Da hat sich was eingeschlichen… ein Doldenblütler, der leicht zu verwechseln ist. Aber an den typischen Hüllblättern, lang und schmal herabhängend wie Schleifenbändchen, enttarnt man ihn gleich. Wer dann noch an den Blättern reibt und reicht, dem stinkt’s. Hundpetersilie (Aethusa cynapium). Die Blätter sehen denen der glatten Petersilie (Petroselinum crsipum) räuschend ähnlich, allerdings glänzen sie
Wenn ja, weiß man wie sich die Blätter vom Ferkelkraut anfühlen (oder umgekehrt). Das Ferkelkraut (Hypochaeris radicata) blüht derzeit in hellen Scharen auf so mancher Wiese. Viele verwechseln es mit Löwenzahn (Taraxacum), aber der ist schon verblüht. Erkennbar ist es auch an den flach den Boden aufgelegten Blattrosetten, die Blätter sind jeweils gebuchtet und fleischig,
Da liebt einer Blumen… Die gute alte Geranie oder Pelargonie, Topf an Topf. Beliebt, weil so fleißig im Blühen. Und wie wäre es mal mit anderen Geranien? Vielleicht…
Grillen ist in – überall wird gebruzzelt und gebraten. Halt, da fehlt doch noch was? Ja, Ketchup und Chutney, ohne die geht beim Grillen doch gar nichts. Und so was kommt bei mir nie aus der Flasche oder Dose, sondern wird immer selbst gemacht.
Auslegen zum Trocknen: Kamille (Matricaria recutita, M. chamomilla), Hermel, Apfelblümchen, Mägdeblume, Mutterkraut, Laugenblume, Magdalenenkraut… „Diesmal gibt es keine Pille, der Patient trinkt fein Kamille.“
Kommen Sie mit mir auf einen Spaziergang durch die faszinierende Welt der Wildkräuter! Sie stecken voller Überraschungen, sind schmackhaft, heilsam, nützlich und noch mehr – dafür müssen Sie gar nicht weit laufen. Auf dem Schneiderhof in Dachau-Mitterndorf gibt’s eine bunte Fülle.
Grünes Gemüse frisch aus dem Hochbeet geerntet. Saftige Beeren soeben vom Strauch gepflückt. Und nun? Einen feinen Salat erfinden – grün getönt und rot getupft, kräftig gemüsig und mild beerensauer. Gemüsesalat mit Johannisbeeren, natürlich nicht ohne frische Kräuter und Blüten. Genau richtig für heiße Tage, für laue Abende. Und wie soll der jetzt heißen, der Salat? Kunterbunter
Die Beeren sind – endlich – reif! Auf zur Ernte. Gerade eben reif – so geliert Johannisbeerkonfitüre besonders gut. Dafür schmecken vollreife Früchte einfach süßer. Was tun? Mischen. Die Beeren halten am Strauch 2-3 Wochen ohne zu verderben. Oder mehrere Sträucher verschiedener Sorten pflanzen, die unterschiedliche Reifezeiten haben. Mmmmmh… und da fällt mir noch ein
Leben undercover: wer nicht ganz genau hinschaut, hält diese Pflanzen für Steine. Die Sukkulenten aus der Familie der Mittagsblumen wachsen mehr unter als über der Erde. Die Blätter gleichen winzigen Wassertonnen, obenauf eine durchsichtige Haut, durch die das Sonnenlicht wie durch ein Fenster ins Blattinnere fällt. Perfekte Anpassung an die extrem heißen Wüstengebiete, in denen
Das Dessert! Und wer’s erleben und genießen möchte, muss einfach kommen – das nächste Küchen-Rendezvous gibt es schon kommenden Mittwoch, den 29. Juni 2016 ab 18.30 Uhr. Thema: „Rose trifft Beeren – was der Sommer an Flower-Power zu bieten hat“.
Was jetzt grad auffällt: Kornblume Immer seltener leuchten aus Getreidefeldern neben rotem Klatschmohn und weißer Kamille viele blitzblaue Kornblumen heraus. Welch ein Verlust fürs Auge, aber auch für die Insektenwelt. Bienen, Tagfalter und Schwebfliegen laben sich gerne an den filigranen Blütenköpfen, in denen es reichlich Nektar mit hohem Zuckergehalt zu holen gibt. Kornblumen lassen sich
Da magst drin baden! Thymian-Orangen-Butter – herrlich zu Spargel, zu gegrilltem Gemüse, zu Fisch! Butter schmelzen. Thymianblättchen zupfen, Orangenschalen (Bio-Orange!) in feine Zesten reißen (oder abschälen und in dünne Streifen schneiden), zur Butter geben. Leicht salzen. Alles erwärmen, zum Schluss einen Schluck Orangensaft zufügen. Schmeckt auch als Rosmarin-Orangen-Butter oder als Salbei-Zitronen-Butter!
Regen, Regen, Regen und Wärme – das lässt Gräser sprießen. Merkt jeder Gärtner am Rasen. Dem kann man fast beim Wachsen zuschauen. Wirklich und wahrhaftig das Wachstum verfolgen kann man beim Bambus. Selbst ohne Zeitrafferaufnahme lässt sich verfolgen, wie der in die Höhe schießt.
Was jetzt grad auffällt: Jungfer im Grünen Aus Samen leicht zu ziehen, diese hübsche Sommerblume mit den wohlklingenden, vielsagenden Namen: Jungfer im Grünen, Gretel im Busch, Braut in den Haaren oder Damaszener Kümmel (Nigella damascena). Neben blauen Sorten gibt es auch rosafarbene und weiße. Die Blumen halten sehr lange in der Vase, sind aber auch
Perfekt zu Spargel, aber auch zu Zucchini – die feurige Erdbeersalsa! Reichlich weiße oder rote Zwiebeln in Würfeln in Öl anbraten, fein geschnittene Chilischoten sowie ein wenig frischen Ingwer in feinen Würfeln dazu geben. Mit braunem Zucker bestreuen, kurz karamellisieren. Mit Aceto balsamico ablöschen, alles bissfest garen. Zum Schluss in Stückchen geschnittene Erdbeeren zufügen, kurz
Gartenhütte, Geräteschuppen, Holzhäuschen – holzige Gewächse liefern den Baustoff. Manchmal werden Bäume auch selbst zu Bauwerken, es wird gepflanzt statt gebaut. Lebende Bauwerke kennt man im Garten z.B. von Weidentipi, Platanendach oder Laubenulme. Aus Weiden werden ganze Kirchen oder Dome errichtet, aus Linden architektonische Wunderwerke wie Kirchweih- oder Tanzlinden gezogen. In Form und Größe einzigartig