Vogelbeeren, einfach schön

„Wenn ich ein Stückchen Land besäße, ich würde mir ein kleines Wäldchen von Ebereschen pflanzen. Ein einziger der glühenden Bäume könnte schon das Glück eines Spätsommers ausmachen und verklären. Ja, die Eberesche leuchtet in den Dezember hinein, täglich etwas dunkler werdend und zweighängerischer.“ So schreibt Else Lasker-Schüler (1869-1945) über die Eberesche (Sorbus aucuparia) und erzählt weiter davon, wie die Vögel sich an den Früchten freuen.

Auch der Dichter Anton Günther (1876-1937) aus dem Erzgebirge bestaunt den Baum, es könne nichts Schöneres geben als einen Vogelbeerbaum. Denn so rot wie eine Vogelbeere träfe man keine andere Beere mehr an. Und dann meint er noch, dass es ewig schade sei, dass man keinen Wein daraus machen könne. Wein vielleicht nicht, dafür aber Schnaps, und was für einen! Weiberleutschnaps, so heißt es… für Männer viel zu schade.

Alkoholfrei wäre besser? Geht auch: Vogelbeersirup mit Apfelsaft, erinnert stark an Campari.

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