„Wenn man keinen Knödel isst, dann hat man den ganzen Tag Hunger.“ Das darf nicht sein, deshalb rufen wir Mittwoch, den 30. November 2016 im Küchenstüberl in Odelzhausen zum Knödeltag aus! Das Küchen-Rendezvous im November steht ganz im Zeichen der runden Dinger: Knödel trifft Kloß mit Braten und Soß‘. Schon mal Topfen-Möhren-Knödel oder Lebkuchen-Knödel probiert?
Wurzelgemüse vom Feinsten, in Liaison mit Frucht und Nuss – da schnalzt die Zunge! Karotten schälen und in feine Streifen oder Würfel schneiden. Mit Salz und etwas Zucker gut durchmischen. Orangen schälen und filetieren, Saft auffangen. Filets zerkleinern, samt Saft zu den Karotten geben. Walnüsse hacken, in einer Pfanne ohne Fett kurz anrösten. Ebenfalls
Einzigartig, die Roten Bete! Und schmecken als Rohkost wirklich grandios. Hier mal in Kombination mit Äpfeln, Radicchio und Spinat: Rote Bete schälen und fein stifteln, ebenso die Äpfel – Verhältnis Rote Bete zu Äpfeln etwa 2:1. Mit Salz und Zucker gut durchmischen, damit beide Saft ziehen. Apfelessig und Pfeffer zugeben. Radicchio in feine Streifen
Pilzsaison beendet? Keineswegs, denn man findet durchaus welche – etwa Samtfußrüblinge oder Totentrompeten. Und wenn nicht, im Handel gibt es immer Champignons, Kräutersaitlinge oder Austernpilze. Damit lässt sich eine feine Suppe kochen. Und wie kommt jetzt noch der Wald ins Spiel? Ganz einfach, mit grünen Backerbsen, und die werden mit Grünem aus dem Wald gebacken.
Fein aufgestrichen: Kürbis auf Kartoffelbaguette. Rezepte? Entstehen so nebenbei, wenn man andächtig Kürbis putzt und würfelt… Aber hier gibt es sie zu nachlesen und nachkochen: Kartoffelbaguette: 150 mehlige Kartoffeln schälen, weich dämpfen und durch die Kartoffelpresse drücken, auskühlen lassen. Diese mit 750 g Mehl, 1 TL Salz, 1 TL Zucker, 1 TL Brotgewürz (Kümmel, Koriander, Fenchel)
Heute Nacht werden die Uhren wieder umgestellt. Die Stunde zwischen zwei und drei Uhr vergeht zweimal. Dann darf ich also eine Stunde länger schlafen? Bestimmt bin ich aber eher eine Stunde zu früh wach, weil ich mich monatelang an eben eine andere Zeit gewöhnt habe und meine innere Uhr sagt: „Aufwachen!“. Morgens mag das ja
Das braucht keine Worte, das Dessert – es spricht für sich, sobald man es kostet. Köstlich! Fruchtig-säuerliche Quitte verbindet sich mit samtig-süßer Mascarpone…
„Wenn man keinen Knödel isst, dann hat man den ganzen Tag Hunger.“ Das darf nicht sein, deshalb rufen wir Mittwoch, den 30. November 2016 im Küchenstüberl in Odelzhausen zum Knödeltag aus! Das Küchen-Rendezvous im November steht ganz im Zeichen der runden Dinger: Knödel trifft Kloß mit Braten und Soß‘. Schon mal Topfen-Möhren-Knödel oder Lebkuchen-Knödel probiert?
…dann heißt das: voller Genuss! Beim Küchen-Rendezvous im Oktober 2016 trafen Kürbisse Kartoffeln und Quitten – und jede Menge nette Leute! Das gab’s an dem geselligen und gemütlichen Abend: Kürbis-Apfel-Quitten-Cocktail, dazu Kartoffelbrot mit zweierlei Kürbis-Aufstrich (1. Muskatkürbis, Zwiebel und Apfel mit Curry, 2. Hokkaidokürbis mit Birne und Zimt) sowie Kartoffeln, Qark und Leinöl Kartoffelmuffins mit
Gerade jetzt im Herbst schmeckt eine schöne sämige Suppe besonders gut. Ob aus Kartoffeln oder Kürbis, aus Karotten oder Sellerie, jeder Teller wärmt den Magen und streichelt die Seele – Soulfood, und natürlich Superfood.
Quillt der Segen aus dem Schrank heraus? Oder wird er für den Winter dort eingelagert? In jedem Fall ein farbenfroher Anblick, bei dem gleich die Gedanken anspringen: Kürbissuppe, Kürbislaterne, Kürbiskuchen, Kürbisdeko…
Wurzeln schlagen, zu den Wurzeln zurückkehren – das ist ein schöner Wunsch! 15 frisch gebackene Kräuterpädagogen und neun angehende NaturCoaches haben in Bad Tölz einen Apfel-Baum gepflanzt! Tölz ist vielen Teilnehmern und Absolventen der Zertifikatslehrgänge Kräuterpädagoge und NaturCoach zur zweiten Heimat geworden. Beim Kräuter-Erlebnis-Zentrum wird das jetzt durch eigene Kurs-Baum-Pflanz-Aktionen nachhaltig betont.
Wurzeliges und Verwurzeltes – davon erzähle ich bei der Tagung „Naturkraft der Alpen“ am 11. November 2016 im Bildungshaus Kloster Neustift bei Brixen (Südtirol) bei zwei Vorträgen. Ich freue mich, wenn möglichst viele meine Begeisterung für Wurzen (und andere Naturkostbarkeiten) teilen.
Nicht unerwähnt darf bleiben, dass die Wurzeln vieler Pflanzen große Bedeutung in der Volksmedizin wie in der wissenschaftlich untermauerten Pflanzenheilkunde haben. Stellvertretend seien genannt: Die stark schleimende, schwarzrindige Wurzel vom Beinwell (Symphytum officinale) bei stumpfen Verletzungen,
Neben Löwenzahn ergeben vor allem Wurzeln der Wegwarte (Cichorium intybus) getrocknet, geröstet, gemahlen und mit heißem Wasser überbrüht ein Getränk, das dem Bohnenkaffee nahe kommt – zwar auch heiß wie die Hölle, schwarz wie der Teufel, rein wie ein Engel, mit Zucker sogar süß wie die Liebe – aber eben nicht die Bohne Koffein. Verwandte
Nur durch beständige und fachgerechte Pflege entwickelt Meerrettich (Armoracia rusticana) schöne, gerade Wurzeln. Im Wildwuchs wachsen sie dagegen oft ziemlich verzwickt und verzwackt, schmecken aber trotzdem gut. Beißende Schärfe macht sie zu einer kräftigen Würze. Früher gab man geraffelten Meerrettich zu Apfelkompott und zu eingelegten Gurken, um sie haltbarer zu machen. Rettich- bis kresseartige Schärfe
Schon mal Löwenzahn (Taraxacum officinale) aus dem Rasen gestochen? Mit ihm lässt sich am besten üben, denn er ist selbst mit größtem Fleiß kaum auszurotten. Und statt die herrlich fleischigen Wurzeln als Leckerbissen in Wühlmausfallen zu stecken, ab in die eigene Küche damit. Feinschmecker warten schon, gedünstet oder gebraten sind sie ein Genuss – und
Eigentlich widerstrebt es mir, Wurzeln auszugraben. Nicht wegen der damit verbundenen Mühe, sondern weil es das endgültige Ende einer jeden Pflanze bedeutet. Wurzellos, leblos. Aber meine Neugier treibt mich, das geheimnisvolle, weil meinen Blicken verborgene Treiben der Pflanzen unter der Erde zu ergründen. Und so greife ich jetzt im Herbst doch einmal zu Wurzelstecher und
Die Wurzel, das ist neben Blatt und Spross das dritte Grundorgan der Pflanzen. Niemals trägt eine Wurzel Blätter, niemals wird sie grün. Wurzeln verankern die Gewächse im Boden, sind für die Wasser- und Nährstoffaufnahme zuständig. Und sie dienen der Speicherung, dafür wandeln sie bei vielen Arten ihre Form, werden zur dicken Pfahlwurzel oder entwickeln sich zur Rübe
Herbst. Die Pflanzen ziehen sich zur winterlichen Ruhe zurück. Nicht wenige bringen ihre Schätze dabei unter die Erde, lagern alles Wertvolle in die Wurzeln ein. Gut aufgehoben im Schoß von Mutter Natur. Deshalb bricht jetzt auch die hohe Zeit der Wurzelgemüse an. Rüben, Knollen, Rhizome – in breiter Vielfalt zu haben. Und in den erdverbundenen