Garten: Sommerblüten und Sommergemüse pur

Taglilie mit SchwebfliegeDie Sonne lacht, und alles hat gute Laune. Auch der Garten macht Laune, man kann ihn in vollen Zügen genießen. Das Gartenrezept der Woche präsentiert feine Zuckerschoten. Meine wöchentlichen Gartentipps – auch auf br.de.

Pflanze der Woche:
Taglilie
Die Schönheit der einzelnen Blüte währt nur einen Tag, deswegen der Name Taglilie. Weil aber täglich neue Knospen aufspringen, erstreckt sich der elegante Flor über Wochen – die Pflanzen gelten durchaus als Dauerbrenner in Sachen Blütenpracht. Taglilien sind übrigens essbar, in ihrer Heimat Ostasien werden vor allem Blütenknospen als knackiges Gemüse verzehrt, aber auch ganze Blüten als Salatzutat genutzt.

Bauernregel:
Wie’s Wetter an St. Margaret (20.7.),
dasselbe noch vier Wochen steht.

FrauenmantelScharf geschnitten
Seine besten Tage hat er schon hinter sich, der Frauenmantel. Die Blüten verbraunen allmählich, die Blätter werden häufig von Mehltau verunziert. Da hilft nur eines: Rückschnitt, und zwar radikal. Die Stauden werden kurzerhand bis knapp über den Boden gekappt. Schon bald treiben frische Blätter, anfangs adrett gefältelt, später elegant ausgebreitet. Die abgeschnittenen Blütenstände kann man durchaus noch einige Zeit in die Vase stellen. Sie bleiben auch im Vergehen noch attraktiv.

Tagetes und ZinnienSorgsam ausgeputzt
Geranien, Margeriten, Leberbalsam, Tagetes, Zinnien, Wandelröschen und auch Rosen – damit sie ihr Blütenkleid lange tragen, möchten sie gerne aufgehübscht werden. Sprich, man putzt verwelkte Blüten aus. Nur wer fleißig zupft, kitzelt immer neue Blütenansätze hervor. Das dient aber nicht nur dem optischen Erscheinungsbild, sondern auch der Hygiene. So können sich auf verklebten, vertrocknenden Resten keine Pilze breit machen.

Mulchen mit GrasschnittDicht abgedeckt
Schon viele Tage ohne Regen, dafür leichter Wind und Sonne – da trocknet der Boden rasch aus. Das macht vielen Gemüsen schnell Probleme. Krasse Unterschiede zwischen trocken und nass mögen Zucchini, Kohlrabi, Kohlköpfe und viele andere gar nicht. Eine Mulchdecke über dem Erdreich hilft, die Verhältnisse angenehm zu halten. Angewelkter Grasschnitt in dünnen Lagen sorgt außerdem dafür, dass sich Humus anreichert, der Boden feinkrümelig wird.

ZuckerschotenpfanneGartenrezept
Zuckerschotenpfanne
Die zarten Schoten locken – wobei es sich botanisch bei den Früchten der Erbsen nicht um Schoten, sondern um Hülsen handelt. Noch kleine Hülsen, in denen die Erbsen stecknadelkopfgroß sind, eignen sich optimal für eine sommerlich-leichte Gemüsepfanne, fruchtig veredelt und blitzschnell serviert.
Zutaten für vier Personen:
4 Lauchzwiebeln
etwas Pflanzenöl oder Butter
3 Tassen Reis (Naturreis, roter Reis) oder Graupen, vorgegart
1 großer Pfirsich
250 g Zuckerschoten, blanchiert
Salz, Pfeffer
Lauchzwiebeln putzen und in Scheibchen schneiden. In einer Pfanne in dem Fett kurz anschwitzen. Reis zugeben, unter Wenden leicht anrösten.
Pfirsichfleisch vom Kern lösen, in schmale Spalten schneiden. Zusammen mit den Zuckerschoten in die Pfanne geben, wenige Minuten mitbraten. Salzen und pfeffern.

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