Huch! Schnee!

Huch! Schnee!

Da kommt doch tatsächlich noch was, womit eigentlich kaum noch jemand gerechnet hat, vom Himmel: Schnee! Winter im Februar – und was macht ein kleines Blümchen wie das Schneeglöckchen da? Immerhin hatte die frühzeitige Wärme im Jahr die Zwiebelblüher schon aus der Erde gelockt. Und nun stehen sie da…

..und frieren!!!

Ach was, denen geht’s gut. Schneeglöckchen sind hart im Nehmen und darauf vorbereitet, dass es sie kalt erwischt. Nicht umsonst heißen sie ja Schneeglöckchen. Statt Glucose (Zucker) bilden sie vermehrt Glycerin, also Bio-Alkohole und weitere körpereigene Frostschutzmittel, die ein Gefrieren ihres Zellwassers verhindern. Die Glöckchen legen sich mit Blättern und Blütenstielen zudem flach auf den Boden, um dem eisigen Wind auszuweichen.

Wird es wieder etwas wärmer, „tauen“ die wie eingefroren wirkenden Glöckchen ganz schnell wieder auf.

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