Maroni-Spatzen

Maroni-Spatzen

Maroni- oder Kastanienmehl. Stand im Regal eines Naturkostladens, und weckte mein Interesse. Mitgenommen, was Hübsches draus kochen. Und das ist es geworden: Maroni-Spatzen (oder auf gut schwäbisch: Spätzle). Die waren allesamt sofort aufgefuttert. Rezept – gibt es hier…Für 4 Personen:
4 Eier
200 g Dinkelmehl
200 g Maronimehl
etwas Salz
200-300 ml Wasser und Milch gemischt
2 EL Wildkräuter, frisch oder getrocknet (ersatzweise Petersilie)
2 Äpfel
2 TL Rohrzucker
100 g Maroni, gegart und geschält
Butter
Zimt

Eier, Mehl und Salz mit der Hälfte der Flüssigkeit anrühren und kräftig zum Spätzleteig aufschlagen. 20 Minuten quellen lassen und nach Bedarf unter kräftigem Schlagen noch Flüssigkeit sowie die Kräuter unterziehen, bis ein schwer reißender Teig entsteht.
Spätzle mit dem Hobel oder hangeschabt vom Brett in reichlich Salzwasser kochen. Abseihen und warm stellen.
Äpfel in dünne Spalten schneiden. Butter in der Pfanne zergehen lassen, Apfelspalten hinein und mit dem Rohrzucker überstreuen. Bei milder Hitze dünsten und leicht karamellisieren. Maroni in Stücke oder Scheiben schneiden und kurz mit anrösten.
Spätzle mit etwas Butter in einer großen Pfanne nochmals kurz abrösten. Maroni, in Stücke oder Scheiben geschnitten, dazugeben und kurz mitrösten. Auf die Teller verteilen. Apfelspalten dazu legen und alles mit Zimt bestreuen.
Dazu schmeckt Preiselbeer- oder Kornelkirschkompott, aber auch Zwetschgenröster.

Tipp: Außergewöhnlich als Beilage zu einem edlen Stück Wild!

2 Kommentare
  • Sisah
    Antworten

    Super Idee, ich muss direkt mal schauen, ob mein Biomarkt um die Ecke Maronenmehl führt. Vielen Dank für die Anregung, ich kenne das Mehl aus einem Frankreichurlaub und hatte es vor Jahrzehnten mal mitgebracht und verbacken in einer Stachelbeertorte, war oberlecker. Aber hier im Handel hatte ich es bisher noch nicht entdecken können!
    LG
    Sisah

    4. Februar 2011 um 13:38

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