„Ach schüttle mich, schüttle mich, wir Äpfel sind alle miteinander reif!“ ruft der Apfelbaum aus dem Märchen „Frau Holle“ den Mädchen zu. Die eine hilft und wird als fleißiges Kind zur Goldmarie. Die andere befürchtet einen prasselnden Regen schwerer Früchte, geht vorbei und bereut es als Pechmarie. Ich fühle mich gerade verpflichtet wie Goldmarie. Aber nicht mal
Lehre von den Bäumen: Der griechische Philosoph und Naturforscher Theophrastos von Ephesos (371 - 287 v. Chr.) gilt als Begründer der Dendrologie, der Lehre von den Bäumen (nach griechisch dendron = Baum).
Hoher Baum fängt viel Wind! …heißt eine alte Volksweisheit. Auf einen Baum wirken enorme Kräfte, sobald aus einer sanften Brise ein kräftiges Lüftchen oder gar ein heftiger Sturm wird.
Sprichwörtlich: Wir sind aus edlem Holz geschnitzt, der Apfel fällt nicht weit vom Stamm, Bäume wachsen nicht in den Himmel, beim Kegeln wünscht man gut Holz!
Malerisch: Nicht wenige Maler von Weltruhm waren dem Sujet Baum zugetan und hinterließen beeindruckende Werke. Nur beispielhaft seinen hier einige Künstler genannt, deren Bilder von Bäumen oder vom Wald vielen vor Augen stehen.
Brotbäume: Bäume, die den Menschen ein Auskommen sichern, werden häufig als Brotbäume bezeichnet. Die Gewöhnliche Fichte (Picea abies) wie die Wald-Kiefer (Pinus sylvestris) gelten als Deutschlands Brotbäume, da vor allem sie den Waldbauern viel Holzertrag liefern.
Baumstraßen – Straßenbäume: In allen Erdteilen schätzen die Menschen Bäume als Begleiter von Straßen. Ob Prachtavenue oder Siedlungsweg, ob Großstadtmagistrale oder Dorfsträßchen, Bäume gehören einfach dazu.