Viele Eicheln im September, viel Schnee im Dezember! Viele Buchnüsse und Eicheln, dann wird der Winter auch nicht schmeicheln. Wenn Michael (29.9) viel Eicheln bringt, Weihnacht die Felder mit Schnee dann düngt. Darf man den alten Regeln glauben? Dann müsste es ein früher, strenger Winter werden, denn Eicheln gibt es massig – aber nicht an allen
Bloß nicht den Garten allzu ordentlich aufräumen – sonst finden Marienkäfer kein Winterquartier. Sie brauchen Laubhaufen, Baumritzen und Hohlräume, alte Staudenstängel und mehr. Dank einem Frostschutzmittel halten sie in der Winterstarre auch starke Fröste schadlos aus. Um dann im nächsten Jahr wieder fleißig auf Blattlausjagd zu gehen. Und Eier zu legen, aus denen Larven schlüpfen…
Im Gegensatz zu Buchen, Hainbuchen, Linden und weiteren Bäumen tragen Rosskastanien (Aesculus hippocastanum) heuer nicht so gut. Schade, wer viele dieser Handschmeichler zum basteln will, muss eben improvisieren und auf andere Früchte ausweichen.
Buchen – Hainbuchen, beides heimische und häufige Baumarten. Unterscheiden kann man Rotbuchen (Fagus sylvatica, im Bild links) und Hain- oder Weißbuchen (Carpinus betulus, im Bild rechts) am besten an den Früchten. Rotbuchen haben dreikantige Nüsschen in stacheligen Fruchtbechern, Hainbuchen tragen dreigeflügelte Nüsschen, viele übereinander in einem hängenden Fruchtstand, der mich immer an eine asiatische Pagode
Schon bemerkt? manche Buchen erscheinen auffällig früh im Jahr in Vollherbst-Modus zu gehen, sie tragen vorzeitig braun. Das kommt aber nicht von einer vorzeitigen Herbstfärbung der Blätter, sondern von einem überreichen Behang mit Früchten. Die Äste biegen sich unter der Last, unter Buchen knistert es bei jedem Schritt. Bucheckern bis zum Abwinken. Noch immer ist
Mal gut, mal weniger gut: Apfelernte 2016. Nachdem 2015 außerordentlich ertragreich war, brauchen manche Bäume sichtbar eine Erholungspause und tragen nur wenige Früchte. Anderen scheint die Kraftanstrengung des letzten Jahres nichts auszumachen, sie spenden reich.
Mir fällt beim Aufräumen ein Buch in die Hände, bei dem ich gar nicht anders konnte, als verträumt darin zu schmökern. Die Mumins, liebenswerte Fabelwesen mit Troll-Charakter und Nilpferd-Erscheinung. Ich habe sie geliebt, mag die Geschichten der Autorin Tove Jansson noch immer. Heute entdecke ich darin aber ganz neue Seiten, philosophische Gedanken:
Kein Jahr ist wie das andere. Während man sonst sucht und nicht fündig wird, wachsen einem dieses Jahr viele Früchte fast schon in den Mund. Etwa Berberitzen (Berberis vulgaris). Die Sträucher hängen voller dicker, saftreicher Beeren, eine an der anderen. Und nun? Freut man sich am satten Rot, zupft vorsichtig zwischen den Dornen ein Beerchen,
Eine kleine Handvoll Samenkörner – ist das nicht ein Geschenk fürs Leben? Nur ein paar Körnchen, liebevoll in eine selbst genähte Tüte aus Pergament verpackt, dazu ein Gedicht mit weckenden Worten. Sollte man öfter verschenken, einfach so… Danke an Henriette Dornberger!
Mein neues Buch liegt vor mir, soeben erschienen im Ulmer Verlag: Superfood heimische Wildpflanzen. Warum ich dieses Buch geschrieben habe? Weil ich davon überzeugt bin, dass heimische Pflanzen, insbesondere Wildpflanzen – denen meine ganze Liebe gilt – das Beste für uns bieten. Sie sind ganz einfach super, für alle Foodies und solche, die das werden
Wir sind fünf Brüder, zu gleicher Zeit geboren. Zwei haben einen Vollbart, zwei sind glatt rasiert, und der fünfte hat nur auf einer Seite einen Bart. Wer sind wir?
Wer sich auf die Natur einlässt, entdeckt in ihr immer wieder Schönheit, Harmonie, Vollendung. Auch oder gerade in Disteln. Was in diesen Kratzbürsten alles steckt…
Frühling, Sommer, Herbst und Winter – das sind vier Jahreszeiten. Und was ist die fünfte? Je nachdem, es ist immer eine Zeit, die einen sehr stark bewegt, einen besonderen Höhepunkt im Jahr setzt. Manche werden die Wiesn-Zeit, gerade begonnen, als ihre fünfte Jahreszeit ansehen, andere den Fasching oder die Starkbierzeit. Für mich ist es der
Hagebutten sind unter den heimischen Wildfrüchten die Winner in Sachen Vitamin C! Mit bis zu 1250 mg Vitamin C pro 100 g Frischgewicht übertrumpfen sie selbst Sanddorn („nur“ rund 800 mg/100 g Frischgewicht). Dafür muss man sie aber hartreif pflücken, denn mit zunehmender Reife verlieren sie und werden dafür immer süßer. Und wer Hagebutten schonend kocht,
…und wenn wir gestern schon bei den Hagebutten waren: Die gibt es in einer breiten Vielfalt, bei jeder Rosenart sehen sie anders aus. Mal schlank und feuerrot, mal kugelig und dunkelrot, mal bauchig und orange, mal plattrund und schwarz. Alle sind essbar – der Geschmack kann allerdings sehr variieren. Besonders gut schmecken die schlichten Hagebutten
Am Freitag, den 11. November 2016 von 9 bis 17 Uhr beginnt mit „Mensch und Winter“ der erste Teil einer neuen Tagungsreihe im Bildungshaus Kloster Neustift/Brixen (Südtirol). Astrid Süßmuth, Karl Volgger und ich werden in vier Vorträgen die Teilnehmer aktivieren, sich innig über die Naturkraft der Alpen auszutauschen. Herzliche Einladung zu einem spannenden Tag voller
Wilde Zutaten für Drinks und Cocktails sind derzeit total angesagt. Also rein mit den wilden Köstlichkeiten ins Glas, da bieten sich doch die knallrot leuchtenden Hagebutten geradezu an. Rosehip Cocktail – wahlweise mit oder ohne Alkohol:
Birnmehl, gewonnen aus Dörrbirnen oder Kletzen, war früher weit verbreitet und in der Küche alltäglich. Leider ist dieser natürliche Süßstoff vom Rübenzucker komplett verdrängt worden. Schade! Doch wir können etwas dafür tun, dass diese Spezialität erhalten bleibt, wenn wir sie einfach nutzen! Birnmehl ist heute gar nicht so einfach aufzutreiben, am ehesten wird man in
Herbstzeit – Erntezeit – Apfelfestzeit, im Gut Schloss Sulzemoos, im Dachauer Land. Am 24. und 25. September mit buntem Markttreiben, vielen Kinderaktionen, regionalen Leckereien, Musik, Oldtimertreff auf in den Apfelherbst! Täglich ab 10 Uhr im Gut Schloss Sulzemoos, Hirschbergstr. 10a in 85254 Sulzemoos, ganz in der Nähe zu „Der Freistaat“ mit seinen Caravanstellplätzen. Eintritt frei! Weitere Infos: http://www.die-kräuterei.de/apfelfest