Eines der feinsten Gewürzkräuter, das ich kenne: Schildampfer (Rumex scutatus)! Stammt ursprünglich aus den Gebirgen Europas und Südwestasiens, ist seit der Römerzeit als „Herba romana“ in Kultur, wird auch französischer oder römischer Spinat genannt, enthält viel Vitamin C, schmeckt fein säuerlich. Davon kann man ständig naschen, denn dieser Ampfer gedeiht anstandslos im Garten, wächst üppig und
Hollfeld, das liebenswerte Städtchen in der fränkischen Schweiz nahe Bayreuth, ruft an diesem Wochenende, 11. und 12. Juni 2016 wieder zu den Rosen-, Kunst- und Gartentagen! Dieses Jahr verwandelt sich der Marktplatz ins Nimmerland mit Peter Pan und seinen Freunden. Sicher werden auch Käpt’n Hook und das Krokodil auftauchen… und ich darf auch wieder dabei
Mmmmh, was gut! Risotto mit Safran und weißem Spargel. Safran in etwas Wein auflösen. Risottoreis in Öl andünsten, mit Safran und Weißwein ablöschen und unter Rühren köcheln. Wenn der Wein aufgesogen ist, Brühe angießen und weiter köcheln. Spargel schälen, in kleine Stücke schneiden und zum Reis geben, erneut Brühe angießen und weiter rühren. Zum
Himmlisch erfrischend: Eis-Soda! Hier die Variante Himbeer: In ein hohes Glas Himbeersirup einfüllen, etwas Limettensaft dazu, eine Kugel Zitroneneis drauf, mit gekühltem Sodawasser aufgießen.
Ganz in Grün? Das gibt es tatsächlich unter Rosen, wenn auch selten. Bislang kennt man nur eine historische Rosensorte, die komplett auf Farben außer Grün verzichtet. Rosa chinensis `Viridiflora´ trägt Blüten, bei denen sämtliche Organe zu grünen laubblattartigen Gebilden umgewandelt sind. Das wird fachsprachlich als Verlaubung bzw. Phyllodie bezeichnet.
Wurzeln – die unbekannten Pflanzenteile, weil tief unter der Erde verborgen. Aber höchst leistungsfähige Organe, die Pflanzen sturmfest verankern, aus großen Tiefen mit Wasser versorgen. Wer je einen Baum im Garten gefällt und den Wurzelstock ausgraben musst, weiß wie Wurzeln wachsen. Unerreicht in den Dimensionen ist ein Getreide, der Roggen.
Obwohl Johanni schon vorbei ist – dieses Jahr ist das Johanniskraut ein wenig später dran als sonst so oft. Gerade jetzt kommt es zur Hochblüte. Aber: Nicht so ganz einfach, das Echte Johanniskraut (Hypericum perforatum), auch Tüpfel-Johanniskraut, Herrgottsblut oder Teufelsflucht genannt, aus all den vielen anderen Hartheu-Arten sicher herauszufinden. Denn nur das Echte ist das wahre… Darauf ist
Fein, fein – und so bunt! Hier wird’s dem sonst so sanften Spargel richtig heiß, hier kommt nämlich Chili ins Spiel. Schwarzen Reis (Venere aus dem Piemont) in Salzwasser garen. Grünen Spargel schälen, schräg in Stücke schneiden. Rote Spitzpaprika und rote Chilischoten fein würfeln, Lauchzwiebeln in Ringe schneiden. In einer großen Pfanne in Butter
Was jetzt grad auffällt: Bart-Iris Majestätische Beetstauden mit begeisternden Blüten: die unzähligen Sorten der Hohen Bart-Iris (Iris-Barbata-Hybriden) gelten völlig zu Recht als Stars unter den Gartenpflanzen. Benannt nach der griechischen Göttin des Regenbogens schillern Irisblüten in allen Farben. Die Pflanzen mit den dicken Rhizomen sind sehr anpassungsfähig und ertragen Trockenheit gut, kommen in Gruppen gepflanzt
Edel, edel: Majestäten unter sich, im Salat. Spargel, König der Gemüse. Erdbeere, Königin der Früchte. Avocado, Königin der Exoten. Gekrönt von Schnittlauchblüten und Schildampfer. Vorgegarte Spargelstücke, geviertelte Erdbeeren , in Würfel geschnittene Avocado mit einer leichten Zitronen-Vinaigrette marinieren. Für die Vinaigrette Saft einer Zitrone mit Salz, Pfeffer und einer guten Prise Zucker verrühren, 5-6 EL
Die passen perfekt zusammen, schon von der Farbe, aber erst recht vom Geschmack: Erdbeeren und Gundermann. Mal probieren: Erdbeersalat mit fein geschnittenem Gundermann, gekrönt von ein paar Schokosplittern.
…werdet ihr finden. Auch Bienen müssen erst lernen, wie man an Nektar und Pollen bei den jeweiligen Blüten wie hier beim Borretsch (Borago officinalis) kommt. Aber wenn sie es dann mal beherrschen, geht es wie am Schnürchen – deshalb bleiben Bienen auch lange einer Blütenart treu.
Wenn mancher Hobbygärtner über die Unkrautplage Giersch stöhnt, oder die gefürchtete Zaunwinde als den ärgsten Feind betrachtet, dann sollte er zufrieden sein, es nicht mit der Wasserhyazinthe zu tun zu haben.
Was jetzt grad auffällt: Frühe Rosen Noch bevor der Rosenmonat Juni beginnt, eröffnen ein paar Frühstarter unter den Rosen mit kostbaren Blüten die Rosensaison. Dazu gehört die Bibernell- oder Dünenrose (Rosa pimpinellifolia). Sie zählt zu den Wildrosen, aber es gibt eine Reihe von Sorten mit weißen, gelben, rosa bis roten Blüten, von einfach über halbgefüllt
Bayern – Biergarten – Kastanienbaum. Gehört seit jeher zusammen. Unter den dicht schattenden Kastanienbäumen kann man in bayerischer Gemütlichkeit sitzen, das Bier bleibt schön kühl. Typisch bayerischer, deutscher Baum. Oder?
Mitspaziert! Am Donnerstag, den 2. Juni 2016 um 17 Uhr starten im Rahmen der Bayern Tour Natur wieder meine beliebten Kräuterspaziergänge am Schneiderhof in Dachau-Mitterndorf.
Anneliese Braitmaier, Kräuterpädagogin und Schwarzwald-Guide aus Horb, schickt mir eine Mail mit folgender Geschichte: „Ich hatte letzte Woche einen Wildkräuterkochkurs.