Garten: Frisch, erfrischend

Garten: Frisch, erfrischend

TazettenFrisch entdeckt:
Tazetten-Narzissen
Eine Duftwolke aus Vanille, Gewürznelke und Zimt breitet sich im Zimmer aus, sobald sich die anmutigen Blütensträußchen der Narzissenart öffnen. Von den Strauß-, Trauben- oder Bukettnarzissen (Narcissus tazetta), die im Mittelmeerraum und Voderasien heimisch sind, werden einige besondere Sorten wie `Paperwhite´ oder `Ziva´ für die Treiberei genutzt. Die kleinen Zwiebeln lassen sich wie Hyazinthen zur Blüte bringen. Ihre sternförmigen Blumen entwickeln sich an langen Stielen, die gestützt werden müssen. In einem kühlen Raum hält die Blütenfreude zwei, drei Wochen an.

Wetterregel:
Abendrot – Gutwetterbot.

Samen fuer KeimlingszuchtTreiben Sie‘s grün!
Wenn draußen nicht viel los ist und schon gar nichts wächst, dann lassen Sie es doch auf Ihrer Fensterbank sprießen. Sprossen ziehen ist jetzt eine willkommene Alternative. Mungbohnen, Buchweizen, Linsen, Alfalfa, Radieschen, Rettich, Rauke, Brokkoletti, Rotkohl, Bockshornklee – die Auswahl ist groß. Die Samen kommen in ein Glas oder eine Keimbox und müssen täglich mit frischem Wasser gespült werden. Schon nach wenigen Tagen können Sie „ernten“, knackige, schmackhafte und sehr gesunde Keimlinge, die vor Vitaminen und bioaktiven Substanzen nur so strotzen.

Lueften auf der FensterbankFrischluft-Fanatiker
Frische Luft tut gut, auch Zimmerpflanzen und vor allem Kübel- und Balkongewächsen im Winterquartier. Lüften Sie regelmäßig die Räume. Viel frische Luft beugt Krankheiten und Schädlingsbefall vor. Wie für Wohnräume gilt auch für Keller, Speicher, Treppenhaus oder andere Orte das Prinzip, kurz und kräftig zu lüften. Öffnen Sie Fenster und/oder Türen für 5-10 Minuten, bis die gesamte Raumluft ausgetauscht ist. Vermeiden Sie aber Zugluft und achten Sie darauf, dass die Pflanzen nicht direkt im eisigen Luftstrom stehen.

WuehlmausgangNix mit Nagen
Schnee und Eis treibt hungrige Wildtiere in die Nähe der Gärten. Hasen und Kaninchen, Rehe, vor allem aber Wühlmäuse und Rötelmäuse halten sich an Grün- und Rosenkohl, an der Rinde junger Obstbäume, an Triebspitzen, an Zwiebeln und Knollen schadlos. Bedecken Sie Gemüse mit Vlies, sichern Sie Stämmchen mit Drahtgeflecht oder Plastikmanschetten, hängen Sie Wolle oder Watte in die Spitzen von Koniferen. Wühlmäuse werden am besten mit Fallen gefangen, die in die Gänge gestellt werden. Köder wie saftige Rüben oder Selleriestücke nehmen die Wühlmäuse jetzt besonders gerne an.

Christbaum zum entsorgen zu schadeGlück aus dem Garten:
Christbaumloben
Beim Christbaumloben, vor allem im Schwäbischen verbreitet, begutachten Verwandte, Freunde und Bekannte bis Dreikönig ausgiebig den Weihnachtsbaum, gerne begossen mit einem Schnaps. Danach hat der Christbaum ausgedient – kommt im Garten aber nochmals zu neuen Ehren. Die Zweige sind, von allem Schmuck befreit, ideal zur Abdeckung von Beeten, Rosen oder Gewürzkräutern geeignet. Der entastete Stamm kann als Halter für Meisenknödel oder später als Rankhilfe für Bohnen dienen.
Noch mehr Tipps wie diesen finden Sie im Bayern 1-Buch von Karin Greiner „Glück aus dem Garten – mit der Gartenexpertin durch die 10 Jahreszeiten“ – erhältlich im BR-Shop oder im Buchhandel, ISBN 978-3-421-03949-1 für € 19.99

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