Die gesuchte Pflanze ist keineswegs selten und nahezu ganzjährig zu entdecken – wenn auch in verschiedenen Gestalten. Mal blühend, mal nur mit Blättern, mal fruchtend…
Auf Fichte, Buche und Eiche trifft man in unseren Wäldern allerorten. Andere Baumarten dagegen findet man nur sehr selten: Speierlinge (Sorbus domestica), Elsbeeren (Sorbus torminalis), Wildbirnen (Pyrus pyraster) und weitere. Wegen ihres geringen Vorkommens bezeichnet man sie auch als „heimische Exoten“. Ich freue mich jedesmal, wenn ich einen solchen Baum finde. Und besuche ihn dann
Bevor es richtig Herbst wird und wieder so richtig ans Teetrinken geht, schwelge ich gerne in Fruchtsäften – vor allem von Wildfrüchten, selber gemacht. Favorit derzeit: Schlehensaft! Dafür Schlehen (siehe auch Blogbeitrag „Köstliche Schlehen“ vom 25.9.2023) ernten, verlesen, waschen und in einen großen Topf geben. Zucker nach Geschmack (ich nehme wenig, pro Kilogramm Schlehen nur
Schlehen werden überwiegend als „nicht schmackhaft“ angesehen, ganz besonders direkt vom Strauch gepflückt. Aber da tun wir den blauen Steinfrüchten vom Schwarzdorn (Prunus spinosa) unrecht, denn die „Sauerpflaumen“ wollen nur richtig behandelt sein. Wer das versteht, erhält unvergleichlich schmackhafte Schlehen, die fein nach Bittermandel, Pflaume und Kirsche schmecken – leicht herb, angenehm säuerlich und doch
Wer sich die Mühe macht, Hagebutten zu entkernen, der sollte sie auch komplett nutzen: Aus den Schalen Mus, Saft, Sirup kochen, Schalen in Essig oder Schnaps einlegen, Ketchup oder Chutney daraus bereiten, trocknen...
Und die Kernchen?
Zu Hagebutten kommen so viele Fragen, dass ich sie erneut aufgreife:
Kann man alle Hagebutten nutzen? Ja, man kann! Es gibt keine Rosenfrüchte, die giftig sind - manche Hagebutten schmecken nur nicht so gut, das sind gewöhnlich solche von Kulturrosen, sofern die überhaupt Früchte ansetzen.