Genießen statt Gießen mit Gräsern

Genießen statt Gießen mit Gräsern

Bild: Bronisław Dróżka auf Pixabay

Die gute Idee für Garten und Balkon auf Bayern 1: Die Eisheiligen sind vorüber, jetzt kann’s losgehen mit dem Sommer. Mit kluger Auswahl an Balkonpflanzen ist gut vorgesorgt. Warum immer Geranien – und nicht mal Ziergräser? Unter denen gibt es besondere Sonnenanbeter und Trockenkünstler, aber auch Schattenparker…

Welche Gräser kommen in den Balkonkasten?
Da eignen sich Regenbogenschwingel, Goldbandgras, Blaustrahlhafer, Blutgras, Fuchsrote Segge, Lampenputzergras, Engelhaar – allein die Namen dieser Grasarten machen schon deutlich, wie viel Schwung die filigranen und oft sogar farbintensiven Halmbüschel in Kästen und Kübel zaubern. Beim Zitronengras sind gleich hübsches Aussehen, Duft und Nutzbarkeit für die Küche vereint. Top-Schattenparker für den Nordbalkon gibt es auch: Schattensegge, Schneemarbel oder Pilzkopfsegge `The Beatles´.

Wie oft muss ich den Balkonkasten in einem heißen Sommer gießen?
Geranien und andere Blumen muss man täglich gießen, wenn es heiß ist. Gräser machen auch bei tagelanger Hitze nicht so schnell schlapp.  Natürlich brauchen auch Gräser mal Wasser – aber nicht täglich, sondern alle drei bis vier Tage. Die Gräser können dann am Wochenende auch mal ohne Wasser auskommen.

Mein Geheimtipp: Wenn Sie die Gräser nicht mehr im Balkonkasten haben wollen – einfach auspflanzen. Die passen alle auch gut in Blumenbeete! Die können aber auch den ganzen Winter über einfach im Kasten bleiben, es gibt kaum etwas Dekorativeres als abgestorbene Grasbüschel und die Samen dienen als Nahrung für viele Vögel, die Stängel sind ein gutes Überwinterungsquartier für viele Nützlinge.

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