Garten: Der Frühling ist da!

Garten: Der Frühling ist da!

Garten Woche 11Der Müßiggang hat ein Ende. Wer im Sommer reiche Ernte machen möchte, sollte anfangen zu pflanzen: Dicke Bohnen, Zwiebeln und Möhren müssen ins Beet. Und auch die Zimmerpflanzen brauchen jetzt eine Frühjahrskur. Meine wöchentlichen Gartentipps auf br-online.

Bauernregel
Wenn’s erst einmal Josefi (19.3.) ist,
so endet auch der Winter gewiss.

Salat SetzlingeMärzsaat
So früh wie möglich, nämlich um St. Gertraud (17.3.) und St. Benedikt (21.3.), kommen Dicke Bohnen und Möhren in die Erde. Das sagen alte Bauernregeln wie „Willst du dicke Bohnen essen, darfst du St. Gertrud nicht vergessen.“ und „St. Benedikt macht die Möhren dick.“ Sät man diese Gemüse nämlich sehr zeitig, hat man keine Last mit Bohnenläusen und Möhrenfliegen. Bis die Schädlinge munter werden, sind Bohnen und Rüben fast schon geerntet. Auch Zwiebeln können Sie bereits säen. Ziehen Sie ruhig auch schon Salat oder Kohlrabi vor, die Pflänzchen können dann in wenigen Wochen ins Frühbeet oder unter Folie ins Freilandbeet.

Signal fuers UmtopfenFrisches Futter
Die Tage werden immer länger, da kommt das Wachstum in Schwung – auch auf der Fensterbank. Gönnen Sie Ihren Zimmerpflanzen jetzt eine Frühjahrskur. Topfen Sie um, wenn die Wurzeln schon unten aus dem Topf herauswachsen. Befreien Sie Blätter von Staub, indem Sie sie mit einem feuchten Tuch gründlich abwischen. Auch bei den überwinterten Kübelpflanzen steht das Umtopfen an, ebenso sind Orchideen für neues Substrat dankbar, wenn sie schon weit aus dem alten Gefäß herausgewachsen sind.

MulchdeckeMulchdecken wegräumen
Die Sonne gewinnt an Kraft und erwärmt den Boden – umso besser, wenn keine Mulchschichten eine isolierende Schicht über die Erde breiten und schnelle Erwärmung verhindern. Räumen Sie alte Mulchdecken jetzt umgehend beiseite, insbesondere unter Obstbäumen. Lockern Sie die Erde und arbeiten Sie bei Bedarf reifen Kompost ein.

SpeisechrysanthemeKennen Sie die?
Speisechrysantheme
Ein Würzkraut der ungewöhnlichen Art ist die Speisechrysantheme (Chrysanthemum coronarium). Gegessen werden die Blütenknospen, aber auch die fein zerteilten Blätter – beides roh oder gedünstet, schmecken ähnlich wie Rucola und Petersilie. Mit den ausgezupften Blüten lassen sich Speisen garnieren, insbesondere fernöstliche Gerichte – und aus dem fernen Ost kommt diese Pflanze auch zu uns. Sie gedeiht problemlos an sonnigen Stellen auf gut gelockertem, fruchtbaren Boden. Man kann sie unter Glas ziehen oder ab Mitte Mai direkt ins Beet säen.

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