Schon gehört? Pflanzen reden miteinander, an sich nichts Neues – mittels Chemie, vor allem über Düfte können Pflanzen sich verständigen. Aber Töne? Doch, Wissenschaftler haben bemerkt, dass Maiswurzeln regelmäßig Klicklaute von sich geben. Aber was wollen sie damit sagen? Vielleicht ihr Revier markieren, ähnlich wie Vögel über ihr Zwitschern… Ich werde mal meine Ohren weiter
Risotto will gut gerührt werden! Und man braucht den richtigen Reis dazu – Arborio, Carnaroli oder Vialone. Diese Reissorten haben besonders viel Stärke und können dadurch die Flüssigkeit gut aufsaugen, außerdem bleiben sie beim Kochen in Form. Bei anderen Reisarten wie Basmati ist das nicht der Fall, sie zerbrechen beim ständigen Rühren. Milchreis und Sushireis sind für die
Odelzhauser Kräuterfest: Vom Förderverein Bairische Sprache und Dialekte e.V. werde ich gefragt, wer denn bairische Namen, Mundartausdrücke von Kräutern und Wildpflanzen wüsste. Naja, ich habe mal angefangen aufzuzählen, was mir da zur Schafgarbe alles einfiel:
Jetzt wachsen sie wieder im Wald, jetzt suchen wir sie wieder im Wald: Pilze! Und dieses Jahr in Hülle und Fülle. Grund genug, sich mal ein wenig mit den geheimnisvollen Waldbewohnern zu beschäftigen.
Pflanze der Woche: Hagebutten Überall leuchten sie jetzt schön rot, die Früchte der Rosen. Hagebutten enthalten sehr viel Vitamin C, weitaus mehr als Zitronen oder sogar Sanddorn. Egal ob schlank und orangerot oder kugelig und fast schwarz, ob klein oder groß, Hagebutten sind samt und sonders essbar und für eine Verwertung geeignet. Doch nicht nur
Auf Kalkmagerrasen trifft man diese Pflanze ab und zu an: Den Feld-Mannstreu (Eryngium campestre). Ist laut Artenschutzverordnung besonders geschützt. Aber höchst interessant, denn über diesen ungewöhnlichen Doldenblütler kann man so einiges erzählen:
Gestern noch gejagt, heute frisch gesammelt: Brombeeren. Die springen nicht davon, die bleiben brav sitzen und lassen sich in aller Ruhe pflücken. Nur vor ihren Dornen muss man sich in acht nehmen. Brombeeren gibt es dieses Jahr solche Mengen, dass man gar nicht nachkommt. Und wenn die Natur üppig spendet, darf man die Geschenke ruhig annehmen.
Was für ein Fest, was für ein Wetter, was für tolle Besucher! Das Odelzhauser Kräuterfest war auch 2014 ein voller Erfolg. Und das Schönste? Kann man nicht mit allem Geld der Welt bezahlen:
Meteorologisch gesehen endet der Sommer mit dem 31. August. Ab 1. September ist Herbst, naja, und sommerlich verwöhnt hat uns dieser Sommer nun auch nicht gerade. Also begrüßen wir doch freudig den Herbst. Denn mit ihm beginnt schließlich die Jagdsaison. Halali!
Bevor es richtig losgeht mit dem Menü, reicht der Italiener Bruschetta con pomodoro. Geröstetes Brot mit gewürzten Tomatenwürfeln. Und was gehört in Bayern zu den Antipasti oder Vor-Voressen? Warum nicht statt Ciabatta Brezenstangen und statt Tomaten mal Rote Bete verwenden? Rote Bete in Wasser mit Lorbeerblatt, Kümmel und Salz garen, Haut abziehen und fein
Pflanze der Woche: Kornelkirsche Wächst in vielen Gärten, blüht im Frühling noch vor den Forsythien, trägt jetzt eine Fülle roter Früchte – fast wie Kirschen: die Kornelkirsche (Cornus mas), auch Dirndl oder Gelber Hartriegel genannt. Die olivenförmigen, aber kirschroten Früchte schmecken umso süßer, je länger sie am Strauch reifen und umso dunkler sie werden. Dann
Eine bayerische Spezialität: Obazda. Und was hat das mit Italien zu tun? Ganz einfach, man übersetze: Grundzutaten für einen bayerischen Obazden sind Camembert und Frischkäse (mancher nimmt auch Romadur, Quark) – italienisch sind das Camembert (oder ein italienischer Weichkäse mit Edelschimmel, Taleggio ist ebenfalls einen Versuch wert) und Ricotta. Als Würze verwendet der Bayer Zwiebeln,
Italien trifft Bayern – eine 2000 Jahre lange, bewegte Geschichte verbindet diese beiden Länder. Italien trifft Bayern heißt aber auch: eine kochende Leidenschaft! Im Küchen-Rendezvous August konnten sich unsere Gäste davon überzeugen. Zum Auftakt gab’s Aufstrich. Italienisch inspiriert, bayerisch umgesetzt. Morgen mehr dazu…
Neulich, ein Grüppchen Spaziergänger: „Was ist das denn für ein Gras?“ fragt einer. Keiner weiß es, alle rätseln, bewundern das stattliche Büschel aus Halmen und fedrigen Rispen – Chinaschilf (Miscanthus). Einer pflückt ein Blatt, legt es zwischen die Handballen und bläst kräftig. Ein schriller Ton – da sagt einer aus der Gruppe: „Jetzt weiß ich’s,
Ich fühle mich in ferne Gefilde, in tropische Paradiese versetzt, beim Anblick eines solchen Baums. Ist er nicht begeisternd, der Seidenbaum (Albizia julibrissin)? Rosa Puderquasten über filigranem Blattwerk, so was Schönes.
Das Odelzhauser Kräuterfest 2014 – wie jedes Jahr zum Ende der Sommerferien. Am Samstag, den 6. September 2014 dreht sich zwischen 10 und 18 Uhr auf Schlossgut Odelzhausen alles rund um Kräuter, vor allem um wilde! Kräuterpädagogen aus der Region zeigen, welche Schätze in den Pflanzen unserer Heimat stecken. Sie laden ein, Kräuterdufte zu
Das Odelzhauser Kräuterfest 2014 – wie jedes Jahr zum Ende der Sommerferien. Am Samstag, den 6. September 2014 dreht sich zwischen 10 und 18 Uhr auf Schlossgut Odelzhausen alles rund um Kräuter, vor allem um wilde! Kräuterpädagogen aus der Region zeigen, welche Schätze in den Pflanzen unserer Heimat stecken. Sie laden ein, Kräuterdufte zu schnuppern,
Pflanze der Woche: Rauer Sonnenhut Wenn die Holunderbeeren schwarz werden und sich damit der Frühherbst ankündigt, laufen die farbintensiven Korbblütler zur Hochform auf. Der Rauhe Sonnenhut (Rudbeckia hirta), in seiner Heimat Nordamerika viel schmeichelnder Schwarzäugige Susanne, Braunäugige Betty oder gloriosa daisy genannt, ist eine meist nur einjährig gezogene Zierpflanze und begehrte Schmetterlings- und Bienenweide. Unter
Die Natur verschenkt gerade ihren Reichtum in Früchten, schon ahnt man in den Blättern erste Herbstfarben. Während alles noch auf Sommer gepolt scheint, treffen die Pflanzen bereits Vorsorge für den Winter. Und wo bleibt das Frühjahr? Der ist gar nicht so fern, denn zwischen Blättern und Früchten, an den Ästen und Zweigen sitzt er schon, der
Ist über Brennnesseln nicht eigentlich schon alles gesagt? Keineswegs, wie könnte eine solche Pflanze jemals ausdiskutiert sein? Täglich habe ich irgendwie mit Brennnesseln zu tun. Beim Spaziergang, im Garten, in der Küche, als Heilpflanze… Nachdrücklich ist mir noch der französische „Brennnesselkrieg“ in Erinnerung. Sogar die Weitergabe von Wissen um diese wunderbare Pflanze wurde von Staats
Pflanze der Woche: Japan-Anemone Die Geishas unter den Stauden! Geisha heißt übersetzt „Person der Künste“, und Japan- oder Herbstanemonen (Anemone hupehensis) sind Blumen, die wahrlich viele Gartenkünste beherrschen. Sie blühen zum Ausklang des Sommers, sie bilden über eine lange Zeit unermüdlich neue Knospen, sie blühen an sonnigen wie halbschattigen und sogar schattigen Stellen. Die Pflanzen