Schwer wiegt das Buch in meinen Händen, umso leichter werden meine Gedanken beim Hineinschauen. Alpenpflanzen! Sofort vergesse ich alles um mich und begebe mich auf große Reise, durch all die schönen Gegenden in den Bergen, auf all die bunten Wiesen nahe dem Himmel. Was mir da alles begegnet: Alpen-Grasnelken, Alpen-Krokus, Alpenrose, Faltenlilie, Mausohr, Nelkenwurz…
Die Kräuterpädagogin Eunike Grahofer aus Waidhofen an der Thaya (Waldviertel/Niederösterreich) geht hinaus zu den einfachen Leuten ihrer Heimat. Sie trifft den Pepi Onkel, Gerlinde aus dem Burgenland und den Naturburschen Georg. Und hört ihnen genau zu…
Schon bemerkt, mit welch löwenhafter Kraft der Löwenzahn sich aufbäumt, oder sollte ich besser sagen hochblättert? Er streckt seine Blätter zackig der Sonne entgegen, erwartet frohgemut den Frühling. Schert sich nicht um mieses Wetter, kennt keine trübe Stimmung. Keinerlei Frühjahrsmüdigkeit! Da sollte man sich mal ein Beispiel nehmen. Oder besser gleich einverleiben?
Naturschönheit-Rezepte, von traditionell bis supermodern. Klingt vielversprechend. Oder? Also habe ich das Buch von Walheide Tisch „Alpenkosmetik“, erschienen im Freya-Verlag, voller Euphorie studiert. Ich habe freundlicherweise ein Rezensions-Exemplar vom Verlag bekommen. Der Einstieg „Ich wuchs auf einem Bergbauernhof auf…“ – wirklich spannend, auch die Abschnitte, in denen die Alpenpflanzen vorgestellt werden, von Latschen über Lärchen,