gemeinde Odelzhausen. Damit das Kräuterfest seinem Namen alle Ehre macht, brauchen wir viele fröhliche
Als so genannte FFH-Art steht er streng unter Naturschutz: Der Kriechende Sellerie (Apium repens). Damit gehört das unscheinbare Pflänzchen, hier zwischen Moos zu sehen, zu den derzeit 28 Pflanzenarten, für deren Erhaltung wir alle eine ganz besondere Verantwortung tragen.
Pflanze der Woche: Stockrose Große, farbstarke Blütenkelche reihen sich an meterhohen Stängeln übereinander, sorgen für Aufsehen über viele Wochen. Die Stockrosen (Alcea rosea) blühen. Die spektakulären Malvengewächse stammen aus dem östlichen Mittelmeerraum und Kleinasien, werden aber schon seit dem Mittelalter in unseren Gärten gezogen. Schwarzrot blühende Formen nutzte man vor allem als Heilpflanzen gegen Halsentzündungen,
Mädesüß (Filipendula ulmaria), wie das duftet? Nach Marzipan, Mandeln, Vanille, wenn man an den Blüten schnuppert. Nach Kaugummi, Heftpflaster, medizinisch streng, wer an den Blättern reibt. Ist das nicht erstaunlich?
Hübsche Idee, vielleicht für die nächste Grillparty? Feste Tomaten, am besten Flaschen- oder Eiertomaten (in rot oder gelb) auf einem Hobel in dünne Scheiben schneiden, dann noch halbieren. Blätterteig in 2 cm schmale und 15 cm lange Streifen schneiden. Auf jeden Teifstreifen mehrere Tomatenscheiben leicht überlappend auflegen. Salzen und pfeffern, nach Wunsch noch feingehackte Kräuter
Fußball, ist ja sonst nicht so mein Ding – aber wenn doch Deutschland im Finale der WM in Brasilien steht? Dann müssen alle hinter der Mannschaft stehen und die deutsche Fahne hoch halten. Statt der Fähnchen an Autos, statt der Spiegelüberzieher, statt Perücken oder Schminke – in meinem Garten übernehmen das Blüten! Schwarz-Rot-Gold, Jungs, auf
Der Garten ist gut gegossen, die Regentonnen sind voll, da kann doch der Sommer wieder kommen! Meine wöchentlichen Gartentipps, auch auf www.br.de. Pflanze der Woche: Schmuckkörbchen In weiß, rosafarben oder purpurrot schweben die Blüten an langen Stielen über fiedrigem Laub, die Schmuckkörbchen oder Kosmeen (Cosmos bipinnatus) blühen. So eifrig, wie sie über viele Wochen bis
Lotte Rauchbauer, Kräuterpädagogin aus dem Burgenland, schickt mir Fotos, auf denen vor Bäumen und hinter Gräsern eine prächtige Pflanzengruppe zu sehen ist. Was da wohl wächst? Mal näher hin gehen.
Ein Brotaufstrich voller bunter Perlen: Beerenbutter! Nicht nur fürs Frühstück geeignet, sondern sogar beim Kaffeeklatsch oder zur Teestunde ein Hit. Zimmerwarme, wachsweiche Butter schaumig rühren, mit etwas Honig abschmecken, Beeren nach Wahl unterziehen. Kalt stellen. Passt zu Weißbrot, zum Croissant, zu Ciabatta und zu Knäcke.
Wie war das doch gleich mit Bienchen und Blümchen? Höchst spannend, die Beziehung… Zur Sache, Blümchen! Wer mehr über das Liebesleben der Pflanzen wissen will, sollte in die Trauttmannsdorfer Gärten in Meran /Südtirol gehen. Blümchensex – eine botanische Aufklärung: Die Sonderausstellung läuft noch bis 15.11.2014. Ein MUST für Botanikfreaks, aber nicht nur für die.
Von wegen Knollengemüse, jetzt gibt es Radieschen als Fruchtgemüse! Obwohl Radieschen frei übersetzt kleine Wurzel bedeutet, schmecken nicht nur die Speicherknollen, sondern auch die Blüten, Blättchen und Schoten. Probieren kann nur, wer seine Radieschen – nein, nicht von unten anguckt – wachsen lässt.
Pflanze der Woche: Nachtkerze Aus den amerikanischen Prärien wurden Nachtkerzen (Oenothera) bereits im 17. Jahrhundert in europäische Gärten eingeführt. Heute trifft man viele dieser Wildstauden verwildert entlang von Bahndämmen, an Böschungen oder auf Brachflächen an. Nachtkerzen erobern sich ihren Platz als Zierpflanzen in den Gärten gerade wieder verstärkt zurück, dank ihrer Blühfreude. Aber auch weil
Nach „Urlaubsküche“ nun „Wildes Brot“, meine liebe Kollegin Katharina Bodenstein schreibt echt schöne Bücher! Da knistert es feurig aus den Seiten, da duftet es herzhaft zwischen den Buchdeckeln, dass es eine wahre Freude ist. Katharinas Liebe zum Brot, zum Rühren, Kneten, Formen und Backen spürt man in jeder Zeile.
Wagen Sie es doch mal fruchtig: Mischen Sie Beeren unters Gemüse. Die frische Säure der knackigen Sommerfrüchtchen gibt Gemüse noch einmal einen fruchtigen Kick. Das haben unsere Gäste beim letzten Küchen-Rendezvous „Rose trifft Beeren“ im Juni nur bestätigt. Wir servierten: Bohnen, Zuckerschoten, Möhrchen und Pak Choi, im Dampf gegart und kurz in Butter geschwenkt, mit
Krautweide (Salix herbacea): Minima inter omnes arbores – der kleinste unter den Bäumen, so kategorisierte Carl von Linné diesen besonderen Baum. Er kam mir auf über 2000 m Höhe in den Alpen vor die Linse. Besser: Ich musste die Linse tief hinab bewegen, zu diesem Zwerg!
Pflanze der Woche: Lavendel Sein Duft weckt Erinnerungen an den Urlaub im Südfrankreich wie an das Parfüm der Großmutter: Lavendel verströmt ein unverkennbares Aroma. Bekannt ist vor allem der Echte oder Schmalblättrige Lavendel (Lavandula angustifolia), von dem es neben violetten auch weiße und rosafarbene Sorten gibt. Zur Gewinnung des ätherischen Lavendelöls wird hauptsächlich der reich
Henriette Dornberger ist eine besondere Frau. Immer wieder fallen ihr wunderbare Dinge ein – ganz natürlich! Diesmal sind ihr die unreifen Früchtchen vom Apfelbaum in die Hände gefallen. Besser gesagt, sie hat sie vom Boden aufgeklaubt. Und schon dürfen die Apfelkinder am Baum wieder Ringelreihen tanzen. Aber es wäre nicht Henriette, wenn ihr nicht noch viel
Pflanze der Woche: Johanniskraut Rund 450 Arten umfasst die Gattung der Johanniskräuter, eine davon hat es zu großem Ansehen gebracht: Das Echte Johanniskraut (Hypericum perforatum). Mit seinen von durchscheinenden Öldrüsen wie punktiert erscheinenden Blättern und den gelben, nach Zerreiben wie blutend wirkenden Blüten gilt es als eine der mächtigsten Heilpflanzen. Jageteufel, dieser alte Name erzählt
Auch mal eine Idee: Kräuter und Blumen statt Nägeln und Schrauben. Wozu ein Sortier- und Aufbewahrungssystem aus dem Baumarkt, konzipiert für Werkstätten, nicht alles taugt. Zu besichtigen in den Weihenstephaner Gärten in Freising, wo dieses Jahr in der Kleingartenanlage mobile Pflanzsysteme im Mittelpunkt stehen.
Das Ruprechtskraut (Geranium robertianum) begeistert mich immer wieder mit seiner Zartheit. Sein Name Stinkender Storchschnabel wird ihm nicht gerecht, denn stinken tut’s nun wirklich nicht. Im Gegenteil, die jungen Blätter passen super in eine Sauce, gerade recht zu Schnitzeln aus Gemüse.