Was jetzt grad auffällt: Flieder Immer wieder: Flieder! Ein Traum von Blütenstrauch, erfüllt den Garten mit betörendem Duft. Neben den klassischen Sorten vom Gewöhnlichen Flieder (Syringa vulgaris) und Edelsorten (Syringa-Hybriden) kommen immer mehr Wildarten wie Hyazinthenblütiger Flieder (Syringa hyacinthiflora) und neue Zuchtformen in Mode, etwa besonders dicht gefüllte oder solche mit weiß gerandeten Blüten. Für
Ab Mitte/Ende Mai ist es warm genug, um Gurken zu pflanzen. Schlangengurken, Salatgurken, Minigurken, Senfgurken, Schmorgurken, Einmachgurken, Traubengurken, grüne Gurken, gelbe Gurken, eine riesige Vielfalt lässt sich da ziehen. Aber eine Gurke, die spritzt?
Was jetzt grad auffällt: Pfingstrosen Pfingsten – da blühen die ersten Rosen. Freilich keine echten, sondern eben die Rosen zu Pfingsten, eben Pfingstrosen (Paeonia). Besonders beliebt sind bei uns die sog. Bauernpfingstrosen (Paeonia officinalis), die zu den langlebigsten Gartenstauden gehören. Sie können einen ein ganzes Gärtnerleben begleiten, werden mit den Jahren immer schöner. Strauch-Pfingstrosen (Paeonia
Paradox – oder zum Lachen? In Pueblo, Colorado, ist erstmals in den USA Marihuana legalisiert worden, Hanf darf also ganz offiziell angebaut werden. Allerdings ist es gesetzeswidrig, wenn dazwischen Löwenzahn geduldet wird.
Am Abend eine Sonne klar, am Morgen ein Greis mit Silberhaar. Ein Windhauch bläst sein Leben aus, entschweben hundert Sterne draus. Und wo ein Sternlein zur Erde geht, in goldenen Sonnen es aufersteht. Heinz Ritter
Bright little Dandelion Lights up the meads, Swings on her slender foot, Telleth her beads, Lists to the robin’s note Poured from above; Wise little Dandelion Asks not for love.
„Die gute Landkräuterküche“ heißt das neue Buch von Kräuterpädagogin Alexia Zöggeler aus Südtirol (sie führt übrigens einen ganz attraktiven Blog über Landkräuter). Mit natürlichen Aromen einfach unwiderstehlich kochen und backen – lautet der Untertitel, und das glaube ich unbesehen. Wer Alexia kennt, weiß wie Landkräuter, wilde Kräuter, Blüten und regionale Gemüse schmecken, wunderbar auf den Teller
Blauregen, auch als Glyzinen bekannt, sind für rasantes Wachstum und alles umschlingende Kräfte bekannt. Liebhaber nehmen für den Genuss der überschäumenden Blütenpracht all das in Kauf.
Was jetzt grad auffällt: Vergissmeinnicht Der Name ist Programm, in mehrfacher Hinsicht: die anmutigen Blümchen gehören zum Frühling einfach dazu. Vergissmeinnicht (Myosotis), die im Garten nicht nur blau, sondern auch rosa und weiß daher kommen, passen perfekt zum Muttertag! Wetterspruch: Mairegen bringt Segen, das weiß jedes Kind, da wachsen die Blätter und Blumen geschwind.
Noch Baumblätter übrig? Nach beblättertem Butterbrot und blättrigem Salat rundet ein Pesto aus Baumblättern den Reigen der Rezepte ab. Geht ganz fix: Baumblätter mit Sonnenblumen- und Kürbiskernen, Zitronenschale, Parmesan und Öl zu einem Pesto mixen, nach Wahl noch Knoblauch dazu, mit Salz und Pfeffer, eventuell auch Chili würzen. Schmeckt zu Nudeln wie zu Risotto.
Gestern aufs Butterbrot, heute in die Salatschale: Baumblätter schmecken einfach gut. Schnell ein Salat aus dem Wald – gewürzt mit Sauerklee, das bringt frische Säure ins Spiel. Und die zarten Blüten vom Sauerklee sind die i-Tüpfelchen auf dem grünen Teller.
Vom Baum frisch aufs Brot, das geht nur eine kurze Zeit im Jahr – jetzt! Junge Blättchen von Buche, Ahorn, Birke, Linde, Weide, Ulme, Hasel, Lärche einfach auf gebutterte Brote – fertig ist ein Frühlingsschmaus, der keiner weiteren Erläuterung mehr bedarf. Höchstens:
Die Japanischen Zierkirschen tragen soooooo viele Blüten, dass man sich durchaus ein paar davon gönnen sollte – für hübsche Kuchenstückchen. Mini-Gugelhupfe, Gugelhüpfchen, Gugls. Sind die nicht reizend? Kirschblüten-Hanami für den Gaumen.
Der erste Mai – das ist der große Tag des Waldmeisters! Er steht schon gut da, der Mösch oder Herzfreund, also ab damit in eine Limonade. Nicht, dass einem der Alkohol noch zu Kopf steigt. Meine Limo besteht aus Rhabarbersaft, Mineralwasser, einem Spritzer Zitrone und etwas Waldmeistersirup.
Was jetzt grad auffällt: Wolfsmilch Anspruchslos, pflegeleicht, schneckenresistent, stets adrett und dauerblühend, diese Eigenschaften wünscht man sich heute von Schmuckstauden. Wer kann das besser erfüllen als Stauden, die wegen ihres Namens Wolfsmilch zurückhaltend betrachtet werden. Als Euphorbien rücken sie schon eher ins Blickfeld. Die Goldwolfsmilch (Euphorbia polychroma) schmiegt sich mit ihren halbkugeligen Büschen perfekt zwischen
Wenn einem so viele blaue Blumengesichter entgegen strahlen, wer lächelt da nicht zurück? Der Gamander-Ehrenpreis (Veronica chamaedrys) webt schon so kurz nach dem verspäteten Wintereinbruch der Woche wieder fröhliche Blütenteppiche und freut sich, dass die Sonne uns nicht vergisst. Nach altem Glauben kommt Regen und Gewitter, wenn man die blauen Blümchen abpflückt. Hat sich da einer
Investitionsfieber, Spekulationsblase, Börsencrash – das gab es schon im 17. Jahrhundert in den Niederlanden. Nur wurde damals nicht mit Gold, Aktien oder Immobilien gehandelt, sondern mit Tulpenzwiebeln.
Zum Frühling sagt der liebe Gott „Geh, deck dem Wurm auch seinen Tisch!“ Gleich treibt der Kirschbaum Laub um Laub, vieltausend Blätter, grün und frisch.
Soll man da lachen oder weinen? Es bewahrheitet sich mal wieder die alte Weisheit, dass das dicke Ende immer hinterher kommt. Wenn es Weihnachten grün war, dann… oje. Aber was hilft das Jammern? Nichts, besser abwarten und dann staunen, wie die Natur sich hilft.
Im Garten steigt einem gerade ein zauberhafter Duft in die Nase: Die Veilchen blühen. Man riecht sie viel früher als man sie sieht. Obwohl die Blumen doch Märzveilchen oder Fastenveilchen heißen, öffnen sie sich oft erst im April. Noch kann man sie finden.
Die Schlüsselblumen blühen! Was für eine Freude, sie symbolisieren den Frühlingsbeginn und sperren den Himmel auf, weil sie der Legende nach aus dem verloren gegangenen Schlüsselbund vom Himmelswächter Petrus entstanden sind.
Ein Extrakt aus Ginkgoblättern wird zur Steigerung der Hirnleistung und zum vorbeugenden Schutz von Nervenzellen empfohlen. Johann Wolfgang von Goethe hat das Ginkgoblatt in einem seiner Gedichte verewigt.