Pflanze der Woche: Liebesperlenstrauch Nicht die unscheinbaren Blüten, nicht das mattgrüne Blattwerk, nicht der strauchige Wuchs, sondern die Früchte sind die wahre Attraktion dieses besonderen Gehölzes. Wie der Name Liebesperlenstrauch (Callicarpa giraldii) oder Schönfrucht verheißt, erinnern die außergewöhnlich gefärbten Beeren an kleine süße Zuckerkugeln. Genießbar sind die purpurvioletten „Perlen“ nicht, aber sie bleiben bis weit
Pflanze der Woche: Herbstastern Niedrige Kissenastern (Aster dumosus), hohe Raublatt- (Aster novae-angliae) und Glattblattastern (Aster novi-belgii) sind aus unseren Gärten nicht mehr wegzudenken. Ihre farbintensiven Blüten in Weiß, Rosa, Rot, Blau und Violett wetteifern mit dem bunten Herbstlaub. Alle diese Astern stammen aus Nordamerika, werden seit dem 18. Jahrhundert in Mitteleuropa kultiviert und sind teilweise
Pflanze der Woche: Quitten Golden wie sprichwörtlich der Oktober leuchten sie jetzt von den Zweigen, die Quitten (Cydonia oblonga). Warten sollten Sie nicht zu lange mit der Ernte, sonst werden die Früchte leicht braun. Sobald sie sich intensiv färben und der dicke Flaum verschwindet, pflückt man die Früchte vorsichtig. Wer Quitten nicht sofort verarbeitet, kann
Pflanze der Woche: Zierkohl Die Blütenfülle schwindet, dafür „blühen“ jetzt bunte Krausköpfe! Zierkohl (Brassica oleracea var. acephala) wird umso farbenfreudiger, je mehr die Temperaturen absinken. Die mehr oder weniger stark gekräuselten Kohlköpfe vertragen Fröste bis minus 10 °C, passen bestens in Töpfe, Kästen und Beete, harmonieren perfekt mit Herbstblühern wie Heidekraut und Astern. Essen darf
Wenn in München im September das Oktoberfest beginnt, dann macht das Wetter auf August! Auf in die Gärten, und seien es Biergärten… Pflanze der Woche: Gewöhnlicher Schneeball Mit grell roter Farbe ziehen die Früchte des Gewöhnlichen Schneeballs (Viburnum opulus) jetzt alle Blicke auf sich. Je weiter die Reife voranschreitet, desto dunkler und glasiger werden die
Pflanze der Woche: Hagebutten Überall leuchten sie jetzt schön rot, die Früchte der Rosen. Hagebutten enthalten sehr viel Vitamin C, weitaus mehr als Zitronen oder sogar Sanddorn. Egal ob schlank und orangerot oder kugelig und fast schwarz, ob klein oder groß, Hagebutten sind samt und sonders essbar und für eine Verwertung geeignet. Doch nicht nur
Pflanze der Woche: Kornelkirsche Wächst in vielen Gärten, blüht im Frühling noch vor den Forsythien, trägt jetzt eine Fülle roter Früchte – fast wie Kirschen: die Kornelkirsche (Cornus mas), auch Dirndl oder Gelber Hartriegel genannt. Die olivenförmigen, aber kirschroten Früchte schmecken umso süßer, je länger sie am Strauch reifen und umso dunkler sie werden. Dann
Pflanze der Woche: Rauer Sonnenhut Wenn die Holunderbeeren schwarz werden und sich damit der Frühherbst ankündigt, laufen die farbintensiven Korbblütler zur Hochform auf. Der Rauhe Sonnenhut (Rudbeckia hirta), in seiner Heimat Nordamerika viel schmeichelnder Schwarzäugige Susanne, Braunäugige Betty oder gloriosa daisy genannt, ist eine meist nur einjährig gezogene Zierpflanze und begehrte Schmetterlings- und Bienenweide. Unter
Pflanze der Woche: Japan-Anemone Die Geishas unter den Stauden! Geisha heißt übersetzt „Person der Künste“, und Japan- oder Herbstanemonen (Anemone hupehensis) sind Blumen, die wahrlich viele Gartenkünste beherrschen. Sie blühen zum Ausklang des Sommers, sie bilden über eine lange Zeit unermüdlich neue Knospen, sie blühen an sonnigen wie halbschattigen und sogar schattigen Stellen. Die Pflanzen
Pflanze der Woche: Sonnenhut Ein Extrakt daraus ist als Naturmedizin zur Stärkung des Immunsystems weithin bekannt. Die Echinacea, wie der Sonnenhut botanisch heißt, wissen dagegen noch nicht so viele Gärtner zu schätzen. Dabei ist der Purpur-Sonnenhut (Echinacea purpurea), den es in vielen Blütenfarben gibt, für Staudenbeete ein starkes Stück: Als Sonnenanbeter und Dauerblüher. Bauernregel: Lässt
Pflanze der Woche: Schleierkraut Wie eine duftig-luftige Wolke aus unzähligen weißen, bei einigen Sorten auch rosafarbenen Blütenknöpfchen wirkt das altbekannte, lange in der Versenkung verschwundene und nun wieder neu entdeckte Schleierkaut (Gypsophila paniculata). Früher als Beiwerk für Rosen- und Nelkensträuße unerlässlich, macht die Staude heute als dankbare, dauerblühende und robuste Begleitung nicht nur zu Rosen
Pflanze der Woche: Mahonie Dass die Mahonie (Mahonia aquifolium) mit den Berberitzen verwandt ist, zeigt sie im zeitigen Frühjahr mit duftenden, goldgelben Blüten. Das ledrige, glänzend dunkelgrüne Laub lässt eher an eine Stechpalme denken. Jetzt aber spenden sie ihre blau bereiften, schwarzroten, erbsengroßen Früchte. Die lassen sich gemischt mit anderen Früchten der Saison gut zu
Pflanze der Woche: Stockrose Große, farbstarke Blütenkelche reihen sich an meterhohen Stängeln übereinander, sorgen für Aufsehen über viele Wochen. Die Stockrosen (Alcea rosea) blühen. Die spektakulären Malvengewächse stammen aus dem östlichen Mittelmeerraum und Kleinasien, werden aber schon seit dem Mittelalter in unseren Gärten gezogen. Schwarzrot blühende Formen nutzte man vor allem als Heilpflanzen gegen Halsentzündungen,
Der Garten ist gut gegossen, die Regentonnen sind voll, da kann doch der Sommer wieder kommen! Meine wöchentlichen Gartentipps, auch auf www.br.de. Pflanze der Woche: Schmuckkörbchen In weiß, rosafarben oder purpurrot schweben die Blüten an langen Stielen über fiedrigem Laub, die Schmuckkörbchen oder Kosmeen (Cosmos bipinnatus) blühen. So eifrig, wie sie über viele Wochen bis
Pflanze der Woche: Nachtkerze Aus den amerikanischen Prärien wurden Nachtkerzen (Oenothera) bereits im 17. Jahrhundert in europäische Gärten eingeführt. Heute trifft man viele dieser Wildstauden verwildert entlang von Bahndämmen, an Böschungen oder auf Brachflächen an. Nachtkerzen erobern sich ihren Platz als Zierpflanzen in den Gärten gerade wieder verstärkt zurück, dank ihrer Blühfreude. Aber auch weil
Pflanze der Woche: Johanniskraut Rund 450 Arten umfasst die Gattung der Johanniskräuter, eine davon hat es zu großem Ansehen gebracht: Das Echte Johanniskraut (Hypericum perforatum). Mit seinen von durchscheinenden Öldrüsen wie punktiert erscheinenden Blättern und den gelben, nach Zerreiben wie blutend wirkenden Blüten gilt es als eine der mächtigsten Heilpflanzen. Jageteufel, dieser alte Name erzählt
Pflanze der Woche: Akeleiblättrige Wiesenraute Im Halbschatten vor Sträuchern wiegen sich die filigranen Blüten der Akeleiblättrigen Wiesenraute (Thalictrum aquilegifolium) oder Amstelraute sachte in der Sommerbrise. Von feinen Stängeln getragen scheinen sie dennoch fast über dem zart gefiederten Laub zu schweben. Die heimische Wildpflanze zeigt einzigartige Blüten: Statt großer Kronblätter wirken zahlreiche lila gefärbte Staubblätter attraktiv
Pflanze der Woche: Kolkwitzie Einer der auffälligsten Blütensträucher, über und über voll mit zartrosa Blüten, die eine delikate Zeichnung tragen: Die Kolkwitzie (Kolkwitzia amabilis) wird wegen eben dieser Blüten auch Perlmuttstrauch genannt. Erst seit den 1950er Jahren zog dieser aus China stammende Zierstrauch in deutsche Gärten ein. Benannt ist er nach dem deutschen Botaniker Richard
Pflanze der Woche: Schwarzer Holunder Wenn sich die großen Schirme aus weißen Sternchenblüten öffnen, zieht ein süßer Duft durch den Garten. Der Holler blüht, der Sommer beginnt. Holunderblüten sind nicht nur bei Insekten begehrt, sondern auch bei Gärtnern und anderen Liebhabern. Aus ihnen entstehen Köstlichkeiten wie Hollerkücherl, Holundersekt oder Hugo. Wer im Herbst noch Früchte
Pflanze der Woche: Mohn Rot, rosarot, orangerot leuchtet es allerorten – im Garten und auch schon auf den Feldern. Der Türkenmohn (Papaver orientale) trägt die größten Blüten, bereits die Knospen sind fast so groß wie Hühnereier. Klatschmohn (Papaver rhoeas) blüht gewöhnlich feuerrot, Gartenformen gibt es auch gefüllt und mehrfarbig. Sage und schreibe zweieinhalb Millionen Pollenkörner
Pflanze der Woche: Schneeglöckchenstrauch In Erinnerung an den ausgefallenen Winter von heuer oder noch drohenden Frösten durch die Eisheiligen trotzend, der Schneeglöckchenstrauch (Halesia carolina) zeigt sich jetzt im späten Frühjahr von seiner schönsten Seite. An seinen weit ausladenden Zweigen reihen sich weiße Blütenglöckchen wie an einer Perlenschnur. Das aus Nordamerika stammende Gehölz stellt ähnliche Ansprüche
Sensibelchen dürfen jetzt raus. Empfindliche Pflanzen wie viele Balkonblumen, Tomaten, Kürbisse und Bohnen dürfen Sie jetzt ins Freie entlassen. Verfolgen Sie aber aufmerksam den Wetterbericht. Kommt (noch) ein Wettereinbruch müssen Sie handeln! Meine wöchentlichen Gartentipps – auch auf br.de. Pflanze der Woche: Rote Lichtnelke Eine Wildblume mit viel Eleganz, die Rote Lichtnelke (Silene dioica), für
Pflanze der Woche: Akelei Ihre außergewöhnliche Blütenform hat der Akelei so manchen Volksnamen eingetragen: Taubenblume oder „Fünf Vögerl zusamm“ heißt man sie, mancherorts auch Elfenhandschuh oder Kapuzinerkäpple. Nach altem Glauben sollte die zarte Pflanze, kundig in einem Zaubertrank gebraut, dem männlichen Geschlecht zu voller Liebeskraft verhelfen. Gegen Unfruchtbarkeit legte man sie ins Bettstroh. Hat aber
Pflanze der Woche: Tulpe Es lässt sich nicht zählen, wie viele verschiedene Tulpensorten es heute gibt. Unüberschaubar ist die Fülle der Formen und Farben. Große Zwiebeln bringen große Blüten, doch oft währt die Blütenfreude nur ein Jahr. Die Tulpenzwiebeln erschöpfen sich bereits nach einer Blühphase und sterben ab. Vorher bilden sie zwar Tochterzwiebeln, doch die