Vor gar nicht allzu langer Zeit bekomme ich ein dunkelblaues Kästchen, hübsch verschlossen mit einer gelben Schleife, geschenkt. Was mag da wohl drin sein? Viele bunte Bilder – Fotografien von Blüten, Blättern, Früchten, akkurat einlaminiert. Beim Betrachten fällt mir auf: Aha, hier ist Denksport angesagt!
Rote Tomaten ess’ ich gern, eigene noch viel lieber! Echte Gaumenfreuden wachsen aber nur im eigenen Garten oder auf dem Balkon, oder? Die stecken richtig voll Sonne und Geschmack, schon weil man hier ganz andere Sorten zieht. Von wegen Anti-Matsch-Tomate! Nix mit Riesen-Tomate ganz fix! Nein, hier kommen die wahren Gourmets auf ihre Kosten, mit
Bald geht es wieder los, mit dem Frühling beginnt die Wachstumssaison. Allenthalben wird dann zur Düngerpackung gegriffen. Der Fachhandel bietet eine reiche Auswahl, da steht man oft ratlos davor: Welcher Dünger ist denn nun der Richtige?
Nein, mein Unkraut jät‘ ich nicht! Die vielen Pflanzen, die sich in jedem Garten ganz von selbst einstellen, sind viel zu wertvoll, als dass sie nur in der Biotonne oder auf dem Kompost landen.
Fasching ist’s, Rosenmontag, da muss etwas Lustiges her. Von einer angehenden Kräuterpädagogin bekam ich den Auszug aus einer Büttenrede eines Mundartdichters. Die ist pfälzisch, trotzdem verstehen sie auch Menschen mit anderem Zungenschlag – einfach langsam laut vorlesen! Und das muss man einfach gelesen haben…
Tusch: Unser neues Buch ist erschienen: 365 Bäume. Da siehst du den Wald vor lauter Bäumen – jeden Tag steht (mindestens) ein Baum im Mittelpunkt, 365 Doppelseiten lang. Heraus kommt ein Buch voller Geschichten über Bäume, ein Natur-Tagebuch durch die Jahreszeiten. Heute, am 19. Februar, liest man vom sprühenden Charme der Japanischen Zeder. Und schwelgt
…haben die buntesten Kartoffeln! Bringen Sie Vielfalt in Ihre Küche, mit farbenfrohen Kartoffeln. Rote, blaue, violette oder hübsch marmorierte, die tragen so klingende Namen wie Blaue Schweden, Rosa Tannenzapfen, Vitelotte oder Shetland Black. Umwerfend gut sind auch viele alte Sorten in Hörnchenform, etwa Bamberger Hörnchen, Lungauer Kipferl oder die weithin berühmten La Ratte. Die bringen
Morgens send ich dir die Veilchen, Die ich früh im Wald gefunden, Und des Abends bring ich Rosen, Die ich brach in Dämmrungsstunden. Weißt Du was die hübschen Blumen Dir Verblümtes sagen möchten? Treu sein sollst du mir am Tage Und mich lieben in den Nächten. Heinrich Heine
Am 12. Februar 2009 jährt sich zum 200. Mal der Geburtstag von Charles Darwin. Muss man viel über diesen bedeutenden Naturforscher erzählen? Ja – denn er führte ein bewegtes Leben, machte spannende Reisen, schrieb mitreißende Bücher und stellte eine These auf, die bis heute Gültigkeit hat: die Evolutionstheorie. Dem großartigen Naturwissenschaftler zu Ehren und allen
Schneeglöckchen Von allen Schatzgräberexpeditionen, die die Menschheit je unternahm, ist es eine der erregendsten, ganz früh an einem Vorfrühlingsmorgen gartenwärts zu schleichen, in der insgeheimen Hoffnung, schon ein paar Schneeglöckchen durch`s vorjährige Fallaub brechen zu sehen. Beverley Nichols (1898-1983) Noch blühen sie nicht…
Im Burgenland, da ist es schön! Da gibt es nicht nur Wein und Störche, sondern auch zwei ganz liebe Freundinnen: Lotte und Ilse, ihres Zeichens aktive Kräuterpädagoginnen. Mit den beiden durch die Salzwiesen am Neusiedler See zu wandern ist eine helle Freude. Was Lotte alles weiß, wie sie die meisten Kräuter allein an ihrem Duft
Spannende Sache – zum ersten Mal rattern unsere Bilder und Texte für das neue Buch „365 Bäume“ durch Druckwalzen. Bogen für Bogen stapelt sich, bald schon werden sie zerschnitten, gebunden und zwischen Deckel gepresst. Warte nur, balde… liegt es auf dem Tisch: Unser schönes neues Baumbuch mit phantastischen Fotos von Sabine Mey-Gordeyns und Texten für
Eine kleine grüne Fee, wand sich durch den Garten, sie besucht auch dich sehr bald, du musst nicht lange warten. Nimmt dich mit auf eine Reise, durch ihr wunderbares Land, erzählt Geschichten Kräuterweisen bald sind sie dir wohl bekannt. Diese Verse stammen von Margit Keilholz, einer Kräuterpädagogin aus dem schönsten (so Frau Keilholz) Dorf Mittelfrankens,
Gar nicht so hässlich? Irgendwie doch wichtig für die Natur? Erstaunlich wuchskräftig und durchsetzungstark? Zwar lästig, aber auch lecker? Faszinierend vielseitig?
Da bekomme ich doch auf meinen ersten Orchideen-Artikel den guten Tipp, dass Orchideen gesellige Wesen sind, die nicht gerne allein und verloren auf der Fensterbank stehen wollen. Je mehr, desto besser und wenn sie sich dann auch noch mit den Blättern berühren dürfen – ideal! Woran mag’s liegen?
Pünktlich zum Start ins neue Jahr: Der neue Newsletter „Essbare Wildpflanzen“ ist da! Wer Lust an Wildkräutern hat, sich am Unkraut freut oder wilde Pflanzen mag, kommt am neuen Newsletter von Essbare Wildpflanzen nicht mehr vorbei! Mein sehr geschätzter Freund Steffen Guido Fleischhauer veröffentlicht ihn ab sofort monatlich. Hier gibt es viel Interessantes über Leute,
Laurus nobilis, der Edle Lorbeer – vor dem ziehe ich symbolisch meinen Hut. Ich habe einen kleinen Strauch bei mir im Wintergarten stehen. Mit seinem immergrünen, ledrigen Laub ist er dort nicht nur eine Zier. Immer wieder muss er mir eines seiner derben, aromatisch duftenden Blätter abgeben – zur Würze in der Küche. Denn wer
Geduld, du kleine Knospe Im lieben stillen Wald, Es ist noch viel zu frostig, Es ist noch viel zu bald. Noch geh ich dich vorüber, Doch merk ich mir den Platz, Und kommt heran der Frühling, So hol ich dich, mein Schatz. August von Platen
Gerade sind sie wieder überall im Angebot – die Prinzessinnen der Fensterbank: Orchideen. Allen voran die Nachtfalterorchideen, meist mit ihrem botanischen Namen Phalaenopsis angesprochen, die für wenige Euro reißenden Absatz finden. Tatsächlich gehören Orchideen heute zu den beliebtesten Zimmerpflanzen. Nicht allein ihrer Schönheit wegen, sondern vor allem dank ihrer erstaunlich lang anhaltenden Blütezeit. Aber die
Deutschland sucht den Superstar? Nein, eigentlich hat Deutschland ihn schon gefunden! Den Star unter den Zimmerpflanzen – den Weihnachtsstern. Alljährlich begleitet er uns durch die Vorweihnachtszeit, freuen wir uns an seinen herrlichen Blättern und den schmucken Blüten – wobei die leuchtend gefärbten Blätter gar keine Blütenblätter sind, sondern so genannte Hochblätter. Sie rahmen die eigentlichen,
Jeden Winter wieder dasselbe Problem. Kaum wird geheizt, kriegen die Zimmerpflanzen Besuch. Besuch von überaus lästigen Gästen wie Spinnmilben, Blattläusen oder Thripse, die sich an ihren jungen Trieben, an zarten Blättern und frischen Knospen schadlos halten. Und überhaupt keinen Respekt kennen – sie gehen erst, wenn die Pflanzen völlig ruiniert sind und ihr grünes Leben
Es scheint eine außerordentlich seltene Spezies zu sein, der Gestreifte Frosch. Rana striata? Mir ist er bislang völlig unbekannt gewesen, bis ich ein hübsches Buch von den Weilheimer Kräuterpädagogen bekam. „Kochen und Backen mit Wildkräutern“ steht auf dem samtroten Buchdeckel. Darin blätternd, hüpfte der Gestreifte Frosch mir ins Auge: in der Rubrik „Aus dem Backofen“.