Abstand halten!

Zum Schutz vor Ansteckung mit dem Corona-Virus müssen wir nicht nur Maske tragen und ausgiebige Händehygiene betreiben, sondern vor allem Abstand halten. Eineinhalb Meter, das unterschätzt man leicht – lässt sich mal testen, indem man einen ausgeklappten Zollstock waagrecht vor sich hält. Nur allzu leicht wird diese Distanz unterboten – also das Abschätzen dieser Strecke ruhig immer wieder üben. Lieber mehr Abstand halten als zu nahe kommen. Wer nicht weiträumig ausweicht, ist ein engstirniger Heini.

Auf Abstand setzen

Noch jemand muss dieser Tage unbedingt auf Abstand gebracht werden: meine Sonnenblumen. Und die Radieschen. Social Distancing ist nämlich auch unter Pflanzen angesagt. Alle, die noch was werden wollen, müssen jetzt auf Abstand gebracht werden. Meine vorgezogenen Sonnenblumen brauchen mindestens einen halben Meter Abstand zueinander, sonst werden sie nix. Die Radieschen dürfen enger beieinander bleiben, 5-7 cm in der Reihe, sonst bilden sie keine schönen Knollen. Bei denen heißt es verzupfen, oder wie es im Gärtnerjargon heißt: vereinzeln. Die vereinzelten, also ausgezupften Radieschen-Sprösslinge kommen bei mir übrigens in den Salat statt auf den Kompost. Und was passiert mit überschüssigen Sonnenblumen? Die verschenke ich – an Leute, die ein bisserl Sonnenschein nötig haben. Denn mein Glück in Töpfchen wächst und wächst – und man darf ihm sogar näher als 1,5 Meter kommen.

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