Apfelgelee

Apfelgelee

Wohin mit den vielen Äpfeln? Rein ins Glas – auf Vorrat. Wobei sich der meistens nicht lange hält, weil viel zu lecker. Immer wieder gern gegessen: Apfelgelee. Hier eines meiner Rezepte dafür: Man nehme reichlich saftige, möglichst noch nicht ganz reife Äpfel…

… und entsafte diese. Dafür Äpfel entkernen, in Viertel oder höchstens Achtel schneiden (das ist wichtig, nur so ergibt sich reichlich Saft), im Dampfentsafter kochen. Den Saft mit etwas Zitronensaft und Zitronenschale, einem Sträußchen Zitronenverbene, Duftgeranie, Fruchtsalbei oder Duftrosen versehen, mit Haushaltszucker, braunem Zucker, Fruchtzucker, Honig oder Stevia nach Geschmack süßen und über Nacht auskühlen lassen. Am nächsten Tag, die Zusätze herausnehmen, Saft abmessen und mit entsprechender Menge Apfelpektin (gibt es z.B. im Reformhaus oder Naturkostladen) zu Gelee verarbeiten. Gelierprobe machen, dann heiß in Schraubgläser füllen.

Ist wenig Zucker zugesetzt, muss das Gelee rasch aufgebraucht werden – aber dafür gibt es viele Ideen. Hier ein schneller Apfelkuchen: Butter- oder Schokoladenkekse zerbröseln, mit flüssiger Butter vermengen und als Boden in eine Kuchenform streichen. Darauf eine dicke Schicht Apfelgelee streichen. Apfelschnitze in wenig Apfelsaft dünsten, erkaltet aufs Gelee legen. Mit Keksbröseln bestreuen, obenauf Schlagsahne.

3 Kommentare
  • Alexia
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    Ja der gute Sommer ist bei uns in Hochform. Bei Temperaturen um die 36 °C nicht so einfach.
    Hier läuft die Apfelernte bereits seit knapp 2 Wochen.
    Meine Apfelbäumchen auf 1200 m Höhe machen dieses Jahr jedoch ein Päuschen.
    Dafür hab ich etwas Neues mit Apfelsaft ausprobiert:
    Springblüten-Vogelbeeren-Gelee.
    Das Grundrezept hab ich so abgewandelt:
    1 l Apfelsaft, 1 l Springblüten, 1 Handvoll frische Vogelbeeren zusammen 15 Minuten köcheln lassen. Über Nacht stehen lassen, abseihen und auf 1 l Flüssigkeit habe ich 2:1 Gelierzucker verwendet, dazu noch Saft 1 Zitrone. Das ganze wie vorgegeben 2-3 Minuten köcheln lassen, Gelierprobe gemacht und in ausgekochte Schraubgläser gefüllt.

    Sommerliche Grüße nach Bayern…..

    Alexia

    22. August 2011 um 14:37
  • Alexia
    Antworten

    Ach und noch was Neues hab ich geköchtelt für meine „Testesser“ im meinem 1. Seminar das ich in 2 Wochen abhalten darf:
    Pflaumen-Vogelbeeren-Brombeer-Chutney.

    Etwas Scharfes braucht der Mensch 🙂

    22. August 2011 um 14:39

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