Garten: Blütenpracht allerorten

Garten: Blütenpracht allerorten

Der Frühling hat endgültig Einzug gehalten, robustere Kübelpflanzen wie Lorbeer, Oleander oder Rosmarin dürfen nun gerne ins Freie. Genießen Sie die Plütenpracht des Frühlings: Vor allem Zierkirschen zeigen sich in voller Pracht. Meine wöchentlichen Gartentipps – auch auf br-online.

Bauernregel:
Ein nasser April
verspricht der Früchte viel.

Schneeglöckchen vermehren
Nachdem die außergewöhnlich warmen Tage die Schneeglöckchenblüte schnell beendet haben, wird es höchste Zeit, die kleinen Zwiebelblumen zu vermehren. Graben Sie dichte Büschel aus, teilen Sie diese in mehrere faustgroße Stücke und pflanzen Sie sie an anderen Stellen sofort wieder ein. Schneeglöckchenzwiebeln haben keine schützende Hülle und trocknen sehr rasch aus, deshalb treiben im Herbst gepflanzte Zwiebeln oft gar nicht aus – das Umsetzen bereits eingewachsener Pflanzen ist jedoch stets erfolgreich.

Kübelpflanzen nach draußen
So allmählich dürfen die Pflanzen aus dem Winterquartier wieder ins Freie. Robuste Arten wie Lorbeer, Hanfpalme, Zitronenbäumchen, Oleander oder Rosmarin können schon nach draußen – bei den sehr wärmeliebenden Tropenpflanzen wie Hibiskus dagegen sollte man eher noch etwas warten. Beim Ausräumen wird gleich der Frühjahrsschnitt ausgeführt. Stellen Sie die Pflanzen aber keinesfalls sofort in die Sonne! Zunächst ist eine Stelle im Schatten angesagt, damit die Blätter keinen Sonnenbrand bekommen.

Dahlien vortreiben
Prächtige Blüten schon im Sommer sind garantiert, wenn Dahlien bereits jetzt in großen Kübeln vorgetrieben werden. Legen Sie die Knollen zunächst ein paar Stunden in Wasser, so getränkt kommen sie dann in lockere Humuserde. An einem geschützten Ort, z.B. auf der Terrasse nahe der Hauswand, bilden sich schnell grüne Triebe. Die Dahlien dürfen sich als Kübelzierde entfalten oder können später in den Garten umgesetzt werden – kräftig ausgetriebene Pflanzen fallen Schnecken kaum zum Opfer.

Kennen Sie das?

Sauzahn
Das Gerät zur Bodenbearbeitung besteht aus einem sichelförmigen Zinken mit abgeplatteter Spitze, der an einen Hauer vom Eber erinnert, es wird auch Tiefenlüfter oder Kultivator genannt. Man zieht in durch die Erde, die Krume wird dabei aufgerissen und schonend gelockert. Dabei bleibt die natürliche Schichtung des Bodens erhalten, anders als beim Umgraben mit dem Spaten kehrt man nicht das Unterste zuoberst. Humus, Kompost, Gesteinsmehl, Algenkalk und andere Stoffe lassen sich mit dem Sauzahn ohne großen Kraftaufwand in den Boden einarbeiten. In lockeren, leichten und sandigen Böden kommt häufig ein Gerät zum Einsatz, das zwei bis drei Zinken aufweist – hier arbeitet man gleichsam mit mehreren Sauzähnen gleichzeitig.

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