Die Kochkiste von der Garwerkstatt! Schon mehrfach ausprobiert, und je häufiger im Einsatz, desto mehr fällt mir dazu ein. Rechnet jemand mal aus, wie viel Energie, wie viel CO2, wie viel Kosten man damit eigentlich sparen kann? Heute ein Rezept für ein Erdbeerragout:
Pflanze der Woche: Schneeglöckchenstrauch In Erinnerung an den ausgefallenen Winter von heuer oder noch drohenden Frösten durch die Eisheiligen trotzend, der Schneeglöckchenstrauch (Halesia carolina) zeigt sich jetzt im späten Frühjahr von seiner schönsten Seite. An seinen weit ausladenden Zweigen reihen sich weiße Blütenglöckchen wie an einer Perlenschnur. Das aus Nordamerika stammende Gehölz stellt ähnliche Ansprüche
Eine Kochkiste hilft Energie sparen. Besonders günstig, wenn etwas lange Garzeiten hat oder bei milder Hitze lange ziehen soll. Ich habe es mal mit Engelwurz probiert. In der Kochkiste von der Garwerkstatt hat das prima funktioniert!
Ah, oh, ja sowas! Unsere Gäste beim Küchen-Rendezvous im April „Dinkel trifft Giersch“ waren hellauf begeistert von der leuchtend rosafarbenen Radieschensuppe, die von quietschgrünem Giersch-Radieschenblätter-Pesto verziert wurde. Dazu gab es Dinkel-Pfeffer-Stangen.
Nachdem Henriette Dornberger das alte Forsthaus in Wetzhausen zum Erblühen gebracht hat und vielen begeisterten Besuchern ihre Philosophie der Natürlichkeit bei einer guten Tasse Kaffee nahe bringt, hat sie trotz allem noch die Zeit, mir einen lieben Gruß in Form von Blüten und Kerzen zu schicken. Wiesensalbei, Esparsette, Flieder, Rosskastanie und Wiesenbocksbart sollen jetzt auf dem Pflanzenlust-Blog duften
Aus Blüten entwickeln sich Früchte, in denen Samen reifen. In den Samen schlummern die neuen Pflanzenkinder. Die Pflanzenmutter schickt sie samt Wegzehrung und „Wiege“ hinaus in die Welt. Bei Veilchen öffnen sich die Kapseln, darin finden sich Samen, die bei genauem Hinsehen an winzige Eier erinnern, jedenfalls mich.
Durch einen Ausbackteig lassen sich nicht nur Holunderblüten ziehen, da bieten sich noch weitere Wildkräuter an. Und die müssen nicht immer als süße Speise serviert werden – wie wäre es mal herzhaft?
Der Schwarze Holunder (Sambucus nigra) beginnt weiß zu blühen, der Sommer ist da! Dieses Jahr beginnt er schon zeitig im Mai. Diese Zeit prägt eine besondere Spezialität, es gibt Hollerkiacherl, Holunderblüten in Teig ausgebacken. Welch ein Genuss. Und nur in dieser einen kurzen Saison zu haben. Vielleicht auch gerade deshalb eine so begehrenswerte Speise?
Wie das duftet, wie schön bunt, wie verlockend – unsere Vielfalt an Kräutern, Gewürzen und Blüten beim Küchen-Rendezvous ist immer wieder überraschend, selbst für unsere Stammgäste. Selbst Irmi und ich freuen uns jedesmal über das Potpourri an Genuss, das wir unseren Gästen bieten können. „Kein Genuss ist vorübergehend, denn der Eindruck, den er zurücklässt, ist bleibend.“
Gerade ist viel Kontakt mit Erde angesagt, junge Pflanzen müssen in die Balkonkästen, Gemüse ins Beet, Stauden in die Rabatte. In der Erde zu wühlen, ist ein besonderes Gefühl. Erdung! Aber leider leiden darunter auch die Hände, die Haut wird rau und trocken, die Fingernägel dreckig. Also doch Handschuhe tragen. Oder? Wie haltet Ihr das?
Sensibelchen dürfen jetzt raus. Empfindliche Pflanzen wie viele Balkonblumen, Tomaten, Kürbisse und Bohnen dürfen Sie jetzt ins Freie entlassen. Verfolgen Sie aber aufmerksam den Wetterbericht. Kommt (noch) ein Wettereinbruch müssen Sie handeln! Meine wöchentlichen Gartentipps – auch auf br.de. Pflanze der Woche: Rote Lichtnelke Eine Wildblume mit viel Eleganz, die Rote Lichtnelke (Silene dioica), für
Kannte ich bislang nur von italienischen Märkten, jetzt habe ich sie auch hier entdeckt: Nespoli oder Mispeln, auch als Wollmispel oder Loquat bezeichnet (Nicht zu verwechseln mit den im Herbst reifenden Mispeln – Mespilus germanicus). Die etwa pflaumengroßen Früchte stammen von einem immergrünen, kleinen Baum namens Eriobotrya japonica, heimisch in China und seit Ende des
Der Bärlauch blüht! Die Blätter schmecken schon nicht mehr, aber die Blüten sind eine Wucht. Dieses Jahr habe ich vor allem die Stiele als Delikatesse entdeckt. Die dreikantigen Blütenstiele fein hacken und wie Schnittlauchröllchen verwenden…
Geht rasant einfach: Frischkäse würzen, zu Kugeln formen, in Blüten und/oder gehackten Kräutern wälzen. Hier sind es (von links nach rechts) Polsterphlox-Blüten, fein gehackte Fichtensprossen, Gänseblümchen.
An Lilien, Maiglöckchen, Kaiserkronen oder Küchenzwiebeln entdeckt man – hoffentlich nicht, denkt jeder Gärtner – solch knallrot gefärbte Käfer: Lilienhähnchen. Ihren Namen haben sie, weil sie erstens an Lilien vorkommen, zweitens wie ein Gockel krähen können.
Pflanze der Woche: Akelei Ihre außergewöhnliche Blütenform hat der Akelei so manchen Volksnamen eingetragen: Taubenblume oder „Fünf Vögerl zusamm“ heißt man sie, mancherorts auch Elfenhandschuh oder Kapuzinerkäpple. Nach altem Glauben sollte die zarte Pflanze, kundig in einem Zaubertrank gebraut, dem männlichen Geschlecht zu voller Liebeskraft verhelfen. Gegen Unfruchtbarkeit legte man sie ins Bettstroh. Hat aber
Mit einem Blatt im DIN A 4-Format bekommt man ein kleines Gefäß, gerade groß genug für einen Tomatensämling. Für größere Pflanzenkinder muss das Behältnis schon geräumiger ausfallen, dafür eignet sich eine vierfach gelegte Zeitung gut. Morgen gibt’s die Faltanleitung.
Die Saat ist aufgegangen, es sind wie immer viel zu viele Sämlinge, als dass ich sie alle im eigenen Garten verwenden könnte. Wohin damit? Kompostieren reut mich. Also umpflanzen und verschenken. Doch woher so viele Töpfe nehmen? Machen wir doch Recycling-Papiertöpfe. Damit lassen sich Setzlinge transportieren, praktischerweise gleich samt Behälter einpflanzen, der „Topf“ verrottet schnell.
Bodenpflege ist eine der wichtigsten Tugenden im Garten. Aus der Erde sprießt schließlich alles, in guter Erde gründet sich Fruchtbarkeit. Deshalb lege ich auf die Pflege des Bodens in meinem Garten den größten Wert und betreibe da durchaus großen Aufwand. Naja, Aufwand… Geht auch einfach: