Was für ein Baum

MispelbaumEinen Hausbaum gibt’s ja öfter, aber so einen habe ich noch nie gesehen. Chapeau! Eine Mispel (Mespilus germanica) passt deshalb auch besonders zu diesem Anwesen am Beginn des Astheimer Quittenlehrpfads (Nahe Volkach, Landkreis Kitzingen) vor die Tür eines Obstbauern. Der Baum wird den Spaziergängern viele „aaahs“ und „ooohs“ entlocken, sowohl zur Blütezeit wie jetzt im Herbst. Die Früchte muten schon seltsam an.

MispelnMispeln gehören zu den ganz alten Kulturobstarten. Früher hochgeschätzt, weiß heute kaum noch jemand, wie Mispelmus, Mispelmarmelade, Mispelkompott schmecken. Schade, denn das lässt sich kaum beschreiben – und ist unbedingt eine Erfahrung wert. Richtig geschmackvoll werden die Früchte erst, wenn sie Frost abbekommen haben – danach werden sie weich, der Gerbstoffgehalt sinkt.

 

2 Gedanken zu „Was für ein Baum“

  1. Einen sehr schönen blog haben sie, schaue ihn regelmäßig. Wunderbar der mispelbaum. Bei uns hat er einen lustigen Namen, er wird bei uns auch hundsaersch genannt. Ein hervorragenden Schnaps wird hier im Saarland gebrant. Liebe grüße aus dem Saarland Hedwig.

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