Quitte, bitte mehr!

Quitte, bitte mehr!

QuittenkerneAlles lässt sich von der Quitte verwerten, selbst die Kerne! Ich bin ganz wild auf Quittenkerne. Dafür einfach das Kernhaus öffnen und die Kerne herauslösen – da merkt man schon, was es mit den braunen Samen auf sich hat. Die sind nämlich sehr schleimig. Prima zum Lutschen, wenn der Hals rau ist, der Quittenschleim legt sich wie ein Seidentuch sanft über die Schleimhäute und lindert Schmerz, mildert Entzündungen, stillt Hustenreiz. Früher konnte man in jeder Apotheke Mucilago cydoniae, Quittenschleim, kaufen. Getrocknete Quittenkerne sollte man stets auf Vorrat haben. Warum? Darum:

Straffende, Falten glättende Gesichtsmaske: Etwa 10 Quittenkerne in einem Schälchen mit einer halben Tasse Wasser (wer es besonders edel möchte, nimmt Rosenhydrolat) einweichen. Nach einer Stunde den entstanden, glasklaren, duftenden Schleim mit einem weichen Pinsel auf die Gesichtshaut streichen. 10 Minuten einwirken lassen, mit reichlich klarem Wasser herunter spülen. Wirkt (fast) Wunder.

4 Kommentare
  • Hach, der Post kommt ja wieder wie gerufen, denn justament heute habe ich Quitten geschenkt bekommen. 🙂

    6. November 2013 um 19:15
  • Oh neiiin. Hatte letzte Woche einen Eimer Quitten geschenkt bekommen und die Kerne auf den Kompost gegeben. Aber nächstes Jahr!!! Werde sowieso noch in dieser Woche ein eigenes Quittenbäumchen pflanzen. Danke für den Tipp.

    6. November 2013 um 20:56
  • So, Quitten verarbeitet, nur war ich mir unsicher, weil meine innen ziemlich braun waren. Ich habe nachgelesen, dass die dann einfach nur schon ziemlich waren, aber ich habe dann doch nicht alles restlos verabeitet, eben weil ich mir unsicher war.

    15. November 2013 um 19:35
  • Würdet ihr glaube, dass ich bis vor ungefähr 6 Monaten noch nicht einmal wusste, dass es so etwas wie Quitten gibt?

    Jetzt weiß ich sie mittlerweile sehr zu schätzen. Die Dinger sind einfach für so viele Dinge gut – ich könnte nicht mehr auf sie verzichten und habe jetzt auch welche im Garten demnächst!

    3. Juni 2014 um 11:59

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