2014 ist noch in vollem Gange – unsere Küchen-Rendezvous im August, September, Oktober, November sind fast alle ausgebucht… Aber es gibt noch viele weitere Möglichkeiten, mal unsere raffiniert einfache, einfach raffinierte Küchenkunst zu genießen. Nächstes Jahr ist auch noch ein Jahr! Wir haben uns wieder viele spannende Themen ausgedacht. Mal vorkosten? Gerne, hier
Burger beim Küchen-Rendezvous? Das passt doch gar nicht… Doch, das passt, wenn der Burger handmade ist und mit raffinierten Zutaten gemacht wird. Dinkel-Vollkorn-Semmeln. Vegetarisches Pflanzerl mit Amaranth, Linsen und Zucchini. Bärlauchsenf. Paprikaketchup. Auberginenmayonnaise. Pikantes Senfgemüse. Und natürlich viele frische Wildkräuter wie Schafgarbe, Beifuß, Spitzwegerich, Labkraut, Wiesenbärenklau, Berufkraut… So wird aus Fastfood Soulfood, Futter für
Die Jahresmitte ist schon deutlich überschritten, da beginnt mit dem Festtag Mariä Himmelfahrt der Frauendreißiger. Während der Zeit zwischen Mitte August und Mitte September gelten Kräuter als besonders würz- und heilkräftig. Also schafft man sich gerne einen Vorrat – aber wie?
Manche mögen’s heiß. Andere lieber kalt. Kommt drauf an in diesem Sommer, der ist auch mal heiß, mal kalt. Was tun? Mit der famosen Kochkiste was für jeden Geschmack zaubern. Eine wild aufgemotzte, bunt blütengewürzte Gemüsesuppe, die heiß ebenso schmeckt wie eisgekühlt, nach Art einer Gazpacho. Das ist eine tolle Geschichte – für die Kochkiste
Die grünen Äpfel in der Kochkiste sind wunderbar sanft gegart. Ganz langsam, ganz sachte – ohne Strom. Jetzt rausholen und abseihen. Mache ich traditionell, wie meine Oma: Hocker umdrehen, Passiertuch an den Beinen befestigen, Schüssel unten drunter stellen, Kochgut ins Tuch. Und warten… bis morgen!
Feine Beilage, gelungene Ergänzung, nette Knabberei – italienisch fein oder bayrisch deftig. Ganz schnell zubereitet: Pizzateig ausrollen und in 1 cm breit, 20 cm lange Streifen schneiden. Für die Grissini mit italienischem Pizzagewürz oder frisch gehackten Kräutern wie Rosmarin, Thymian, Oregano bestreuen und zu dünnen Stangen rollen. Für das bayerische Pendant jeweils etwas hauchdünn
Einer der Hits beim letzten Küchen-Rendezvous „Sommergemüse trifft Wiesenkräuter“ vom Juli 2014: Die Remoulade zur Kartoffelpastete auf Gemüsesalat. Die war in nullkommanix ratzeputz aufgeschleckt. Schmeckt wie Remoulade, ist aber ganz leicht, weil auf Basis von Kürbisfleisch zubereitet: Das Fruchtfleisch von einem hellen Sommerkürbis dämpfen und pürieren. 1-2 Esslöffel fettreduzierte Mayonnaise und 2-3 Esslöffel Magerjoghurt dazu.
Meine Kochkiste von der Garwerkstatt kann vieles kochen! Mehr als man denkt. Vor allem Sachen, die man sonst in heutigen Zeiten gar nicht mehr kochen würde, wegen der Energieverschwendung und so. Vor allem aber wegen des Zeitaufwands. Ach, wir sind ja so bequem geworden. Aber wenn einem die Kochkiste doch den Strom zum Kochen und
Pflanze der Woche: Sonnenhut Ein Extrakt daraus ist als Naturmedizin zur Stärkung des Immunsystems weithin bekannt. Die Echinacea, wie der Sonnenhut botanisch heißt, wissen dagegen noch nicht so viele Gärtner zu schätzen. Dabei ist der Purpur-Sonnenhut (Echinacea purpurea), den es in vielen Blütenfarben gibt, für Staudenbeete ein starkes Stück: Als Sonnenanbeter und Dauerblüher. Bauernregel: Lässt
Ich habe eine tolle Kiste in der Küche stehen: Die Kochkiste aus der Garwerkstatt in Fuschl. Die kocht total energiesparend, ganz leise, aber sehr zuverlässig. Mein neues Experiment: Gurkensirup aus der Kochkiste.
Unsere Themen beim Küchen-Rendezvous sind bunt gemischt. Unsere Menüs, die wir jeden letzten Mittwoch im Monat servieren, sind bunt komponiert. Unsere Gäste, die wir bewirten, lieben die bunte Vielfalt – bunte Blüten gehören wie frisches Gemüse der Saison, wie Kräuter von der Wiese, wie bekannte und weniger bekannte Zutaten immer dazu. Sie krönen die
Hängt Euer Salat schlapp rum? Viel zu lätschert für Salat? Aus dem Schlaffi lässt sich aber immer noch was Strammes zaubern! Eine feine Suppe, heiß oder kalt zu genießen, je nach Wetterlage und Laune.
Henriette Dornberger schickt natürliche Grüße aus ihrer fränkischen Heimat, dem Forsthaus in Wetzhausen, idyllisch gelegen nahe Schweinfurt, Bad Kissingen, Bad Neustadt und Hassfurt. Im Forsthaus treffen sich Mensch und Natur – jetzt gerade auch Frau Rose an einem herrlichen Sommermorgen dem Weinträubel. Madame Rose hat ihre Blätter an der Garderobe abgelegt. Das junge Weinträubel ist
Pflanze der Woche: Schleierkraut Wie eine duftig-luftige Wolke aus unzähligen weißen, bei einigen Sorten auch rosafarbenen Blütenknöpfchen wirkt das altbekannte, lange in der Versenkung verschwundene und nun wieder neu entdeckte Schleierkaut (Gypsophila paniculata). Früher als Beiwerk für Rosen- und Nelkensträuße unerlässlich, macht die Staude heute als dankbare, dauerblühende und robuste Begleitung nicht nur zu Rosen
Der Mensch ist ja ständig auf der Suche nach was Neuem, was Ausgefallenem. Das gilt natürlich auch für Menschen, die gärtnern, die gern kochen. Und erst recht für Menschen, die gerne mal was Außergweöhnliches kosten wollen. Na, da haben wir doch was: Litschitomaten!
Gurkenmaske – Ringelblumencreme, das sind altbekannte und altbewährte Pflegemittel mit Gartenpflanzen. Wer im Garten arbeitet, kann ein bisschen Kosmetik gut gebrauchen. Um die Hände nach der Arbeit in der Erde wieder zu glätten, um das Gesicht nach einem Sonnentag zu kühlen, um sich ein entspannendes Bad zu gönnen. Schön wie die taufrische Rosenknospe mit Naturkosmetik!
Pflanze der Woche: Mahonie Dass die Mahonie (Mahonia aquifolium) mit den Berberitzen verwandt ist, zeigt sie im zeitigen Frühjahr mit duftenden, goldgelben Blüten. Das ledrige, glänzend dunkelgrüne Laub lässt eher an eine Stechpalme denken. Jetzt aber spenden sie ihre blau bereiften, schwarzroten, erbsengroßen Früchte. Die lassen sich gemischt mit anderen Früchten der Saison gut zu
Zum Entsorgen viel zu schade: Wir werfen von Gemüse eigentlich viel zu viel weg – dabei lässt sich da so einiges hervorragend in der Küche nutzen. Manchmal ist das sogar besser als das eigentliche Gemüse, weil viel reichhaltiger an Vitalstoffen, Vitaminen und Mineralien. Von Radieschen etwa schmecken nicht nur die Knollen, sondern auch Blüten, Blättchen und
Das Bild zeigt kein Kleeblatt. Zu sehen ist ein Farn! Ja, es gibt doch tatsächlich Farne mit kleeblattartigen Wedeln, die Kleefarngewächse. Solche sind aber nur in den Tropen heimisch? Keineswegs, der Kleefarn (Marsilea quadrifolia) war früher in Deutschland häufig anzutreffen.