Martin Irl und ich denken uns jedes Küchen-Rendezvous eine Menge für Sie aus, für Sie ganz speziell und exklusiv! Am 30. September 2015 heißt es „Apfel trifft Holunder“, da stehen kultivierte und vor allem wilde Früchte im Mittelpunkt. Mmmmh, was koch‘ mer denn? Ich begrüße Sie mit einem nicht alltäglichen Drink aus Apfel und
Ich kann mich noch lebhaft erinnern: Da standen im Bildungshaus Kloster Neustift nahe Brixen in Südtirol zwei angehende Kräuterpädagoginnen bei der Prüfung mit einem Korb vor mir. Weil’s schön macht, war ihr Motto, zu dem sie alle möglichen Geheimnisse aus der bunten Welt der Wildkräuter erzählten und die passenden Zubereitungen auch gleich aus dem Korb
Wer will feines Chutney kochen, der muss haben… nicht unbedingt sieben Sachen, aber am besten kreative und fachkundige Anleitung. Gibt es, nicht nur beim Küchen-Rendezvous, sondern auch bei Kräuterpädagogin Iris Hirschhorn in Kaufering. Wer die feinen Chutneys und vielen anderen Produkte von Iris kennt, wird sich die Finger schlecken, wenn er mit ihr zusammen Früchte,
Tomatenschwemme! Ganz viele dicke grüne Tomaten – ob die noch schön reif werden? Meine Fleischtomaten tragen dieses Jahr ungeahnte Massen. Da darf ich doch mal eine vorzeitig abpflücken und probieren (das bisserl Gift bringt keinen um). In Erinnerung an den Film „Grüne Tomaten“ paniert und gebacken.
Süß? Ja, Sie lesen richtig, Tomaten lassen sich auch für süße Speisen verwenden! Immerhin sind es Früchte, wie Äpfel, Birnen oder Zwetschgen. Und wer sagt, dass Gemüse nicht auch wie Obst zubereitet werden darf? Rhabarber ist doch auch ein Stängelgemüse, nur kaum jemand isst den wie ein Gemüse. Also her mit Tomaten zum Dessert. Tomaten halbieren
Welch ein Glück, wenn man die findet: Pimpernüsse (Staphylea pinnata). Leider ist sie nicht sehr häufig, ein Spaziergang mit besonders wachsamen Augen in den Rhein-, Lech- oder Donauauen führt am ehesten zum Ziel. Oder ein Kurs im Burgenland, wo man Pimpernuss-Sträucher z.B. im Eisenstädter Park in vielen Hecken eingestreut antrifft. Noch besser: Man hat gute
Frisch entdeckt: Bartblume Für blau-duftende Momente im spätsommer-herbstlichen Garten: Bartblumen sind die Eyecatcher! An grausilbrigen Trieben tragen die knie- bis hüfthohen Kleinsträucher graugrüne Blätter und büschelweise filigrane Blüten in strahlendem Blau, alle Teile duften intensiv herbwürzig beim Darüberstreichen. Gut hitze- und trockenheitsverträglich im Sommer, winterhart – nur in sehr rauen Lagen ist leichter Winterschutz ratsam
Kirschpflaumen oder Kriecherl ergeben wunderbares Chutney (gemischt mit Apfel, Zwiebel, deftig abgeschmeckt), aber auch feines Kompott (ähnlich Zwetschgenröster, gut in Kombination mit Birnen). Ich lege die Kriecherl gerne süß-sauer ein. Die gut durchgezogenen Früchte passen perfekt zu Brotzeiten (statt saurer Gurken), zu Wild (statt Preiselbeeren), aber auch zu Eis, Sorbet, Parfait, Pudding, Creme…
Jetzt werden sie reif! Meine Kirschpflaumen, die hierzulande liebevoll als Kriecherl oder Kriacherl (dafür musst lang üben, dass des Wort harmonisch aus dem Mund springt) bezeichnet werden, bekommen endlich Farbe.
Erinnert Ihr Euch noch an das Brombeerpulver, das aus den Resten vom Brombeerverarbeiten entstanden ist? Ich habe es mit Zucker gemischt, um damit einen Kuchen zu verfeinern, bei dem wiederum die Verwertung von „Resten“, nämlich Fallobst, im Vordergrund steht. Ganz fix steht dann ein feiner, kräftiger Kuchen auf dem Tisch, der dank des Brombeerzuckers ganz
Passen zu vielen Gelegenheiten: geschmorte Tomaten. Da versteht man, warum die Österreicher Tomaten Paradeiser nennen. Kirschtomaten in eine feuerfeste Form geben. Knoblauch in dünnen Scheiben, Kräuter wie Rosmarin, Thymian, Lorbeer, Olivenkraut dazu, nach Wunsch auch noch Zwiebelringe. Salzen und mit Olivenöl übergießen, bei Letzterem nicht sparen. Ab in den Ofen, bei 100 °C Ober-
Vogelbeeren! Alle gönne ich den Piepmätzen und Knabbermuckeln nicht. Ich muss mich sputen, damit ich überhaupt etwas ergattern kann. Bald hängt nichts mehr am Baum! Also pflücke ich beizeiten. Einen Teil trockne ich, fürs Vogelfutter (siehe Beitrag gestern), aber ich bin auch ein bisserl egoistisch und gebe nicht alles den Vögeln zurück.
Vogelbeeren! Obwohl die Früchte von Sorbus aucuparia, der Eberesche, genau genommen keine Beeren sind, sondern Apfelfrüchte bzw. Sammelbalgfrüchte (schaut mal ganz genau hin – die kleinen Dinger sehen wirklich wie winzige Äpfelchen aus), werden sie ganz allgemein als Beeren bezeichnet. Vogel als Namensbestandteil trifft es klar: alte Volksnamen wie Spatzenkirsche, Drosselbeere, Krammetsvogelbaum oder Amselsang sprechen
… über wilde Früchte und feine Kräuter, die jetzt zum Sommerausklang durch Farbenfreude, Aromafülle und Gesundheit jeden begeistern. Lassen Sie sich anstecken bei einen Spaziergang durch die faszinierende Welt der Wildkräuter und Wildfrüchte!
Nicht nur wie hier beim Odelzhauser Kräuterfest: Martin Irl verführt Sie – vernaschen Sie seine köstlichen Sachen! Er steht nicht nur beim Kräuterfest am Herd, diesmal am Crêpes-Eisen, sondern bei jedem Küchen-Rendezvous an meiner Seite. Und was wäre ein Küchen-Rendezvous ohne guten Koch und Konditormeister! Sie möchten mal ein Fest bei sich zuhause? Sie wollen eine
Frisch entdeckt: Herbstenzian Blau, blau, blau blüht der Enzian! Die großen, oft attraktiv gemusterten Glocken öffnen sich nur bei schönem Wetter. Der Gartenfachhandel bietet Ende des Sommers, Anfang Herbst die blauen Kleinstauden an, die Begehrlichkeiten wecken. Wer kann der strahlenden Blütenfarbe widerstehen? Meistens handelt es sich um asiatische Enzianarten, etwa den Sommerenzian (Gentiana septemfida var.
Hübsch, klein, fein: Unsere Tomaten-Verrines. Genuss aus dem Glas. Verrines kommen ursprünglich aus Frankreich, das Wort setzt sich aus verre (Glas) und Terrine (Pastete) zusammen. Perfekt vorzubereiten, charmant zu servieren, glücklich zu essen. Tomatenconcassé (gehäutete, entkernte und in Würfel geschnittene Tomaten) in kleine Gläser füllen. Darauf eine Schicht Avocadowürfel (Avocado sofort mit Zitronen- oder Limettensaft
„Die meisten Menschen wissen gar nicht, wie schön die Welt ist und wie viel Pracht sich in den kleinsten Dingen, in irgendeiner Blume, einem Stein, einer Baumrinde oder einem Birkenblatt offenbart.“ Rainer Maria Rilke
Was für ein Tag! Alles im Zeichen der Kräuter, am Samstag, den 5. September 2015 in Odelzhausen beim alljährlichen Kräuterfest. Kaum waren die Stände aufgebaut, drängten sich schon die Besucher rund um die bunte Vielfalt. Danke! Danke an alle Aussteller und Akteure, danke an die Medien für die Berichte und Hinweise, danke aber vor allem an
Rezept? Braucht’s eigentlich keins – aber gute Zutaten. Sonnengereifte Tomaten voller Aroma sind ganz wichtig, und davon eine Menge. Dafür empfehlen sich Dosentomaten, denn die kommen, unter südlicher Sonne und auf fruchtbaren Böden gewachsen, in Vollreife gleich in die Dose. Eigene Tomaten aus dem Garten oder beim Tomatenbauern frisch gekaufte müssen nur etwas länger schonend gegart
Frisch entdeckt: Sommeraster Obwohl sie erst mit ab September voll zur Blüte kommt und sich die Blütezeit bis tief in den Herbst erstreckt, heißt sie doch nicht Herbstaster, sondern Sommeraster (Callistephus chinensis), manchmal auch Garten-, China- oder Madeleine-Aster. Die stolzen Blumen werden schon seit Anfang des 18. Jahrhunderts gezogen. Heute haben sie vorrangig als Schnittblumen