Vorspeise beim Küchen-Rendezvous „Orange trifft Ingwer“: Fischküchlein, auch Fish Cakes genannt. Das sind auf gut bayerisch Fischpflanzerl, naja, halt Fleischpflanzerl ohne Fleisch, dafür mit Fisch. Sehr zart, sehr locker, sehr delikat! Einfach raffiniert eben, wie alles in unserer Küche. Rezept für 4 Personen: 400 g Fischfilet (z.B. Heilbutt), 2 Zwiebeln (gewürfelt und kurz in
Eines unserer beliebtesten Themen beim Küchen-Rendezvous: „Bärlauch trifft Brennnessel – ganz wild aufs erste Grün“. Wir schwelgen in Waldknoblauchdüften und in Nesselgenüssen, dazu kommen viele weitere Frühlingskräuter, aber auch zarte und knackige Gemüse. Das fast schon unvermeidliche Bärlauchpesto wird eine Rolle spielen, aber dazu gibt es noch viele weitere, hoffentlich sehr überraschende Köstlichkeiten – herzlich
Im Laubwald tut sich einiges unter dem alten Laub. Da drückt sich z.B. ein zartes Pflänzchen wie mit einem kräftigen Ellbogen ans Licht. Und was wird mal daraus?
Wunderbare Locken – ganz ohne Lockenstab, Lockenwickler, Dauerwelle und sonstige Tricks. Total modisch, die Vogelkirsche (Prunus avium), oder? Sie trägt nämlich eine Ringelborke. Was im Sommer und Herbst eher an einen Ringelpullover erinnert, schält sich jetzt zu Winterausklang in langen Locken ab. Da wäre sogar Rapunzel neidisch.
Mango-Suppe – samtig und sanft. Da muss noch Kontrast rein, also etwas Knackiges, Krachendes, Würziges. Crunchy und spicy – etwa Erdnuss-Crunchys, Kokos-Chips und Kokos-Sprinkles. Erdnuss-Crunchys: 50 g geröstete und gesalzene Erdnüsse nicht zu fein zerhacken, mit 1 TL braunem Zucker, 1 TL Currypulver und je nach gewünschtem Schärfegrad noch 1/4 bis 1/2 TL Chili-Flakes
Süßes, das schmeichelt dem Gaumen und sorgt für gute Laune. Nicht nur Zucker schmeckt süß, eine ganze Reihe anderer Moleküle erzeugt bei uns denselben Geschmackseindruck, etwa Stevioside, Erythritol, Mannit, Xylit, Sorbit. Diese Stoffe kommen wie Glucose und Fructose in Pflanzen vor. Selbst Pflanzen an sich lassen sich zum Süßen verwenden, beispielsweise stark eingedicktes Pflaumenmus. Ob
Was jetzt grad auffällt: Kissenprimeln Wenn der Frühling gerade draußen nicht so recht mag, dann lässt sich der Winterblues mit fröhlichen Blüten vertreiben – kleine Primeln sorgen für gute Laune. Die Stängellose Schlüsselblume (Primula vulgaris), auch Erdprimel genannt, ist in West- und Südeuropa heimisch, bei uns nur an wenigen Stellen wie im Bodenseegebiet. Aber es
März – eigentlich schon ein Frühlingsmonat. Aber der Winter scheint nachholen zu wollen, was er bislang versäumt hat. Und da hat es die Haseln am Dienstag kalt erwischt… Apropos Haseln:
Kräuter in Töpfen sind gerade um diese Jahreszeit sehr praktisch. Im Topf viel haltbarer als bundweise. Nicht zur Weiterkultur gedacht, sondern für den schnellen Verbrauch: Ratsch, abgeschnitten und aufgegessen. Und der Rest? Kunststofftüte, Kunststofftopf, Erde… alles Müll.
Heiß geliebt: eine fruchtig-würzige Suppe. Mit Mango, der Königin der Tropenfrüchte. Mit dieser Suppe überzeugen nicht nur wir Sie, unsere Gäste beim Küchen-Rendezvous, sondern auch Sie Ihre Familie, Freunde, Partybesucher, Kollegen… Rezept für 4 Personen: 2 Zwiebeln, 1 Knoblauchzehe und ein knapp daumengroßes Stück Ingwer ganz fein würfeln, in wenig Öl anschwitzen. 1
Die Wälder schweigen Die Jahreszeiten wandern durch die Wälder. Man sieht es nicht. Man liest es nur im Blatt. Die Jahreszeiten strolchen durch die Felder. Man zählt die Tage. Und man zählt die Gelder. Man sehnt sich fort aus dem Geschrei der Stadt.
So schön gelb und so schön würzig: Auftakt zum Küchen-Rendezvous „Orange trifft Ingwer“ im Februar 2016. Da duftet die Küche und lockt die Gäste, da knuspert die Kruste und lacht der Gaumen. So einfach gemacht, so raffiniert: 500 g Mehl, 1 EL Currypulver, 1 TL Salz, 1 EL Honig, 2 EL Sesamöl, 1 Würfel
Warum der Erle das Holz blutet Vor langer Zeit, als die Bäume noch an ihren Kleidern schneiderten, häkelte sich die Erle runde Zäpfchen, strickte sich schlanke Kätzchen, plissierte sich dunkelgrüne Blätter, wirkte sich eine schlicht schwarze Borke. Fertig geworden, besah sie sich ihr Gewand und war zufrieden.
Während hierzulande der Winter wenig Schrecken verbreitet, ist mancherorts auf der Südhalbkugel selbst der Sommer eine echte Herausforderung. In der Antarktis klettern die Temperaturen dann kaum über minus 20 °C, nur wenige Tage bleiben so mild, dass Pflanzenwachstum überhaupt möglich ist. Dennoch wagt es die Antarktische Perlwurz (Colobanthus quitensis), ein Nelkengewächs. Schon bald werden für
Was jetzt grad auffällt: Milchstern Milchweiße Blüten in Sternform, der Name Milchstern (Ornithogalum) ist Programm. Die Zwiebelblumen eignen sich sehr gut für die Treiberei, ein bisserl Wärme und Wasser, schon schieben sich kräftige Blütenstiele in die Höhe. Nach dem heimischen, rahmfarben blühenden Dolden-Milchstern (Ornithogalum umbellatum), auch als Stern von Bethlehem bezeichnet, bietet der Handel den
Nach dem laaaaaaaaaaaaaaaangen Winter (haha) kann ich es kaum erwarten, das erste frische Grün zu kosten. Brennnesseln, Labkraut, Bärlauch – alles schon zu finden. Und was damit machen? Kräuterfladen.