Corona treibt Blüten

Was treibt einen Botaniker, wenn er den Begriff Corona hört? Denkt er tatsächlich an das SARS Cov 19-Virus? Schon, aber bald schweifen die Gedanken weiter: Gibt es denn Pflanzen, die den Namen Corona tragen?

Corona regia

Spontan fällt mir das Tüpfel-Johanniskraut (Hypericum perforatum) ein. Das wurde einst (in Fachkreisen, man sprach Latein) Corona regia genannt, also Königskrone. Die Blüten mit den fünf Kronblättern und ihren Büscheln aus Staubblättern wirken tatsächlich wie eine goldene Krone. Die antivirale Wirkung dieser hochgerühmten Heilpflanze ist zwar wissenschaftlich noch nicht geklärt (aktuell wird daran geforscht), aber man bezeichnet sie auch als „Arnika der Nerven“ wegen ihrer beruhigenden, den Schlaf anstoßenden und antibakteriellen, entzündungshemmenden Effekte.
Jageteufel, Teufelsflucht – diese Volksnamen verdeutlichen, dass das Johanniskraut den Teufel verscheucht, Dämonen austreibt. Krankheiten stellte man sich früher als böse Geister vor, die von Körper, Geist und Seele Besitz ergriffen hatten. Da hatten die Menschen von Mikroorganismen, geschweige denn von Viren und schon gar nicht von Corona eine Ahnung.

Blüten wie Kronen – alle Johanniskraut-Arten tragen sie mit majestätischer Würde

Erhellt die Seele

Johanniskraut wird kaum geeignet sein, um dem Corona-Dämon entgegen zu treten. Oder doch? Allein die Erinnerung an seine leuchtende Blütenpracht zur Sommersonnenwende, zu Johanni zerstreut meine düsteren Ängste, bringt Licht ins Dunkel meines Herzens und lässt den Hoffnungsstrahl am Horizont heller werden. Und das ist doch schon sehr viel! Wer positiv denkt, stärkt sein Immunsystem.

2 Gedanken zu „Corona treibt Blüten“

  1. .
    Von: Thomas Hilbel
    Gesendet: Dienstag, 24. März 2020 17:27
    An: benyhill@mail.de; Tobias Hilbel; thomas.hilbel@w-hs.de
    Betreff: Johanniskraut ( Laif 900 in jeder Apotheke) und Umckaloabo Tr.

    Beitrag aus

    Hypericum perforatum 900mg/die 1-0-0; erst für die nächsten 100 Tage zu nehmen. Dazu Umckaloabo Tr.,

    https://www.doccheck.com/de/detail/articles/26067-corona-krise-aerzte-erfinden-notfallplan?utm_source=DC-Newsletter&utm_medium=email&utm_campaign=DocCheck-News&utm_content=asset&utm_term=article&sc_src=email_298429&sc_lid=18139140&sc_uid=dmq6jt1cRL&sc_llid=144859&sc_customer=8797d587682df42fff889cd00e10c63d

    Ein wunderbarer Gedanke auf diesem Weg mitzuhelfen das Chaos in Versorgung zu Pflege zu minimieren.

    Ich habe noch eine Empfehlung an alle die nahe am Geschehen sind und wissen, was Phytotherapie auch kann. Ich bin Allgemein -medizinerin und komme aus der ersten Zeit von HIV, der Zeit, in der wir nicht einmal einen Test hatten. Ein bisschen erinnert mich die Zeit heute daran, doch Corona ist schlimmer/schneller, viel mehr Todesfälle. Der Kollege Drosten hat gesagt, daß dies Virus besonders viel im Rachenraum zu finden sei bevor es eine Etage tiefer in die Lunge rutscht, dies sei auch die Gefahr der schnellen „Sprüh“- Weitergabe im nahen Kontakt! Nun haben Kollegen in München vor Jahren Untersuchungen mit Pelargonium (Umckaloabo) gemacht bei umhüllten Viren, welche abgetötet wurden. Das Corona-Virus ist ein UMHÜLLTES Virus! Zu lesen in plos one. Ich behandle mein HIV-Patienten  u.a. mit Hypericum perforatum in hoher Dosierung seit 1988. Ein Patient, jetzt in Macao, mußte mich erst daran erinnern das ja Beide umhüllte Viren sind und wie gut es ihm schon 30 Jahre gehe, seit er dies Medikament nie mehr ausgesetzt hat. Kollegen des Weizmann-Instituts hatten damals mit mir zusammen gearbeitet und die antivirale Wirksamkeit bei umhüllten Viren nachgewiesen. (Meruelo at al).

    Aus diesem Grund gebe ich heute meinen Patienten, Freunden, Familie, Kollegen die Empfehlung Hypericum perforatum 900mg/die 1-0-0; erst für die nächsten 100 Tage zu nehmen. Dazu Umckaloabo Tr., prophylaktisch nur je 10 Tr. 2-4x/die, bei Halsschmerzen bitte 10Tr./h über 5 Tage, nach Besserung bei 4-6x 10Tr./die bleiben. Wir haben sonst noch nichts, bis die Impfung eingesetzt werden kann ! Die HAART Therapie, wie teils empfohlen hat zu viele NW und es würden noch mehr Resistenzen für unsere HIV-Patienten in der Therapie entstehen. Darum bitte für den Übergang: 1. Hypericum perforatum ( wenn auch nur als Antidepressivum bekannt); 2. Umckaloabo ( pelargonium); 

    Hypericum perforatum gibt es als Kps. 300mg hier bitte 3×1/die nehmen, besonders gutes Präparat in der Klösterl-Apo. München, oder Laif 900 in jeder Apotheke, wie auch Umckaloabo in jeder Apotheke zu erhalten sind. Beide Medikamente sind Rp. frei.

    Mein Mann und ich sind gestern neg. getestet: er 82 Jahre ( Vorerkrankungen), Ich 72 Jahre, noch aktiv in niedergelassener Praxis.

    Mein Wunsch, bleiben Sie weiter gesund, damit wir den Menschen weiter helfen können. 
    Dr. Anne Steinbeck-Klose, Berlin.

    Achtung Kommentar zu Johanniskraut noch lesen:
    ****
    Danke für den Beitrag, das klingt sehr spannend und nach einer niedrigschwelligen (präventiven) Therapiemöglichkeit.

    Sehe ich das richtig, dass Hypericum peforatum Johanniskraut ist? Wenn ja, sollte man mit einer Empfehlung auch direkt die potenizielle (Arnzneimittel-)Ineraktionen durch die Indukation von CYP-P450 besprechen. Diese ist zwar anscheinend umstritten, aber doch zu bedenken. Zum Hintergrund: Johanniskraut sorgt dafür, dass bestimmte Enzyme verstärkt aktiviert werden, welche u.a. zum Abbau von Medikamenten in der Leber zuständig sind. Es werden z.B. orale Kontrazeptiva („die Pille“), Benzodiazepine, Protonenpumpeninhibitoren, Antidepressiva und Immunsuppressiva schneller abgebaut. Bevor jemand das Präparat nimmt, sollte er/sie meiner Meinung nach in die Packungsbeilage anderer Medikamente schauen, ob die zusammen mit Hypericum- bzw. Johanniskraut-Präparaten eingenommen werden dürfen und im Zweifel bei der Ärztin/bei Arzt nachfragen (allerdings sind die aktuell sicherlich auch so schon ordentlich ausgelastet bis überfordert). 

    Korrigieren Sie mich gerne, wenn ich irgendwo falsch liege oder Sie Empfehlungen und Erfahrungen zum Vorgehen diesbezüglich haben, Frau Steinbeck-Klose.

    Antworten
    • Danke für den Beitrag! Ich hoffe, dass ihn auch die richtigen Ansprechpartner lesen.
      Und ich frage mich: Viren sind älter als die Menschheit, schon immer auf unserer Welt. Die Menschen haben seit Beginn der Menschwerdung mit ihnen zu tun. Pflanzen sind über die längste Zeit die einzigen und bis heute wichtigsten Lieferanten für Arzneimittel – warum erforschen wir sie dann heute so wenig auf ihre Fähigkeiten? Wüssten wir nur mehr über Johanniskraut.
      Und ja, Hypericum perforatum ist der botanische Name für das Tüpfel-Johanniskraut, auch Echtes Johanniskraut genannt.

      Antworten

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