Maskenträger

Damit die Lockerungen nicht wieder rückgängig gemacht werden müssen, damit wir unsere Freiheiten erlangen, damit wir wieder miteinander im Café sitzen können – Abstand halten, Hände waschen, Masken auf! Wobei ich – ehrlich gesagt – mit Letzterem so meine Schwierigkeiten habe. Ich mag nicht maskiert rumlaufen, ich finde es weder chic noch angenehm. Aber der Verstand und das Verständnis gehen über meinen Widerwillen. Ich mag nicht daran schuld sein, dass ein Mitmensch eventuell von mir angesteckt wird. Also trage ich Maske, sobald ich unter Menschen gehe.

Maschkera

Seien wir froh, dass es bei einem Stück Stoff bleibt, und wir nicht wie beim alpenländischen Fasching viel unangenehmere Dinge tragen müssen. Alltagsmaske, Community Maske, Behelfsmaske, Nase-Mund-Bedeckung, Mund-Nasen-Schutz – vielleicht hilft ja ein lustiger Name für diese Dinger, dass wir sie mehr akzeptieren. Maultäschle. Schnutenpulli. Schnüssgardinchen. Gfrieslappen. Goschnschürzerl. Visagenhaube. Bappnhemad. Rüsseljoppn. Was fällt Euch denn ein?

Jedenfalls sollte niemand maskenlos eine Lätschn oder Bockfotzn ziehen, denn dann werden die Ohrwaschel langgezogen. Himbeertonis und Ruamzuzler, Urschln und doorate Hennan sollten endlich lernen, dass eine solche Maske nicht umsonst Mund-UND-Nase-Bedeckung heißt und sie richtig aufhocken, eben über Mund UND Nase ziehen. Weil nur vorm Mund sieht nicht nur damisch aus, sondern ist es auch.

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