Mit Wiesen-Labkraut (Galium mollugo) kann man feine Drinks mixen, es eignet sich perfekt für "Sterneküche", gibt noch Dekoration sowie Anlass für ein Gedicht.
Leider sieht man ihn nicht mehr überall, den Wiesen-Bocksbart (Tragopogon pratensis). Weil artenreiche Wiesen immer weniger werden. Nicht nur als ausgezeichneter Nektar- und Pollenspender hat der Wiesen-Bocksbart Bedeutung, sondern auch als Nahrungspflanze. Denn er schmeckt richtig gut, als eines der wenigen Wildkräuter sogar süßlich, jedenfalls die jungen Teile. Genügend Gründe, warum Wiesen wieder bunt werden sollten... Hier im Foto: Wiesenbocksbart sautiert, dazu Kartoffel-Zucchini-Plätzchen und Paprika-Coulis. Wenn es genügend Bocksbart gibt, dann knabbere ich aber auch einfach gerne auf der Wiese Stiele und Knospen - einfach köstlich.
Der Eisenholzbaum (Parrotia persica) wird in jeder Hinsicht seinem Namen gerecht: eisenhartes Holz, eisenhart im Klimawandel - ein echter Zukunftsbaum?
Der Trompetenbaum (Catalpa bignonioides) fällt durch kastanienartigen Blütenschmuck auf, spendet mit großen Blättern viel Schatten, bindet Kohlendioxid, verträgt Trockenheit und Hitze.
Der Blauglockenbaum (Paulownia tomentosa) ist ein prächtiges Schmuckgehölz mit beeindruckenden blauen Glockenblüten. Aber eignet er sich auch, um in Zukunft unsere unter dem Klimawandel leidenden Baumarten zu ergänzen oder gar zu ersetzen?