Dann vertrau auf Wacholder. Wacholder regt die Ausscheidung an, erhöht die Wassermenge und kann helfen, Keime bei einer beginnenden Blasenentzündung auszuschwemmen. Beeren (höchstens 1 TL pro Tag) direkt kauen oder einen Tee zubereiten: 1 TL Wacholderbeeren zerquetschen und mit 250 ml heißem Wasser überbrühen, zugedeckt 5 Minuten ziehen lassen, abfiltern. Drei Tassen pro Tag sollten
Dann vertrau auf Beifuß. Magen-Darm-Probleme, Blähungen und Menstruationsbeschwerden, all das vermag der Beifuß zu lindern. 1 TL getrocknetes (oder 1 EL frisches) Beifußkraut mit 250 ml heißem Wasser überbrühen, zugedeckt 5 Minuten ziehen lassen. abfiltern. Nicht süßen, langsam schluckweise trinken. Eine Tasse pro Tag reicht. Während Schwangerschaft und Stillzeit darauf verzichten.
Dann vertrau auf Thymian. Die nächste Grippe kommt bestimmt, doch nicht zu dem, der Thymian nimmt. Mit Thymian, frisch oder getrocknet, einen Tee zubereiten (mit heißem Wasser übergießen, zugedeckt 5 Minuten ziehen lassen) und mehrmals am Tag genießen. Nach Wunsch mit Honig süßen.
Ich hab‘ Rücken! Der populäre Ausspruch von Horst Schlämmer steht für das Volksleiden Nummer 1, gegen das nicht wenige Patienten ein Wurzelpräparat aus einer Pflanze mit diabolischem Namen einnehmen: Teufelskralle (Harpagophytum procumbens). So hilfreich das afrikanische Sesamgewächs bei Rückenschmerzen sein mag, so extrem kann es höllische Pein verursachen. Seine bizarren Früchte bohren sich mit klauenartigen
Was jetzt grad auffällt: Korkenzieherhasel Eine Laune der Natur wird zur Freude der Gärtner: die Korkenzieherhasel (Corylus avellana `Contorta´). Ihr Name ist Programm, die Zweige des Strauchs wachsen spiralförmig, was jetzt im Winter sofort ins Auge sticht. Der viktorianische Gärtner Henry Nicholson Ellacombe (1822-1916) aus Gloucestershire in England entdeckte die eigenartige Hasel und begeisterte damit
Solche Spuren im Wald sehe ich ungern. Wohl ist es nötig, Holz zu machen, wohl habe ich Verständnis für Waldbauern und Forst. Aber wer denkt eigentlich an die Zukunft? Was solche Spuren für den Boden bedeuten, kann man sich ja noch ausrechnen. Durch den Druck wird das Gefüge zusammengepresst, der Sauerstoff hinausgetrieben, die Bodenlebewesen vertrieben,
Wer kennt nicht den berühmten Song: „Sag mir, wo die Blumen sind“. Das frage ich mich, wenn ich übers Land spazieren gehe. Feldraine? Gibt’s nicht mehr. Wo sollen dann die Blumen wachsen? Bitte, liebe Landwirte, lasst einen kleinen Streifen zwischen Fahrspur und Acker!
Kommt davon, wenn es zu allzu früher Zeit blüht – plötzlich liegt die Pracht am Boden. Und ist doch noch einmal prächtig, bevor alles endgültig dahin ist.
Was jetzt grad auffällt: Winterschneeball Die Welt erscheint rosarot, die Zukunft in rosigem Licht, wenn der Winterschneeball (Viburnum x bodnantense) blüht. Diesen Winter, der sich immer noch eher wenig winterlich zeigt, blüht der beliebte Zierstrauch besonders üppig schon zu Jahresbeginn. Die Blüten sind nicht nur auffällige Eyecatcher, sondern auch Duftschmeichler. Selbst wenn Kälte die Blütenpracht
Schon zu Weihnachten konnte man sie sehen: Haselblüten, männliche (Kätzchen) wie weibliche(die kleinen roten). Am einen Strauch staubte es schon gewaltig aus den Würsteln, an anderen dagegen reckten die kleinen weiblichen Blütenstände kokett ihre roten Narben hervor. Was wird nun mit dem Winter? „O seht, vorbei ist Winters Weh – die Hasel streut Goldstaub auf
Nach all dem süßen Kram zu den Feiertagen begehrt der Gaumen doch auch mal was Scharfes, oder? Beim nächsten Küchen-Rendezvous am 27. Januar 2016 auf Schlossgut Odelzhausen heißt es deshalb auch „Chili trifft Kaffee, Kakao und Schokolade – sündhaft scharf, höllisch schwarz und himmlisch fein“. Kleiner Vorgeschmack? Schokospatzen mit Chili.
Ein neues Jahr, 2016 – willkommen! Und wie ist das mit guten Vorsätzen? Was soll sich ändern, was nimmt man sich vor? Viel zu viel – oder doch nichts. Das Richtige, doch das Falsche? Umsetzbar oder unerreichbar? Nimm’s locker. Geh raus in die Natur, da blüht die Seele auf, das tankt der Körper Energie, da kommt
Nach all dem süßen Kram zu den Feiertagen begehrt der Gaumen doch auch mal was Scharfes, oder? Beim nächsten Küchen-Rendezvous am 27. Januar 2016 auf Schlossgut Odelzhausen heißt es deshalb auch „Chili trifft Kaffee, Kakao und Schokolade – sündhaft scharf, höllisch schwarz und himmlisch fein“. Kleiner Vorgeschmack? Schokospatzen mit Chili. Für 4 Personen:
Unter Zeiten Das Perfekt und das Imperfekt tranken Sekt. Sie stießen auf Futurum an (was man wohl gelten lassen kann). Plusquamper und Exaktfutur blinzten nur. Christian Morgenstern
…dann blühen eben Kirschen. Sieht auch aus, als ob es geschneit hätte. Und heißt auch so: Schneekirsche (Prunus subhirtella `Autumnalis´). Eigentlich nichts soooo Außergewöhnliches, dass dieser Kirschbaum jetzt schon blüht, denn es liegt in der Natur dieser Art/Sorte. Bei milder Witterung blühen die Knospen eben schon im Dezember auf. „Am Grunde des Herzens eines jeden
Eigentlich bin ich ja glühende Verfechterin, Obst, Gemüse und Kräuter jeweils nur zur besten Zeit zu essen – saisonal! Also niemals Erdbeeren zu Weihnachten – aber:
Seit Jahren schon stellen wir zuhause keinen Christbaum mehr in die Wohnung, auch nicht auf die Terrasse oder sonst wohin. Uns dauern die Bäumchen. Also suchen wir uns im Wald unseren Christbaum. Dieses Jahr ist es eine kleine Fichte, die direkt am Stammfuß einer großen versucht, sich ins Leben zu kämpfen. Da gehört ganz schön