Man kann derzeit wahrlich zusehen, wie sich Knospen öffnen, sich Blüten entfalten, Blätter sprießen. Auf der Bühne der Natur jagt ein Event den nächsten. Eines der schönsten Frühjahrsschauspiele ist die Blütezeit vom Spitzahorn (Acer platanoides). Muss man das in Worte fassen? Die Blüten sind übrigens essbar – hier mein Rezept: Ahornblütensalat. Für eine Person:Eine kleine
Erst ganz leise, dann ganz deutlich: der Frühling ist da! Wo sind sie denn, die Glöckchen? Ach da, ganz in Pelz eingehüllt. Naja, es bläst ja doch noch oft ein scharfer, kalter Ostwind. Aber sobald die Sonne den Boden erwärmt, zeigen sich die Glocken in tiefem Lila mit goldenem Schimmer. Die Küchenschellen (Pulsatilla vulgaris) blühen.
kommt am Sonntag, den 27. März 2022 um 18.45 Uhr im Bayerischen Fernsehen! „Max und das große Sprießen“ zeigt in der Freizeit, wie der Schmidt Max mit mir zusammen die Wunderwelt der Knospen entdeckt. Ich glaube, ich habe ihn überzeugt, dass es sich unbedingt lohnt, diesen kleinen Power-Päckchen unter die Hülle zu gucken… und auch
Kätzchen ins Körbchen: Wenn Kätzchen ihren Dienst erfüllt haben, fallen sie gemeinhin einfach im Ganzen ab, nur bei Birken lösen sie sich nach und nach auf. Dann ist’s zu spät, Kätzchen wollen beizeiten gesammelt sein. Wozu? Aus einigen von ihnen lässt sich so manche Köstlichkeit zaubern, die ein oder anderen werden auch in der Volksheilkunde genutzt. Nach altem Glauben bleibt z.B. das ganze Jahr gesund, wer die ersten drei Weidenkätzchen des Frühlings schluckt.
Auch bei Kätzchen dreht sich alles um Liebe: Wenn nicht die Weiden, wer dann trägt auf seinen Zweigen Kätzchen? Weidenkätzchen fallen zwar wieder ein wenig aus dem üblichen Rahmen, denn sie hängen nicht herab und es gibt sie in männlicher wie weiblicher Ausführung, aber dafür verdienen sie den Namen ganz besonders. Männliche Weidenkätzchen tragen ein silbriges, streichelweiches Fell – Schmusekater. Weibliche Kätzchen geben sich bescheidener in grünlichen Seidenpelz gehüllt – Samtpfoten.
Katzenvideos sind die Hits im Internet. Die ganze Welt amüsiert sich über tollpatschige Katzen, findet Kätzchen so süß. Aber die Kätzchen, von denen hier die Rede sein wird, maunzen nicht, schnurren nicht, fahren keine Krallen aus, lassen sich höchstens streicheln. Die Rede ist nicht von Mietzekatzen, sondern von Blütenständen.
Eine Geschichte über eine der ersten Pflanzen, die das neue Jahr einleitet. Warum der Huflattich in märchenhafter Weise, anders als die meisten Pflanzen, zuerst seine Blüten und dann erst seine Blätter bildet.