Was macht man eigentlich mit… Olivenkraut?

Was macht man eigentlich mit… Olivenkraut?

Olivenkraut, auch Grünes Zypressenkraut benannt (botanisch Santolina viridis), erweitert das Küchenkräutersortiment noch nicht lange. Es duftet kräftig nach Oliven, sieht sehr attraktiv aus, lässt sich an sonnigen Stellen gut im Topf, Kasten, Kübel wie im Beet ziehen, wächst und gedeiht… und dann? Kann man zum Beispiel ein Pesto daraus herstellen.

Eine Handvoll Olivenkraut, 3 Esslöffel geröstete Sonnenblumenkerne, 1-2 Knoblauchzehen, Schale einer Viertel Zitrone (nur das Gelbe!), 1 Sardelle klein hacken und in einen Mixer geben. Mit so viel Olivenöl mixen, dass eine cremige Paste entsteht. 2-3 Esslöffel geriebenen Parmesan untermischen – fertig!

Auf frisch gekochte Pasta geben – ruckizucki ist eine Mahlzeit fertig. Wer es scharf liebt, würzt mit ein paar Chilischoten nach.

Mit Olivenkraut lässt sich auch eine Pilzpfanne würzen, eine Tomatensuppe raffiniert verfeinern. Es passt anstelle von Basilikum in einen Tomatensalat. Eine Olivenkrautbutter schmeckt hervorragend zu gegrilltem und kurzgebratenem Fleisch, aber auch einfach aufs Brot. Und: Ein Stängel in einem Glas Prosecco, dazu ein winziger Spritzer Limoncello – einfach eine Wucht. Italienische Genüsse (nicht nur) in Oberbayern. Da war doch was? Genau, am 29. August 2012 heißt es beim Küchen-Rendezvous in Odelzhausen „Italien trifft Bayern“.

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