Oh Schreck, ein Schneck!

Oh Schreck, ein Schneck!

Huch! Mein Salat! Meine Tulpen! Meine Hostas! Durchlöchert, abgeraspelt, vertilgt! Wer das wohl war? Na wer schon.

Was zuviel ist, ist zuviel. Da werde ich zum Mörder… ach, Ihr auch? Was sind die besten Tipps, um Salat, Sonnenblume und Co. vor den Mollusken zu bewahren? Schreibt es doch kurz in einem Kommentar – und schwupps, entsteht hier eine schöne Sammlung, aus der sich jeder sein Patentrezept heraussuchen kann.

Jetzt im Frühling hilft es, Bretter auszulegen, unter denen sich die Schnecken zurückziehen und dann leicht abgesammelt werden können. Bretter stets 1-2 cm über der Erdoberfläche platzieren, dazu einfach Steine oder Klötzchen unterlegen.

Den Schnecken das Leben sauer machen: Boden regelmäßig harken und hacken, Schneckeneier dabei ans Licht bringen (Vögel freuen sich darüber), Schneckenverstecke wie Bodenritzen damit zerstören, schnell trocknende Bodenoberfläche schaffen.

Schneckenzäune – beste Waffe, bio- wie ökologisch einwandfrei und höchst effektvoll, solange kein Blättchen als „Überbrückung“ darüber ragt. Solche Zäune gibt es jetzt sogar mit Stromleitung, wenn die Schnecke da nicht der Schlag trifft.

Derzeit teste ich eine neue Methode: Ich setze mit Schafgarbe (von der habe ich reichlich im Garten) einen Tee an (eine Handvoll zerkleinertes Kraut mit 2 Liter heißem Wasser überbrühen, 1 Stunde ziehen lassen, abseihen) und übersprühe damit gefährdete Pflanzen. Das muss alle paar Tage wiederholt werden, insbesondere nach Regengüssen. Mal sehen, ob das wirkt. Schafgarben werden jedenfalls von Nacktschnecken gemieden. Pfefferminztee soll ebenfalls helfen… aber leider nur, bis es regnet.

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