Gelb leuchtet es schon von Weitem: die Kornelkirschen (Cornus mas) blühen! Welch ein Blütenspektakel. Inzwischen kommt der lange Zeit vergessene Wildstrauch wieder in Mode, die „Kirschen“ werden zu begehrtem Wildobst. Und dann ein sensationeller Fund im Netz: mit jungen Zweigen der Kornelkirsche lässt sich Joghurt machen!
Letzte Woche habe ich den Jadewein im Blog vorgestellt, mit seiner einzigartigen Blütenfarbe. Darauf schreibt mir Kräuterpädagogin Andrea Ludwig aus dem Münchner Raum: „…ich habe heute auf Ihrem Blog den Bericht über den türkisblühenden Jadewein gelesen und mich sofort wieder an meinen Hawaii-Urlaub 2011 erinnert. Denn auf Hawaii wächst der Jadewein auch. Es war damals
Wie viele Bäume wachsen in Deutschland? Rund 90 Milliarden, pro Einwohner mehr als 100 Stück, ein Viertel davon ist älter als 100 Jahre. Klingt nach ganz schön viel?
Aus Blüten werden Früchte. Die stecken bei Birken in kätzchenförmigen Fruchtständen. Und sind winzig, sehr leicht und geflügelt. Die letzten Fruchtkätzchen lösen sich gerade auf, noch immer fliegen die kleinen Dinger herum. Wie viele solcher Flügel-Nüsschen kann eine Birke eigentlich produzieren?
Da staubt’s aber gewaltig, Birken lassen ihre Pollen über den Wind verfrachten. Dafür müssen in den männlichen Kätzchen gewaltige Mengen Blütenstaub produziert werden. Sehr zum Ärger vieler Menschen, die dann unter Heuschnupfen leiden. Warum wirken Birkenpollen eigentlich allergen?
Dann vertrau auf Wacholder. Wacholder regt die Ausscheidung an, erhöht die Wassermenge und kann helfen, Keime bei einer beginnenden Blasenentzündung auszuschwemmen. Beeren (höchstens 1 TL pro Tag) direkt kauen oder einen Tee zubereiten: 1 TL Wacholderbeeren zerquetschen und mit 250 ml heißem Wasser überbrühen, zugedeckt 5 Minuten ziehen lassen, abfiltern. Drei Tassen pro Tag sollten
Dann vertrau auf Beifuß. Magen-Darm-Probleme, Blähungen und Menstruationsbeschwerden, all das vermag der Beifuß zu lindern. 1 TL getrocknetes (oder 1 EL frisches) Beifußkraut mit 250 ml heißem Wasser überbrühen, zugedeckt 5 Minuten ziehen lassen. abfiltern. Nicht süßen, langsam schluckweise trinken. Eine Tasse pro Tag reicht. Während Schwangerschaft und Stillzeit darauf verzichten.
Dann vertrau auf Thymian. Die nächste Grippe kommt bestimmt, doch nicht zu dem, der Thymian nimmt. Mit Thymian, frisch oder getrocknet, einen Tee zubereiten (mit heißem Wasser übergießen, zugedeckt 5 Minuten ziehen lassen) und mehrmals am Tag genießen. Nach Wunsch mit Honig süßen.
Ich hab‘ Rücken! Der populäre Ausspruch von Horst Schlämmer steht für das Volksleiden Nummer 1, gegen das nicht wenige Patienten ein Wurzelpräparat aus einer Pflanze mit diabolischem Namen einnehmen: Teufelskralle (Harpagophytum procumbens). So hilfreich das afrikanische Sesamgewächs bei Rückenschmerzen sein mag, so extrem kann es höllische Pein verursachen. Seine bizarren Früchte bohren sich mit klauenartigen
Kommt davon, wenn es zu allzu früher Zeit blüht – plötzlich liegt die Pracht am Boden. Und ist doch noch einmal prächtig, bevor alles endgültig dahin ist.
Schon zu Weihnachten konnte man sie sehen: Haselblüten, männliche (Kätzchen) wie weibliche(die kleinen roten). Am einen Strauch staubte es schon gewaltig aus den Würsteln, an anderen dagegen reckten die kleinen weiblichen Blütenstände kokett ihre roten Narben hervor. Was wird nun mit dem Winter? „O seht, vorbei ist Winters Weh – die Hasel streut Goldstaub auf
…dann blühen eben Kirschen. Sieht auch aus, als ob es geschneit hätte. Und heißt auch so: Schneekirsche (Prunus subhirtella `Autumnalis´). Eigentlich nichts soooo Außergewöhnliches, dass dieser Kirschbaum jetzt schon blüht, denn es liegt in der Natur dieser Art/Sorte. Bei milder Witterung blühen die Knospen eben schon im Dezember auf. „Am Grunde des Herzens eines jeden
Eigentlich bin ich ja glühende Verfechterin, Obst, Gemüse und Kräuter jeweils nur zur besten Zeit zu essen – saisonal! Also niemals Erdbeeren zu Weihnachten – aber:
Seit Jahren schon stellen wir zuhause keinen Christbaum mehr in die Wohnung, auch nicht auf die Terrasse oder sonst wohin. Uns dauern die Bäumchen. Also suchen wir uns im Wald unseren Christbaum. Dieses Jahr ist es eine kleine Fichte, die direkt am Stammfuß einer großen versucht, sich ins Leben zu kämpfen. Da gehört ganz schön
Billig: Fürs Kilogramm Äpfel der Handelsklasse 1 (sehr hohe Qualität mit sortentypischen Eigenschaften, höchstens leichte Fehler bei Form und Farbe, Fruchtfleisch ohne Mängel, Durchmesser je nach Sorte 50 bis 65 mm) bekommen die Apfelbauern kaum über € 0,40, in manchen Jahren gar nur € 0,15.